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Spiel gegen RB Leipzig - Mönchengladbacher Polizei: Stadien keine rechtsfreien Räume

Spiel gegen RB Leipzig  

Mönchengladbacher Polizei: Stadien keine rechtsfreien Räume

23.04.2019, 13:23 Uhr | dpa

Spiel gegen RB Leipzig - Mönchengladbacher Polizei: Stadien keine rechtsfreien Räume. Gladbacher Fans halten vor der Partie gegen RB Leipzig diffamierende Banner in die Höhe.

Gladbacher Fans halten vor der Partie gegen RB Leipzig diffamierende Banner in die Höhe. Foto: Marius Becker. (Quelle: dpa)

Mönchengladbach (dpa) - Der Mönchengladbacher Polizeipräsident Mathis Wiesselmann plädiert für harte Maßnahmen, wenn in Fußballstadien diffamierende Banner wie bei der Bundesligabegegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig (1:2) gezeigt werden.

"Ich würde mir wünschen, dass Fußballspiele nicht angepfiffen werden, solange solche Banner gezeigt werden. Geschäftsinteressen der Fußballliga dürfen nicht vor Anstand gehen. Stadien sind keine rechtsfreien Räume", wurde Wiesselmann in einer Polizeimitteilung zitiert.

Es sei nicht hinzunehmen, dass Dritte im Stadion beleidigt würden, "erst recht nicht mit dieser Öffentlichkeitswirksamkeit". Damit bezog sich Wiesselmann auf diffamierende Spruchbänder gegen RB Leipzig und Trainer Ralf Rangnick, die vor Spielbeginn für kurze Zeit in einem Gladbacher Fanbereich zu sehen waren. Das falle auf den Verein und die gesamte Fanszene zurück.

Er frage sich, "ob genügend getan wird, um so etwas zu verhindern". Wiesselmann betonte seine klare Erwartungshaltung: "Der Verein muss wissen, was auf Bannern in seiner Veranstaltungsstätte gezeigt wird und schreitet ein, wenn nötig." Borussia Mönchengladbach hatte sich für das krasse Fehlverhalten eines Teils der Fans bei RB Leipzig und Rangnick entschuldigt und sich von den Bannern distanziert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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