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Nullnummer im Derby: Schalke und der BVB trennen sich unentschieden

Revierderby  

Nullnummer im Derby: Schalke und der BVB trennen sich unentschieden

26.10.2019, 17:48 Uhr | sid

Nullnummer im Derby: Schalke und der BVB trennen sich unentschieden. Schalkes Stambouli (l.) gegen Dortmunds Witsel (r.): Insgesamt kam es im Derby zu 18 Fouls und fünf gelbe Karten. (Quelle: imago images/Chai v.d.Laage)

Schalkes Stambouli (l.) gegen Dortmunds Witsel (r.): Insgesamt kam es im Derby zu 18 Fouls und fünf gelbe Karten. (Quelle: Chai v.d.Laage/imago images)

In einem chancenreichen und robusten Revierderby trennen sich beide Teams unentschieden. Trotz Schalkes Dominanz in beiden Spielhälften kommen die Königsblauen nicht zu Toren. Dortmunds gefürchtete Offensive wacht erst gegen Ende des Spiel auf.

Auch im 177. Revierderby hat Borussia Dortmund keinen Befreiungsschlag für Trainer Lucien Favre landen können. Der angezählte Schweizer musste sich im Ruhrpott-Klassiker beim Erzrivalen Schalke 04 mit einem 0:0 zufrieden geben – und war damit noch gut bedient. Drei Tage nach dem 0:2 in der Champions League bei Inter Mailand enttäuschte der BVB erneut, fand gegen die zweikampfstarken Königsblauen kein Rezept und spielte kaum Chancen heraus.

Einziger Trost für die Dortmunder: Dank des Unentschiedens liegen sie weiter einen Punkt vor ihrem Nachbarn, der über weite Strecken die dominierende Mannschaft war. Das Problem der Schalker blieb die schlechte Chancenverwertung: Zweimal hatten sie mit Latten- und Pfostentreffern aber auch Pech.

Bengalos vor dem Anpfiff

Favre hatte kurzfristig auf Torhüter Roman Bürki verzichten müssen. Der Schweizer stand Trainer Favre aufgrund eines Infekts nicht zur Verfügung, ihn ersetzte Marwin Hitz. Dafür war Kapitän Marco Reus nach seiner Erkrankung wieder an Bord. Zudem stand Mario Götze in der Startelf. Schalke-Trainer David Wagner konnte wieder auf Nationalspieler Suat Serdar zurückgreifen, der seine Adduktorenprobleme auskuriert hatte.

Im Rauch der Fackeln, die die BVB-Fans mit dem Anpfiff abbrannten, hatten die Dortmunder zunächst den besseren Durchblick. Jadon Sancho zog aus 18 Metern ab, scheiterte aber am stark reagierenden Schalker Torwart Alexander Nübel (3.). Schalke kämpfte sich mit aggressivem Forechecking und Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte ins Spiel, das von beiden Seiten sehr intensiv geführt wurde.

Dortmunds Weigl (l.) gegen Schalkes Matondo (r.): Beide Mannschaften fürchteten keine Zweikämpfe. (Quelle: imago images/Jan Huebner)Dortmunds Weigl (l.) gegen Schalkes Matondo (r.): Beide Mannschaften fürchteten keine Zweikämpfe. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

Im Bemühen, schnell und direkt zu spielen, verloren beide Teams immer wieder im Mittelfeld den Ball. Gefährlich in den Strafraum des Gegners kamen die Erzrivalen kaum. Erst nach dem vierten Schalker Eckball ergab sich für Königsblau die erste Torchance: Salif Sane köpfte den Ball an die Unterkante der Latte (28.). Serdar traf wenig später den Innenpfosten (34.).

Schalke nach Halbzeit aggressiver

Auf der Gegenseite wurde der BVB im Angriff immer harmloser, spätestens an der Strafraumgrenze verloren die Dortmunder den Ball. Kurz vor der Pause hatte Rabbi Matondo die größte Schalker Chance zur Führung, doch der Waliser scheiterte alleine vor Hitz (44.).

Götze und Harit: Der Dortmunder verließ nach seiner Auswechslung wortlos das Stadion. (Quelle: imago images/Jan Huebner)Götze und Harit: Der Dortmunder verließ nach seiner Auswechslung wortlos das Stadion. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

Nach dem Seitenwechsel machte Schalke aggressiv weiter. Stürmer Guido Burgstaller, in dieser Saison noch ohne Tor, köpfte aufs lange Eck, doch Raphael Guerreiro rettete auf der Linie (47.). Auf der Gegenseite verfehlte Sancho nach Doppelpass mit Götze knapp das Tor (53.). Für den insgesamt enttäuschenden Götze war in der 57. Minute Schluss.


Der Schalker Chancenwucher ging hingegen weiter, Matondo verzog erneut aus guter Position (69.). Erst im Anschluss wurde der BVB wieder aktiver, die Dortmunder Schlussoffensive blieb aber ohne Erfolg.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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