Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

Hohes Fachwissen - "Haudegen" und Weggefährten: Klinsmanns Hertha-Stab

Hohes Fachwissen  

"Haudegen" und Weggefährten: Klinsmanns Hertha-Stab

28.11.2019, 11:33 Uhr | dpa

Hohes Fachwissen - "Haudegen" und Weggefährten: Klinsmanns Hertha-Stab. Herthas neuer Trainer-Stab: Co-Trainer Alexander Nouri (l-r), Co-Trainer Markus Feldhoff, Trainer Jürgen Klinsmann und Athletiktrainer Henrik Kuchno.

Herthas neuer Trainer-Stab: Co-Trainer Alexander Nouri (l-r), Co-Trainer Markus Feldhoff, Trainer Jürgen Klinsmann und Athletiktrainer Henrik Kuchno. Foto: Andreas Gora/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Im strömenden Regen verfolgte Jürgen Klinsmann seine erste Einheit als neuer Chefcoach von Hertha BSC. Das Wort vor den Spielern führten auf dem Platz aber häufig seine Nebenmänner - der frühere Bundestrainer wird von mehreren prominenten Assistenten beim Hauptstadtclub begleitet.

"Ich habe einen Stab mitgebracht, der auf Abruf war", berichtete Klinsmann bei seiner Präsentation als Nachfolger von Ante Covic. "Es ist ein Team an Leuten, das mit mir reinkommt, das vorbereitet ist, das voller Tatendrang ist, gute Energie, aber vor allem hohes Fachwissen hat." Eine Übersicht der Klinsmann-Gefolgsleute, ihre Verbindung zu dem 55-Jährigen - und ihre Aufgaben bei Hertha.

Co-Trainer Alexander Nouri

Genau ein Jahr und einen Tag vor dem Engagement bei den Berlinern wurde Nouri als Chefcoach beim damaligen Zweitligisten FC Ingolstadt freigestellt. Zuvor hatte der Ex-Trainer von Werder Bremen eine fußballerische Bildungsreise an die Westküste der USA übernommen, bei mehreren MLS-Clubs hospitiert. Dabei traf der heute 40-Jährige auch auf den Wahl-Kalifornier Klinsmann und beeindruckte diesen. "Was mich an ihm begeistert, ist seine Energie, die Art und Weise seiner Kommunikation", berichtete Klinsmann über den "sehr wissbegierigen" Trainer. Nouri ist nun in einer ähnlichen Rolle wie Joachim Löw bei der Heim-WM 2006.

Co-Trainer Markus Feldhoff

Im Oktober 2016 kam der frühere Bundesligastürmer als Co-Trainer von Nouri nach Bremen - und musste wie sein Chef ein Jahr später gehen. Auch in Ingolstadt arbeitete das Duo zusammen. Ihnen kommt nun der Hauptteil der Vorbereitung der Trainingseinheiten zu. Er wolle sich zwar einmischen, habe es aber gerne, wenn die Assistenten auf dem Platz das "laute Wort" hätten, sagte Klinsmann zu seinem Rollenverständnis.

Torwart-Trainer Andreas Köpke

Um diesen Weggefährten an seiner Seite zu haben, holte sich Klinsmann die Erlaubnis bei Joachim Löw und Oliver Bierhoff. Bis Jahresende betreut Bundestorwarttrainer Köpke die Keeper von Hertha - danach kehrt der 57-Jährige zum DFB zurück. "Ich finde es großartig, dass Andy einspringt, das zeugt von seinem Charakter", sagte Nationalmannschaftsdirektor Bierhoff. Köpke kam 2004 als Nachfolger von Sepp Maier zum deutschen Team und hat diesen Posten nun schon seit 15 Jahren inne. Der bisherige Hertha-Torwarttrainer Zsolt Petry soll ebenso wie Assistenzcoach Harald Gämperle bei den Berlinern bleiben - ihre Funktion wird nach Club-Angaben aber erst "in den kommenden Tagen" festgelegt.

Fitness-Trainer Werner Leuthard

Als "Haudegen mit jahrzehntelanger Erfahrung" stellte Klinsmann den 57-Jährigen vor. Vor allem als Athletik- und Konditionstrainer im Team von Felix Magath wurde Leuthard unter anderem beim FC Bayern und FC Schalke bekannt. Der frühere Oberleutnant der Bundeswehr betreute früher auch lange Jahre das deutsche Fed-Cup-Team um Tennisstar Steffi Graf. Im Trainingslager im Sommer 2018 arbeitete Leuthard kurz schon für Berlins Stadtrivalen 1. FC Union.

Performance Manager Arne Friedrich

Als Stammspieler war der damalige Innenverteidiger wichtiger Pfeiler von Bundestrainer Klinsmann bei der Heim-WM 2006. In der Hauptstadt war der frühere Hertha-Kapitän auch in den vergangenen Jahren noch auf öffentlichen Terminen stets präsent, auch wenn der 40-Jährige nach seiner Zeit als Co-Trainer der deutschen U18-Junioren kein offizielles Amt mehr innehatte. "Ganz eng an der Mannschaft" solle Friedrich nun als "Bindeglied" zu Manager Preetz und der weiteren Geschäftsführung agieren, berichtete Klinsmann und sieht Friedrich auch als "Karriereplaner für die Spieler".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal