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FC Bayern: Kommt Dayot Upamecano zum Rekordmeister?

INTERVIEWNach Topspiel in München  

Upamecano zu Bayern? Teamkollege schwärmt von Innenverteidiger

Von Patrick Mayer

11.02.2020, 07:34 Uhr
FC Bayern: Kommt Dayot Upamecano zum Rekordmeister? . Mit vereinten Kräften gegen Bayerns Lewandowski: Konrad Laimer (r.) und Dayot Upamecano. (Quelle: imago images/Sammy Minkhoff)

Mit vereinten Kräften gegen Bayerns Lewandowski: Konrad Laimer (r.) und Dayot Upamecano. (Quelle: Sammy Minkhoff/imago images)

Leipzig verpasst beim FC Bayern einen Sieg und die Tabellenführung. Leipzigs Konrad Laimer stand in der Allianz Arena auf dem Feld – und spricht nun über einen Teamkollegen und einen Mutmacher im Meister-Duell.

FC Bayern gegen RB Leipzig – das Topspiel beim Rekordmeister in München wäre für die Sachsen die große Gelegenheit gewesen, im Meisterduell der Bundesliga vorzulegen. Chance verpasst.

Der Punkt hilft den Bayern

Das 0:0-Unentschieden hilft vor allem den Bayern, den Herausforderer auf Distanz zu halten. Es war ein umkämpftes Spiel. 55 Ballkontakte hatte Konrad Laimer, satte 12,26 Kilometer spulte der Österreicher in der Allianz Arena ab.

Mit RB Leipzig muss der 22-jährige Nationalspieler Österreichs nun an den dominanten Münchnern dranbleiben – irgendwie. Wie das gelingen soll, verriet er nach der Partie t-online.de.

t-online.de: Herr Laimer, 0:0 im Topspiel – eine verpasste Chance, oder?

Konrad Laimer: Es hätte in beide Richtungen ausgehen können. Bayern hätte das 1:0 machen können, wir hatten Chancen auf das 1:0. Am Ende ist es ein Unentschieden in München. Damit können wir leben. Wir haben über 90 Minuten viele Emotionen ins Spiel gesteckt, sind viel gelaufen, der eine für den anderen und umgekehrt. Wenn wir in den nächsten Wochen solch engagierte Leistungen von der ersten bis zur letzten Sekunde zeigen, gibt es nicht viele Mannschaften in der Liga, die uns die drei Punkte abnehmen können.

RB Leipzig hinter FC Bayern: "Natürlich gibt es Druck"

Trainer Julian Nagelsmann hatte die Mannschaft zuletzt teils scharf kritisiert. Wie hat man da mental die Wende geschafft? Haben Sie sich mit den Kollegen zusammengesetzt und Tacheles geredet?

Mit dem einen Punkt und der couragierten Leistung gegen die Bayern ist uns aber eine gute Reaktion gelungen. Jetzt gilt es, in den kommenden Wochen jedes Mal über 90 Minuten diese engagierte Leistung zu bringen. Natürlich haben wir Themen angesprochen, die nicht gepasst haben. Jeder individuell, aber auch innerhalb der Mannschaft.

Tut sich RB Leipzig in der Verfolger-Rolle leichter, wenn die Mannschaft weniger Druck hat?

Das kann ich so nicht sagen. In der Bundesliga waren wir zwei Spieltage lang Erster und es lief nicht gut. Heute haben wir einen Punkt geholt. Natürlich gibt es Druck, wenn man ganz oben steht und alle Teams dort oben so eng beieinander sind. Wir sind aber eine junge Truppe und sehr ambitioniert. Was den Druck betrifft, ist es mir persönlich erstmal egal, ob wir auf Platz eins oder zwei stehen.

Dayot Upamecano überragt gegen FC Bayern: „Er hat einfach alles“

Viele Beobachter haben gesagt, Ihr Innenverteidiger Dayot Upamecano sei gegen den FC Bayern München der beste Mann auf dem Platz gewesen. Er hat Robert Lewandowski ausgeschaltet.

Ich kenne Dayot sehr lange, habe schon in Salzburg mit ihm zusammengespielt. Man sieht immer wieder, welch enorme Qualitäten er hat. Wenn er solche Leistungen wie heute bringt, brauchen wir uns nicht vor vielen Stürmern verstecken. Er ist noch sehr jung, hat aber einfach alles, was ein sehr guter Innenverteidiger mitbringen muss: Physis, Spieleröffnung, Schnelligkeit, Kopfballstärke. Es gibt fast nichts, was er nicht hat. Wenn er noch weiter an sich arbeitet und nichts Unvorhergesehenes dazwischenkommt, kann er ein ganz Großer werden.

Was macht Ihnen Mut, dass es am Ende zur Meisterschaft reichen kann?

Die Art und Weise, wie wir die Hinrunde abgeschlossen haben, gibt Mut für die Aufgaben, die wir noch vor uns haben. Wir wissen deshalb, dass wir über lange Zeit sehr konstant spielen können. Nun sollten wir die nächsten Schritte machen. Phasen wie zuletzt, wenn drei Spiele mal nicht gut laufen, müssen wir einfach überwinden. In den nächsten Wochen geht es Schlag auf Schlag. Da gilt es, jeden einzelnen in der Mannschaft mitzunehmen. Jeder muss im Training Vollgas geben.

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