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Dortmund schlägt Hoffenheim – Favre: "Mir egal, was Bayern macht"

Von sid, t-online
Aktualisiert am 17.10.2020Lesedauer: 3 Min.
Erling Haaland legt den Ball an Hoffenheim-Schlussmann Oliver Baumann vorbei.
Erling Haaland legt den Ball an Hoffenheim-Schlussmann Oliver Baumann vorbei. (Quelle: Kai Pfaffenbach/Reuters-bilder)
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Der BVB klettert nach einem hart erarbeiteten Auswärtssieg im Kraichgau weiter in der Tabelle. Erst zwei zuvor geschonte Stammkräfte sorgten für die drei Punkte.

Borussia Dortmund kann doch noch gegen die TSG Hoffenheim gewinnen. Nach fünf Partien ohne Sieg gegen die Kraichgauer setzte sich der Vize-Meister am 4. Spieltag der Bundesliga 1:0 bei der TSG durch. Der eingewechselte Marco Reus (76.) traf für den BVB, der neun Punkte auf dem Konto hat. Die Hoffenheimer bleiben bei sechs Zählern.

Für Dortmund wie für Hoffenheim beginnt in der kommenden Woche die Europacup-Saison. Die Borussen müssen am Dienstag zum Auftakt der Gruppenphase der Champions League bei Lazio Rom antreten, die TSG trifft am Donnerstag in der Europa League auf Roter Stern Belgrad.

BVB-Coach Favre überrascht mit Startelf

BVB-Trainer Lucien Favre überraschte mit seiner Startelf, in der zahlreiche prominente Namen auch wegen der Länderspiele in den vergangenen Tagen fehlten. So saßen Erling Haaland, Reus, Raphael Guerreiro und Roman Bürki auf der Bank. Nach der Partie sagte der Schweizer Coach: "Mir ist egal, was der FC Bayern macht, denn wir müssen auf uns schauen. Jedes Spiel ist anders und jedes Spiel hat seine Geschichte. Es ist für uns gegen alle Gegner schwierig."

Die TSG musste auf Top-Torjäger Andrej Kramaric verzichten, der wie Kasim Adams nach Länderspiel-Reisen positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Zudem saßen aufgrund der Belastung auch bei den Hoffenheimern zahlreiche Nationalspieler auf der Bank.

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Hoffenheim mit erster Großchance der Partie

Die 6.030 zugelassenen Zuschauer in der Sinsheimer Arena sahen bereits in der 4. Minute die erste große Chance für die Gastgeber, die Mijat Gacinovic nicht nutzen konnte. Die Dortmunder, bei denen Thorgan Hazard, Manuel Akanji und Nico Schulz fehlten, wurden kurz darauf durch Jadon Sancho zum ersten Mal gefährlich (8.).

Auffällig waren die großen Probleme auf beiden Seiten mit dem neu verlegten Rasen. Ständig rutschten die Spieler weg. Schon nach 20 Minuten musste der Dortmunder Lukasz Piszczek mit einer Augenverletzung vom Platz. Für den Polen, der vom Hoffenheimer Stefan Posch mit der Hand im Gesicht getroffen worden war, kam Thomas Delaney.

Die Hoffenheimer, die ohne Kapitän Benjamin Hübner, Pavel Kaderabek, Ermin Bicakcic, Havard Nordtveit und Konstantinos Stafylidis auskommen mussten, bestimmten in dieser Phase das Geschehen. Der BVB lauerte auf Konter, die Sancho verwerten sollte. Weder die eine noch die andere Strategie führten zum Erfolg, das 0:0 hatte nach einer halben Stunde Bestand.

Haaland und Reus verändern die Partie

Danach hatten die Hoffenheimer Glück. Zunächst rettete Robert Skov auf der eigenen Torlinie gegen Giovanni Reyna (35.), dann traf der Dortmunder Thomas Meunier nach einer Ecke per Kopf die Latte (37.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs drückten die Gäste noch mehr aufs Tempo. Die Dortmunder Führung schien eine Frage der Zeit zu sein. Nach einer knappen Stunde kamen die Hoffenheimer aber wieder besser ins Spiel, die Partie war ausgeglichen.

Nach dem Willen Favres sollten das Haaland und Reus ändern – beide kamen in der 64. Minute. Sancho und Julian Brandt mussten Platz machen. In der 74. Minute scheiterte Reus an TSG-Torwart Oliver Baumann. Kurz darauf machte er es nach Haalands Vorarbeit besser. Haaland selbst vergab in der 79. Minute eine Großchance.

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