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Gerechtes Remis zwischen Gladbach und Wolfsburg

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 17.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Maxence Lacroix im Laufduell mit Marcus Thuram (v.l.): Gladbach und Wolfsburg egalisierten sich über 90 Minuten.
Maxence Lacroix im Laufduell mit Marcus Thuram (v.l.): Gladbach und Wolfsburg egalisierten sich über 90 Minuten. (Quelle: RHR-Foto/imago-images-bilder)
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Die Fohlen und die Wölfe trennen sich im Samstagabendspiel der Bundesliga unentschieden. Auf eine starke erste Hälfte der Gastgeber folgten gute zweite 45 Minuten des VfL. Am Ende entschieden die Stürmer die Partie.

Borussia Mönchengladbach hat die erfolgreiche Generalprobe für die Champions League verpasst. Vier Tage vor dem Königsklassenauftakt bei Inter Mailand am Mittwoch (21 Uhr/im Liveticker bei t-online) kamen die Gladbacher trotz Führung gegen den VfL Wolfsburg nicht über ein 1:1 hinaus. Jonas Hofmann (78.) traf am Samstagabend per Foulelfmeter zur Führung für die Gastgeber vor 300 Zuschauern, Wout Weghorst (85.) erzielte aber noch den Ausgleich. Die Wolfsburger Gäste spielten zum vierten Mal im vierten Spiel nur Unentschieden.

"Ich glaube, dass wir gerade in der ersten Halbzeit gute Chancen hatten. In der zweiten Halbzeit hatte Wolfsburg die besseren Chancen. Das 1:1 geht in Ordnung, aber wir sind nicht zufrieden mit dem Punkt", sagte Gladbachs Abwehrchef Matthias Ginter bei DAZN. VfL-Neuzugang Ridle Baku äußerte: "Wir haben uns vorgenommen, drei Punkte mitzunehmen. Das ist uns nicht gelungen. Es war ein super intensives Spiel. Mit dem Punkt können wir zufrieden sein."

Die Gladbacher verzichteten nach dem souveränen 3:1-Derbysieg beim 1. FC Köln vor zwei Wochen auf ihren gerade genesenen Stürmer Alassane Plea, der in der Nacht zum Samstag Vater geworden ist. "Es gibt Wichtigeres als Fußball", begründete Trainer Marco Rose die Entscheidung bei DAZN. Dabei hätte Rose seinen Torjäger gegen die bis dahin starke VfL-Defensive sicher gerne im Team gehabt.

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Wölfe-Neuzugang Baku erstmals in der Startelf

Denn die Vierer-Abwehrkette der Wolfsburger mit den beiden Neuzugängen Ridle Baku, der erstmals in der Startelf stand, und Maxence Lacroix ließ den Gladbachern zunächst wenig Räume und stand sehr sicher. In den ersten drei Bundesligaspielen hatten die Wolfsburger erst einen Gegentreffer hinnehmen müssen – allerdings auch nur einen erzielt.

Nach 20 Minuten hatten die Gäste allerdings Glück, dass die besser ins Spiel gekommenen und druckvolleren Gladbacher ihre erste gute Chance nicht nutzen konnten. Nach Flanke von Hofmann landete der Kopfball von Florian Neuhaus nur am Pfosten. Hofmann, der auf der rechten Seite häufig für Gefahr sorgte, hatte in der 35. Minute Pech, dass sein Schuss das Tor nur um wenige Zentimeter verfehlte.

Wolfsburger Offensive in Halbzeit eins völlig abgetaucht

So gut die Gäste-Abwehr funktionierte, so wenig Akzente konnten die Niedersachsen zu Beginn in der Offensive setzen. Über die Außenpositionen konnte sich Josip Brekalo das eine oder andere Mal durchsetzen, aber Mittelstürmer Weghorst, der mit 16 Treffern beste VfL-Torschütze der vergangenen Saison, kam zunächst kaum ins Spiel. Borussen-Keeper Yann Sommer musste in der 47. Minute bei einem Schuss von Brekalo erstmals sein Können unter Beweis stellen.

Im Gladbacher Angriff fehlte Embolo, der die Position von Plea einnahm, noch die Spritzigkeit, auch Thuram hatte wenig gefährliche Szenen. Dafür kamen die im zweiten Abschnitt wesentlich gefährlicheren Gäste noch zu guten Möglichkeiten durch Admir Mehmedi (58.) und Maximilian Arnold (62.), doch Sommer konnte jeweils parieren. Hofmann traf dann vom Punkt, nachdem VfL-Torhüter Koen Casteels Thuram von den Beinen geholt hatte. Weghorst konterte für Wolfsburg spät.

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Von Julian Buhl
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