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FC Bayern München: Auf Hansi Flick wartet mit Gladbach eine große Aufgabe

Tiefschlag für den Meister?  

Auf Bayern-Trainer Flick wartet eine große Aufgabe

08.01.2021, 12:53 Uhr | t-online, BZU

FC Bayern München: Auf Hansi Flick wartet mit Gladbach eine große Aufgabe. Hansi Flick: Der Bayern-Trainer trifft auf einen schweren Gegner. (Quelle: imago images/Poolfoto)

Hansi Flick: Der Bayern-Trainer trifft auf einen schweren Gegner. (Quelle: Poolfoto/imago images)

Es steht ein untypisches Spiel für Hansi Flick an. Denn freitags spielt sein FC Bayern selten. Doch für den Trainer des Rekordmeisters ist es eine wichtige Partie, die für ihn eine besondere Bedeutung haben wird.

Mit der 1:4-Niederlage bei der TSG Hoffenheim am 2. Bundesliga-Spieltag hatte beim FC Bayern niemand gerechnet. Nach 21 ungeschlagenen Partien im deutschen Fußball-Oberhaus ging die Elf von Hansi Flick selbstbewusst und siegessicher ins Spiel – und fiel auf die Nase. Doch die Pleite im Kraichgau war zu verzeihen, ewig würde die Serie nicht halten. Eine weitere Niederlage kam seitdem nicht mehr hinzu in der Bundesliga. 

Am Freitag haben die Bayern nun das Team vor der Brust, das vor Hoffenheim die Flick-Auswahl besiegte: Borussia Mönchengladbach. Die "Fohlen" sind eins von nur drei Teams, gegen die der aktuelle Coach der Münchner in der Liga verlor. Neben Hoffenheim und Gladbach war Bayer Leverkusen die Nummer drei.

Mit 1:2 verlor der Rekordmeister damals im Borussia-Park. Seitdem trafen die beiden Teams nur einmal aufeinander. Im Juni 2020 gewann Bayern kurz vor Saisonende mit 2:1. Ein erneut knappes Duell, das Leon Goretzka erst in der 86. Minute für den Rekordmeister entschied.

Die Bayern-Abwehr wackelt

Ein solch enges Spiel kann auch an diesem Freitagabend erwartet werden. Denn Gladbach hat nach dem Sieg in Bielefeld wieder Selbstvertrauen. Das Team von Marco Rose stellt dazu eine gute Offensive. Nur am ersten Spieltag schoss die Borussia kein Tor. Seitdem haben Alassane Pléa und Co. in jeder Bundesliga-Partie getroffen.

Und die Abwehr der Bayern wackelt. Das stellte das 5:2 gegen Mainz erneut unter Beweis, als Manuel Neuer und das Aluminium weitere Gegentore verhinderten. Nur zweimal blieb der FC Bayern in dieser Bundesliga-Saison ohne Gegentor, letztmals im Oktober 2020 gegen Eintracht Frankfurt (5:0). Benjamin Pavard ist aktuell in einer leichten Formkrise, auch David Alaba kommt noch nicht an die Leistungen aus der Rückrunde der Vorsaison heran. Das macht dem Trainer ein paar Probleme. Pavard wechselte er gegen Mainz bereits zur Pause aus, zog Joshua Kimmich in die Viererkette. Häufiger will Flick das nicht machen.

Benjamin Pavard (in Rot) läuft aktuell seiner Form hinterher. (Quelle: imago images/Poolfoto)Benjamin Pavard (in Rot) läuft aktuell seiner Form hinterher. (Quelle: Poolfoto/imago images)

"Mir gefallen diese Rückstände nicht"

Die Aufgabe für den Trainer ist groß. Es wird nicht leicht sein, die offensive Qualität hochzuhalten und gleichzeitig die Defensive zu stabilisieren. Zu oft geriet Bayern in den vergangenen Spielen in Rückstand. Ein Punkt, der den Trainer ärgert: "Mir gefallen diese Rückstände nicht. Wir brauchen von Anfang an eine andere Einstellung. Es geht darum, sofort auf dem Platz zu sein. Für alle ist es besser, wenn wir mal wieder zu Null spielen", so Hansi Flick auf der Pressekonferenz. Er fügte zudem an, dass er "eine andere Haltung, eine andere Dynamik, mehr Intensität, mehr Überzeugung" erwarte.

Auf welche Spieler er setzen wird, verriet er nicht. Was er verriet, war die Position von Joshua Kimmich. "Jo wird im Zentrum spielen", sagte Flick. Damit wird rechts hinten entweder Benjamin Pavard noch eine Chance bekommen oder Flick kreativ werden. In München wird bereits gemunkelt, dass Niklas Süle rechts in die Viererkette rücken könnte. 

Manuel Neuer (m.) rettete mehrfach gegen Mainz, in diesem Foto gegen Leandro Barreiro (l.). (Quelle: imago images/Poolfoto)Manuel Neuer (m.) rettete mehrfach gegen Mainz, in diesem Foto gegen Leandro Barreiro (l.). (Quelle: Poolfoto/imago images)

Die Unsicherheit in der Bayern-Abwehr hat auch Gladbach registriert. Dass die Borussia am Freitagabend über die eigene linke Seite verstärkt attackieren wird, ist eine mögliche Taktik. Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic warnte daher seine Spieler bei Sky: "Das ist eine sehr starke Mannschaft (Borussia Mönchengladbach, Anm. d. Red.), da müssen wir aufpassen. Da würde ich nicht so gerne in Rückstand geraten, die haben da vorne gute Leute."

Ein Rückstand würde die Flick-Aufgabe noch größer machen – und womöglich für die zweite Niederlage der Saison sorgen.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Zitate via Nachrichtenagentur SID

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