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FC Bayern: Klubbosse wollten Hansi Flick wohl mehr Macht geben

Zwist mit "Brazzo" eskaliert  

Bericht: Bayern-Bosse wollten Flick mehr Macht geben

19.04.2021, 11:13 Uhr | t-online, dsl

Flick will Bayern München verlassen: "Gründe bleiben intern"

Hansi Flick wird den deutschen Rekordmeister Bayern München im Sommer verlassen und könnte Nachfolger des scheidenden Bundestrainers Joachim Löw werden. Flicks Abschiedsankündigung überstrahlte das 3:2 der Bayern beim VfL Wolfsburg, durch das der Titel wieder ein Stück näher kam. (Quelle: SID)

"Flurfunk ging schon rum": Hier äußert sich Flick zu seinem Wunsch, Bayern München zu verlassen. (Quelle: SID)


Hansi Flick will den FC Bayern kommende Saison nicht mehr trainieren. Grund dürften die Unstimmigkeiten mit Sportvorstand Salihamidzic sein. Dabei standen die Bosse wohl kurz vor einem wichtigen Entschluss.

Es war Sensation und Schock zugleich, was Hansi Flick am Samstag nach dem 3:2-Auswärtssieg gegen den VfL Wolfsburg bekannt gab: Er, der Erfolgstrainer des FC Bayern München, habe die Vereinsführung um eine Vertragsauflösung im Sommer gebeten. Der historische Sextuple-Siegercoach wird den Rekordmeister verlassen.

Kahn sollte Flicks Position stärken

Die Gründe für Flicks Entscheidung, das Kapitel FC Bayern nach nicht einmal zwei Jahren zu schließen, liegen – wenn auch unausgesprochen – auf der Hand: Das Macht- und Kompetenzgezerre mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat Flick die Lust am Arbeitgeber von der Säbener Straße genommen.

Dabei soll der Trainer bis zuletzt die volle Rückendeckung der Vereinsführung genossen haben. Das zumindest berichtet die Münchner "Abendzeitung". Der designierte Vorstandsvorsitzende Oliver Kahn sollte Flick demnach mit mehr Einfluss auf die Kaderplanung sowie weiteren Kompetenzen, die seinen Posten enger mit dem des Sportvorstands verzahnen, stärken und von einer erfolgreichen, langfristigen Zusammenarbeit überzeugen.

Doch dazu ist es nicht gekommen. Flick wählte den Alleingang und informierte die Medien über seinen geplanten Abschied aus München, noch bevor erste offizielle Gespräche über eine Vertragsauflösung geführt wurden. Was im ersten Moment wie ein Punktsieg Salihamidzics aussieht, könnte sich für den Bosnier noch rächen. Denn auch der Stuhl des Ex-Profis wackelt, nicht zuletzt aufgrund seiner miserablen Transferpolitik. Gut möglich, dass Flicks Flucht auch Salihamidzics Abschied bedeutet.

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