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FC Bayern: Uli Hoeneß wütet in der Kabine - "Fünf vor zwölf!"


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Hoeneß: "Es ist fünf vor zwölf"

Von t-online
Aktualisiert am 14.03.2013Lesedauer: 3 Min.
Uli Hoeneß ärgert sich über die Mannschaft.
Uli Hoeneß ärgert sich über die Mannschaft. (Quelle: MIS/imago-images-bilder)
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Wenn der Fußball gewissen Gesetzmäßigkeiten folgt, dann kann der FC Bayern München nach der 0:2-Pleite gegen den FC Arsenal im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League den Sekt für den Finalsieg bereits kaltstellen. Eine solche Begegnung hat der Rekordmeister auf seinem Weg zum fünften Königsklassen-Titel noch gebraucht. Die Parallelen zum letzten Triumph von 2001 sind offensichtlich.

Kurz vor der Katastrophe

Wenige Minuten zuvor waren die Spieler des FCB an diesem trüben und kalten Märzabend drauf und dran, eine bis dato atemberaubende Saison ohne Not kaputt zu machen. Nach den Toren von Olivier Giroud (3.) und Laurent Koscielny (86.) drängten die Gunners auf das dritte Tor. Wäre es gefallen, die Münchner hätten doch tatsächlich ihren sensationellen Vorsprung nach dem 3:1-Erfolg aus dem Hinspiel noch verspielt.

"Man hat heute gesehen, dass die Champions League etwas ganz anderes ist. Es war ein Denkanstoß für uns alle. Es geht nicht von selbst", analysierte Heynckes nach der Partie. Ohne den gesperrten Bastian Schweinsteiger und den verletzten Franck Ribéry fehlte es den Bayern gegen keinesfalls überragende Gäste insbesondere im Offensivspiel an allen Ecken und Enden.

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Sehnsucht nach hundert Prozent

"Wir haben über die gesamte Distanz nicht das Spiel kontrolliert und haben nicht die nötige Ruhe gehabt", sagte Heynckes und bemängelte, dass keine klaren Torchancen herausgespielt wurden. Dazu kamen noch angesichts des hohen Hinspiel-Sieges vermeintliche Motivationsprobleme. "Wenn man nicht hundert Prozent gibt, wird es in der Champions League eng", sagte Philipp Lahm.


Die besten Bilder der deutschen Europapokal-Erfolge

1965/1966 hieß der Gewinner im "Europapokal der Pokalsieger" Borussia Dortmund: Mit dem Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer (5.v.li.) wurde Trainer Willi Multhaupt (4.v.li.) und sein Team zum ersten deutschen Europapokalsieger der Geschichte. Im Hampden Park von Glasgow wurde der FC Liverpool im Finale mit 2:1 nach Verlängerung besiegt.
Und wieder der FC Bayern: Auch in der Saison 1966/1967 gab es für Franz Beckenbauer (mit Pokal) was zu feiern, nämlich der Finalsieg beim Europapokal der Pokalsieger gegen die Glasgow Rangers. Franz Roth traf damals in der 108. Minute der Verlängerung zum befreienden 1:0. Der Trainer der Bayern war zu diesem Zeitpunkt der Jugoslawe Zlatko "Tschik" Cajkovski (5.v.re.).
+15

Und so beendeten die Bayern gegen Arsenal zwei tolle Serien. Nach 23 Pflichtspielen gab es die erste Niederlage. Zuletzt verlor man am 28. Oktober 2012 mit 1:2 in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen. Und erstmals seit dem 14. April 2012 (0:0 gegen Mainz) blieben die Bayern in einem Pflichtspiel ohne eigenen Torerfolg.

Heynckes kann wieder durchgreifen

Doch langfristig könnte die Münchner von dieser Fast-Blamage profitieren. "Zuletzt gab es ja nur noch Superlative. Dabei haben wir noch gar nichts gewonnen. Wir sind nicht Meister, nicht Pokalsieger und die Champions League ist nochmal etwas ganz anderes", sagte Heynckes. Der Trainer dürfte jetzt wieder Argumente in der Hand halten, im Training etwas die Zügel anzuziehen und die Sinne aller für die heiße Phase zu schärfen.

Sollte sich angesichts des bisherigen Saisonverlaufs der Schlendrian eingeschlichen haben, dann müsste er nach diesem Spiel gegen Arsenal blitzartig verflogen sein. Dafür dürfte auch Uli Hoeneß höchst persönlich sorgen. Der Präsident schickte nach der Partie eine unmissverständliche Warnung an die Mannschaft.

"So reicht es nicht"

Die Abteilung Attacke polterte nicht, sondern – und das sollte den Bayern-Spielern erst recht zu denken geben – sprach mit ungewohnt ruhiger Stimme, dafür aber umso klarer: "Unsere Mannschaft muss langsam den Hebel umstellen. Wir spielen seit einigen Wochen einen schönen Dreck." Wenn die Mannschaft die richtigen Konsequenzen ziehe, dann sei alles möglich. "So aber reicht es nicht." Solche Worte sind in der bisherigen Super-Saison des Rekordmeisters noch nicht gefallen.

Das letzte Mal, dass ein Bayern-Präsident eine Mannschaft in einer ähnlichen Phase der Champions League so in den Senkel gestellt hatte wie Hoeneß, war Franz Beckenbauer. Fast auf den Tag genau vor zwölf Jahren, in der Nacht vom sechsten auf den siebten März 2001 machte sich der Kaiser nach einer ebenfalls blamablen 0:3-Niederlage bei Olympique Lyon über Stefan Effenberg, Oliver Kahn und Kollegen öffentlich lustig und bezeichnete ihren Spielstil als "Altherren-Fußball".

Am Ende winkt der Cup

Der FC Bayern hatte sich damals durch die Niederlage gegen Lyon in der Zwischenrunde, die es damals noch gab, unnötig unter Druck gesetzt. Das letzte Gruppenspiel durfte anschließend zu Hause nicht verloren werden. Man hielt dem Druck stand, zog ins Viertelfinale ein. Der Gegner damals: Arsenal London. Am Ende holte der FC Bayern den Champions League-Titel.

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