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Champions League: Julian Draxler elektrisiert Paris und PSG


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Die Entfesselung des talentierten Monsieur Draxler

Von t-online
Aktualisiert am 15.02.2017Lesedauer: 3 Min.
Strahlemann: Julian Draxler hat der Wechsel nach Paris spürbar gut getan.
Strahlemann: Julian Draxler hat der Wechsel nach Paris spürbar gut getan. (Quelle: imago/Panoramic)
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Von Marc L. Merten

Vom Buh-Mann zum Juhu-Mann! Julian Draxler elektrisiert die französische Hauptstadt und seinen neuen Klub Paris Saint-Germain. Den FC Barcelona mit 4:0 in der Champions League gedemütigt, dem Spiel seinen Stempel aufgedrückt: Seit der 23-Jährige an der Seine-Metropole lebt, spielt er Fußball, wie er ihn bei seinem Ex-Klub nie gezeigt hat.

Wenn es einen Beweis dafür brauchte, dass Fußball in weiten Teilen auch ein Sport der Psyche ist, dann hat Julian Draxler diesen in den vergangenen Wochen zweifelsfrei erbracht. Sein fußballerischer Offenbarungseid beim VfL Wolfsburg war eben doch nicht viel anderem geschuldet als dem grundsätzlichen Unwohlsein in der Provinz gekoppelt mit der Diva, die in Draxler steckt.

Anders ist nicht zu erklären, dass der Offensivspieler nur wenige Tage nach seinem Wechsel aus der VW-Stadt in die Weltmetropole plötzlich anfing wie ein gänzlich anderer Mensch Fußball zu spielen.

Huldigungen für den neuen Star

Am Dienstagabend kurz vor 22.30 Uhr war der Großteil der 46.484 Zuschauer im Parc des Princes außer sich. Als Draxler in der 86. Minute ausgewechselt wurde, erhoben sich die Fans und huldigten ihrem neuen Star. Der 40-Millionen-Mann musste sich fühlen wie in einer anderen Welt, in einem anderen Leben. Und er dürfte spätestens an diesem Abend realisiert haben: Paris mit all seinem Charme und seinen Sehenswürdigkeiten ist eben doch schöner als Wolfsburg.

In dieser neuen Welt fühlt sich Draxler so wohl, dass er so gut spielt, wie bislang noch nie in seiner Karriere. "Eine unglaubliche, eine nahezu perfekte Nacht", schwärmte der Nationalspieler, der es in gerade einmal neun Spielen zum neuen Publikumsliebling in Paris geschafft hat. Und das mit beeindruckenden Statistiken.

Zum Vergleich: Für den VfL Wolfsburg bestritt Draxler in der Hinrunde 14 Pflichtspiele und kam dabei auf gerade einmal zwei Vorlagen. Für Paris traf er nun schon zum fünften Mal im neunten Spiel. Eine weitere verrückte Statistik zeigt, wie schnell sich Draxler an das neue Land und den anderen Fußball gewöhnte: Er traf in allen drei Wettbewerben – in der Ligue 1, im Coupe de France und nun auch in der Champions League – jeweils bei seinem Debüt für PSG.

Wolfsburg nicht der Fluchtort

Eigentlich kaum vorstellbar, wenn man die anderthalb Jahre bedenkt, in denen er vom Schalker Helden zum Buhmann in Gelsenkirchen ebenso wie in Wolfsburg mutierte. Oder eben doch nur eine Frage der Psyche, des Wohlfühlfaktors.

Die Welt auf Schalke war ihm zu eng geworden, zu intensiv, zu erdrückend. Die Welt in Wolfsburg dagegen war doch nicht der Fluchtort, den er sich erhofft hatte. Und so wurde es Paris. Eine Weltstadt. Ein Klub mit vielen Weltstars wie Angel di Maria, Thiago Silva oder Edinson Cavani. Und mit dem Landsmann Kevin Trapp, der ihm – auch, weil Trapp schon deutlich besser Französisch spricht als Draxler – bei der Integration hilft.

Inbegriff des Söldners

Schlecht beraten sei Draxler zuvor gewesen, hieß es. Von Roger Wittmann, dem mächtigen Strippenzieher, der auf Schalke und in Wolfsburg mächtigen Einfluss hat. Aber auch schlecht erzogen sei er, hieß es. Draxler hätte sich nicht so benehmen dürfen, nach dem Hau-Ruck-Abschied aus Gelsenkirchen und einem fast schon erpresserischer Abschied aus der Autostadt.

Das hat den 23-Jährigen in Deutschland viel Ansehen gekostet, viele Fans halten den Nationalspieler inzwischen für den Inbegriff eines Söldners, für den nur der Vertrag etwas wert ist, auf dem die größte Summe steht.

Erfolgstrainer aus Sevilla geholt

In Paris steht eine stattliche Summe von angeblich 421.000 Euro pro Monat in seinem Vertrag, ab 2018 sollen es 600.000 Euro sein – zuzüglich Prämien, versteht sich. Die wiederum dürften nicht zu knapp ausfallen, denn die Qatar Sports Investments Gruppe versteht inzwischen keinen Spaß mehr, will endlich Erfolge von PSG sehen für das viele Geld, das die Scheichs in den Klub pumpen. Der Meistertitel reicht längst nicht mehr, es soll die europäische Krone her.

Dafür kam im vergangenen Sommer auch Trainer Unai Emery. Er ist der Pariser Hoffnungsträger. Mit dem FC Sevilla gewann er dreimal in Folge die Europa League. Nun soll mit PSG de Triumph in der Champions League folgen. Jener Wettbewerb also, in dem die Hauptstädter zuletzt vier Mal in Folge im Viertelfinale scheiterten – zweimal davon gegen Barcelona.

Das wird nun wohl nicht mehr passieren. Noch nie drehte eine Mannschaft in der Geschichte der Königsklasse ein 0:4 aus dem Hinspiel. "Im Camp Nou sind schon andere Dinge passiert", sagte Draxler nach der Partie zwar. Aber weil es Messi und Teamkameraden nicht einmal schafften, ein Auswärtstor zu erzielen, erscheint die Aufgabe für das Rückspiel unlösbar. Vor allem dann, wenn Julian Draxler auch im Camp Nou wieder so aufspielen wird wie im ersten Vergleich mit den Katalanen.

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