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Champions League: RB Leipzig schlägt Pep Guardiolas ManCity und überwintert europäisch

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Leipzig schlägt Guardiolas ManCity und überwintert europäisch

08.12.2021, 10:32 Uhr | sid, ak

Champions League: RB Leipzig schlägt Pep Guardiolas ManCity und überwintert europäisch. Andre Silva: Der Stürmer erzielte den zweiten Leipziger Treffer gegen ManCity. (Quelle: imago images/Picture Point LE)

Andre Silva: Der Stürmer erzielte den zweiten Leipziger Treffer gegen ManCity. (Quelle: Picture Point LE/imago images)

Leipzig darf in dieser Saison weiter auf den Gewinn eines Europapokals hoffen. Die Sachsen siegten im letzten Champions-League-Gruppenspiel gegen Manchester City – und sicherten damit immerhin den Sprung in die Europa League. 

RB Leipzig hat sich erhobenen Hauptes aus der Champions League verabschiedet und überwintert dank eines Prestigeerfolgs im Europapokal. Der deutsche Vizemeister besiegte zum Abschluss der Gruppenphase den von Pep Guardiola trainierten englischen Meister Manchester City 2:1 (1:0) und qualifizierte sich zwei Tage nach der Trennung von Trainer Jesse Marsch aus eigener Kraft für die Europa League.

Dominik Szoboszlai (24.) und Andre Silva (71.) sorgten für die Leipziger Tore. Riyad Mahrez (77.) verkürzte, Citys Kyle Walker (83.) sah noch die Rote Karte. Die Sachsen waren durch den Erfolg nicht auf die Schützenhilfe von Paris St. Germain angewiesen. Die für die K.o.-Runde qualifizierte Star-Elf um Weltfußballer Lionel Messi bezwang im Parallelspiel der Gruppe A dennoch wie von RB erhofft den FC Brügge.

"Wir haben heute gezeigt, dass wir mit Mut und Wille alle besiegen können", sagte Szoboszlai bei DAZN: "Klar fragt man sich, warum wir nicht jedes Spiel so spielen. So ist Fußball. Wir wollten heute zeigen, dass wir bis jetzt nicht das gemacht haben, was wir uns eigentlich vorgestellt haben."

Erstes Spiel nach Marsch-Entlassung

Bei Leipzig stehen die Zeichen auf Umbruch. Am Sonntag war Marsch nach nur fünf Monaten im Amt entlassen worden. Achim Beierlorzer, Co-Trainer unter dem US-Amerikaner, wird Leipzig wohl bis zum Ende der Hinrunde betreuen. Die Suche nach einem neuen Chefcoach läuft auf Hochtouren. "Es liegt jetzt an der Mannschaft, einen Reset-Knopf zu drücken und aktiv nach vorne zu gucken", hatte Beierlorzer gesagt.

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In der Anfangsphase zeigte sich zunächst aber Manchesters große individuelle Qualität. City kombinierte sicher, hielt den Ball in den eigenen Reihen und bot Leipzig keinen Raum zur Entfaltung. Gefährlich wurde das prominent besetzte Team dabei aber nur selten. Kevin De Bruyne (17.) verzog bei einer der wenigen guten Chancen.

Gruppensieger ManCity

Manchester hatte bereits als Gruppensieger festgestanden. Der frühere Bayern-Coach Guardiola bezeichnete den Auftritt beim Geisterspiel in Leipzig vorab deshalb als "perfektes Trainingsspiel" für seine Mannschaft. Das machte sich auch negativ bemerkbar. City wirkte in den entscheidenden Momenten oft nicht konzentriert.

Bei Leipzig stimmte die Körpersprache. RB verteidigte aufmerksam, überbrückte das Mittelfeld nach dem zähen Beginn mit schnellen Pässen und kam zu Möglichkeiten. Konrad Laimer, der zuvor selbst knapp gescheitert war, spielte Szoboszlai mit guter Übersicht frei – der Ungar traf souverän.

Fodens Pfostentreffer

Leipzig hätte in der Folge erhöhen können. Emil Forsberg (26.), vor allem aber Angreifer Andre Silva (39.) ließen beste Gelegenheiten aus. Dass der Portugiese freistehend aus wenigen Metern City-Keeper Zack Steffen anköpfte, rächte sich fast im Gegenzug. Phil Foden (41.) traf nach guter Rettungstat von RB-Kapitän Peter Gulacsi nur den Pfosten. Kurz darauf konnte sich der Torhüter bei einem Freistoß von De Bruyne (44.) erneut auszeichnen.

Nach der Pause sorgte vor allem der eingewechselte Raheem Sterling mit seiner Schnelligkeit für Alarm in der Leipziger Defensive. RB hielt allerdings nicht nur gegen den Engländer gut dagegen. Eigene Chancen kreierte der Bundesligist nur noch selten, war dann aber zur Stelle. Silva schloss einen Konter mustergültig ab. Mahrez machte es noch einmal spannend.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Beobachtung
  • DAZN-Interview mit Dominik Szoboszlai
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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