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DFB-Pokal: Stuttgart bebt – VfB wirft Dortmund raus


Stuttgart bebt: Der VfB wirft Dortmund raus

Von dpa, dd

Aktualisiert am 06.12.2023Lesedauer: 2 Min.
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"Wir haben es nicht verdient in die nächste Runde einzuziehen" (Quelle: sid)
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In einer unterhaltsamen Partie kassiert Borussia Dortmund eine empfindliche Niederlage und muss die erste Titelhoffnung 2023 begraben. Beim VfB überragt mal wieder ein Mann.

Stuttgart im Freudentaumel: Der VfB steht im Viertelfinale des DFB-Pokals. Die Schwaben gewannen am Mittwochabend das Topspiel gegen Borussia Dortmund mit 2:0 (2:0) und haben damit die Runde der letzten Acht erreicht.

Der erneut überragende Serhou Guirassy (54.) und Silas (77.) trafen zum verdienten Erfolg der Gastgeber, die damit innerhalb weniger Wochen bereits zum zweiten Mal klar gegen den BVB gewannen. Schon am 11. Bundesliga-Spieltag (11. November) siegten die Stuttgarter mit 2:1.

Die Dortmunder dagegen kassierten mit dem Pokal-Aus einen weiteren empfindlichen Schlag in derzeit unruhigen Wochen bei den Schwarz-Gelben. Für die über weite Strecken enttäuschende Mannschaft von Trainer Edin Terzic, die in der Bundesliga schon zehn Punkte hinter Spitzenreiter Leverkusen liegt, geht es gegen RB Leipzig am Samstag um wichtige Zähler im Kampf um die Champions-League-Plätze.

So lief das Spiel:

Der BVB begegnete Stuttgarts Doppelspitze aus Guirassy und Deniz Undav mit einer Dreier-Abwehrkette, in der Kapitän Emre Can rechts verteidigte. Anders als bei der 1:2-Niederlage in der Liga vor dreieinhalb Wochen, bei der sie miserabel gespielt hatten, gelang es den Gästen so zumindest eine Zeit lang, Stuttgarter Großchancen weitgehend zu unterbinden. Die beste Möglichkeit für den VfB, der dominant, zunächst aber zu selten zielführend agierte, vergab in der ersten Halbzeit Undav per Kopf (24.). Kurz vor der Pause blieb ein Ballverlust von Dortmunds Jamie Bynoe-Gittens unbestraft.

Apropos Ballverluste: Von denen leistete sich der Vizemeister vor den Augen von Bundestrainer Julian Nagelsmann entschieden zu viele. Seine schnellen Offensivleute brachte der BVB so kaum in Szene gesetzt. Marcel Sabitzer hatte Pech mit einem Schlenzer an die Latte (20.), ansonsten ging bei der Borussia nach vorn nicht viel.

Ex-Kapitän Marco Reus, Julian Brandt und Niclas Füllkrug hatten drei Tage nach dem 1:1 in Leverkusen auf der Bank Platz nehmen müssen. Füllkrug ersetzte in der 24. Minute den angeschlagenen Youssoufa Moukoko, bekam im Sturmzentrum aber kaum verwertbare Flanken.

Kobel hielt den BVB im Spiel

Terzic reagierte und brachte zur zweiten Halbzeit Brandt, der offensiv für mehr Entlastung sorgen sollte. Zudem kam Ramy Bensebaini für Außenverteidiger Marius Wolf, der im ersten Durchgang umgeknickt war. Die spielbestimmende Mannschaft blieben aber die Stuttgarter. In der 51. Minute scheiterte Guirassy freistehend aus kurzer Distanz an Gäste-Keeper Gregor Kobel.

Kurz danach war der Schweizer Schlussmann gegen Guineas Nationalstürmer chancenlos und bekam den Ball durch die Beine. Für Guirassy war es bereits das 18. Pflichtspiel-Tor der Saison. Im Liga-Duell hatte er per Elfmeter den entscheidenden Treffer erzielt.

Fast hätte der VfB direkt auf 2:0 erhöht, doch gegen Enzo Millot parierte Kobel wieder glänzend (58.). Auf der Gegenseite wurde der vermeintliche Ausgleich durch Bynoe-Gittens wegen Abseits zurecht aberkannt (60.). Die große Schlussoffensive der Borussia gab es nicht mehr, stattdessen doch noch den zweiten Treffer für Stuttgart: Joker Silas schob die Kugel überlegt ins rechte Eck.

Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtung
  • Material der Nachrichtenagentur dpa
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