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DFB-Pokal – Kritik an vollen Stadien trotz Corona-Krise: "Mir wird schlecht"

Fans beim DFB-Pokal  

Spott und Ärger: "Mir wird schlecht, wenn ich die Bilder sehe"

14.09.2020, 15:40 Uhr | dpa, t-online, MEM

DFB-Pokal – Kritik an vollen Stadien trotz Corona-Krise: "Mir wird schlecht". Mecklenburg-Vorpommern: Volle Tribüne im Ostseestadion.  (Quelle: dpa/dpa-Bildfunk)

Mecklenburg-Vorpommern: Volle Tribüne im Ostseestadion. (Quelle: dpa-Bildfunk/dpa)

Seit Monaten hoffen Fußballfans auf Live-Spiele. Endlich wurde am Wochenende im DFB-Pokal wieder vor Publikum gekickt, in Rostock und Magdeburg sogar vor Tausenden von Fans. Ist die Generalprobe vor dem Auftakt der Bundesliga geglückt?

Die ersten Partien im DFB-Pokal sind gespielt. Doch bevor Borussia Dortmund am Montag (heute um 20.45 Uhr im t-online-Liveticker) gegen Duisburg ran muss, spricht Fußball-Deutschland über singende Fans ohne Abstand und Masken.

In Magdeburg, Chemnitz und Rostock waren Fans im Stadion erlaubt. Im Ostseestadion sogar bis zu 7.500. Allerdings sind Zuschauer nur zugelassen, wenn sie in den Blöcken die jeweiligen Hygiene- und Abstandsregeln der Klubs befolgen. Das Verhalten der Anhänger wird nun diskutiert. Denn: In den TV-Bildern aus Rostock war zum Beispiel deutlich zu sehen, dass Fans weder Abstand gehalten noch Masken getragen haben. Zudem sangen die Fans laut die Vereinshymnen. 

"Mir wird schlecht, wenn ich die Bilder sehe" 

Auf Twitter sorgt das bereits jetzt für Riesenärger. So schreibt ein Nutzer: "Fans im Stadion finde ich super. Aber das hier? Stehen dicht an dicht, haben größtenteils keine Masken auf, singen und schreien sich die Seele aus dem Leib. Das muss dieses fantastische Hygiene-Konzept sein, von dem alle reden."

Eine andere Nutzerin schreibt: "Mir wird schlecht, wenn ich die Bilder aus Magdeburg sehe. Uns es liegt nicht am Spiel." Zudem verwendet sie den Hashtag #Abstand. 

Alle Personen in eine Blockreihe quetschen? 

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) lobte das Konzept aus Rostock als "einen großen Schritt in Corona-Zeiten".

Tatsächlich sah es auf den TV-Bildern nicht nach Abstand aus. Auch auf ihrem Kameraschwenk, den sie auf Twitter gepostet hat, ist zu sehen, dass noch einige Plätze frei waren, die hätten genutzt werden können.

Auch, wenn die Fans vor dem Einlass kontrolliert wurden, mokiert ein weiterer Nutzer der sozialen Medien: "5.000 Leute dürfen im DFB-Pokal zwischen Magdeburg und Darmstadt ins Stadion. Schön und gut. Aber dass man alle Personen in eine Blockreihe quetscht... Wer hat sich das nur ausgedacht?"

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