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DFB-Länderspiel abgesagt: Hinweis auf Anschlag


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"Ein trauriger Tag für Deutschland und den deutschen Fußball"

Von t-online
Aktualisiert am 17.11.2015Lesedauer: 2 Min.
Das leere Stadion in Hannover. Die vorbereiteten Choreografien sind zu sehen.
Das leere Stadion in Hannover. Die vorbereiteten Choreografien sind zu sehen. (Quelle: dpa-bilder)
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Es sollte ein Fußballspiel als "Symbol für Freiheit und Demokratie" werden, doch der Sport musste sich dem Terror beugen: Das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande in Hannover ist aus Sicherheitsgründen wegen einer "konkreten Gefährdungslage" abgesagt worden.

"Uns hat ein ernstzunehmender Hinweis erreicht, dass im Stadion heute Abend ein Sprengstoffanschlag geplant ist", sagte der Polizeipräsident von Hannover, Volker Kluwe, in der ARD-"Tagesschau".

Das Stadion war anderthalb Stunden vor dem geplanten Anpfiff evakuiert worden. DFB-Interimspräsident Reinhard Rauball zeigte "großen Respekt" vor der Entscheidung: "Der Schutz der Menschen muss höchste Priorität haben." Er erklärte aber auch, es sei "ein trauriger Tag für Deutschland und den deutschen Fußball".

Pressekonferenz der Innenminister

Rauball, Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und dessen niedersächsischer Amtskollege Boris Pistorius (SPD) gaben noch am Abend eine Pressekonferenz.

Hinweise auf eine Gefährdung hätten sich am frühen Abend verdichtet, erklärte De Maizière. Daher konnte man erst kurz vor Anpfiff die Entscheidung fällen.

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"Die Quelle und das Ausmaß der Gefährdung" wollte der Innenminister nicht kommentieren, um weiterhin ein sicheres Vorgehen bei zukünftigen Gefahrensituationen zu gewährleisten. Nach Informationen von "Spiegel Online" soll die Warnung von einem ausländischen Geheimdienst gekommen sein.

Es habe bislang keine Festnahmen gegeben, auch Sprengstoff habe man nicht gefunden, sagte Pistorius.

Die meisten Zuschauer gehen zu Fuß in die Stadt

Sebastian Schlichting, unser Reporter vor Ort, berichtete, dass die Fans sich ruhig und ohne Panik auf den Heimweg gemacht haben. Die Polizei teilte mit, dass die nahegelegene U-Bahn-Haltestelle gesperrt sei und sich die Zuschauer per Fuß in Richtung Innenstadt begeben sollen.
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"Söhne Mannheims"-Konzert fällt nicht aus

Die TUI-Arena, wo die Popgruppe "Söhne Mannheims" auftrat, wurde nicht - wie zunächst vermeldet - evakuiert.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft bezeichnete die Absage als "einzig richtig". "So richtig es war, auch mit der Anwesenheit der Bundesregierung ein Zeichen setzen zu wollen, geht der Schutz von Menschenleben vor", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft, Rainer Wendt, dem "Express".

Die Mannschaften waren zum Zeitpunkt der Absage noch nicht im Stadion, sondern im Bus wenige Kilometer davor. Der wurde nach der Entscheidung umgeleitet und kehrte ins Teamhotel zurück.

Zunächst Entwarnung bei verdächtigem Gegenstand

Der am frühen Abend vor dem Stadion sichergestellte unbekannte Gegenstand war aber wohl nicht der Grund. Um was genau es sich handelte, wollte eine Sprecherin der Polizei nicht sagen. Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Medien soll ein herrenloser Koffer die Aufregung verursacht haben. Der Bereich rund um das Stadion war kurzfristig abgesperrt worden. Nach einer halben Stunde hatten die Einsatzkräfte Entwarnung geben.

Polizisten mit Sturmgewehren vor dem Stadion.
Polizisten mit Sturmgewehren vor dem Stadion. (Quelle: dpa-bilder)
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