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Frauen-WM 2019: Nächster Sieg! Deutschland gewinnt Topspiel gegen Spanien


Fußball-WM  

Nächster Sieg! Deutschland gewinnt Topspiel gegen Spanien

12.06.2019, 20:23 Uhr | dd, t-online.de

t-online.de-Reporter Noah Platschko (r.) sieht die Leistung der deutschen Mannschaft kritisch. (Quelle: t-online.de)
Trotz 1:0 gegen Spanien: Deutschland hat bei WM noch Luft nach oben

Deutschland steht bei der WM der Frauen so gut wie im Achtelfinale. Doch trotz zwei 1:0-Siegen gegen China und Spanien ist noch viel Luft nach oben. Ein Top-Anwärter auf den Titel ist das Team noch lange nicht, wie t-online.de-Reporter Noah Platschko weiß. (Quelle: t-online.de)

Achtelfinale so gut wie sicher: Ein Favorit auf den Titel ist das deutsche Team bei der Weltmeisterschaft der Frauen aber noch lange nicht, erklärt t-online.de-Reporter Noah Platschko. (Quelle: t-online.de)


Die Mannschaft von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg feiert den zweiten Erfolg im zweiten Spiel und könnte damit schon den Grundstein für die nächste Runde gelegt haben. Eine Spielerin wird zur Matchwinnerin.

Zweiter Sieg im zweiten Spiel bei der Fußball-WM für Deutschland: Im Topspiel gegen das ebenfalls hoch eingeschätzte Spanien gewann die DFB-Elf in einer intensiven Partie mit 1:0 (1:0) und hat damit beste Voraussetzungen für das Erreichen der nächsten Runde. Sara Däbritz (42.) sorgte für die Entscheidung gegen starke Spanierinnen.

In der WM-Gruppe B liegt die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg damit nach zwei Spielen mit der perfekten Bilanz von sechs Punkten und 2:0 Toren aus zwei Spielen auf Platz eins.


Voss-Tecklenburg wechselte im Vergleich zum 1:0 im Auftaktspiel gegen China auf drei Positionen. Neben Marozsan fehlten auch Carolin Simon und Melanie Leupolz in der Startformation. Neu unter den ersten Elf waren Verena Schweers, Lena Goeßling und Lena Oberdorf. Spaniens Trainer Jorge Vilda nahm im Vergleich zum 3:1 gegen Südafrika zwei Wechsel vor: Für Amanda Sampedro und Vicky Losada begannen Nahikari García und Silvia Meseguer.

Die Spanierinnen sorgten immer wieder für Gefahr

Diese beiden Spanierinnen hatten in der Anfangsphase gleich drei gute Gelegenheiten – allerdings unter Mithilfe der deutschen Hintermannschaft. In einer munteren Partie hatten die Deutschen ihren ersten nennenswerten Torschuss durch Giulia Gwinn in der 17. Minute, bis zur ersten guten Chance dauerte es noch rund zehn Minuten länger: Eine Flanke von Schweers klärte die spanische Keeperin Sandra Panos gerade noch vor der einköpfbereiten Svenja Huth.

Im Gegensatz zum deutschen Team gelang es den Spanierinnen immer wieder, mit langen Bällen für Gefahr vor dem deutschen Tor zu sorgen, wobei Keeperin Almuth Schult aber viel Ruhe und Sicherheit ausstrahlte.

Dem entschiedenen Einsatz von Däbritz hatte die deutsche Elf dann kurz vor der Pause die etwas glückliche Führung zu verdanken. Nach einem Kopfball von Alexandra Popp drückte die Spielerin des FC Bayern München den Ball im Zweikampf über die Linie.

Schweers hatte am Ende Glück

Schwungvoll ging es auch in den zweiten Durchgang. Zunächst köpfte Nahikari García knapp vorbei, stand dabei allerdings knapp im Abseits. Dann scheiterte Popp auf der Gegenseite ebenfalls per Kopf. In der 62. Minute parierte Panos einen Schuss der eingewechselten Klara Bühl. Im Gegenzug bremste Schweers einen spanischen Angriff in letzter Sekunde mit einem Foul und hatte Glück, dass die Schiedsrichterin die Aktion nicht als Notbremse wertete.


Das deutsche Team bestreitet sein letztes Gruppenspiel am Montag (18 Uhr) in Montpellier gegen Südafrika. Zeitgleich stehen sich in Le Havre China und Spanien gegenüber.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der dpa


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