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Frauen-WM 2019: So wild feierten die US-Fußballerinnen den Titel


Nach WM-Sieg  

Top-Demokratin lädt US-Fußballerinnen ins Kapitol ein

08.07.2019, 20:36 Uhr | dpa

 (Quelle: DAZN)
USA feiern den WM-Titel ausgelassen

Die USA haben durch den Finalsieg gegen die Niederlande zum vierten Mal den WM-Titel geholt. Danach ließen es die Weltmeisterinnen ordentlich krachen. (Quelle: Perform)

Titelparty: So feierten die Spielerinnen der USA den WM-Sieg in der Kabine. (Quelle: DAZN)


Ins Weiße Haus wollte Kapitänin Megan Rapinoe nicht, nun bekommen die US-Amerikanerinnen aber eine Einladung ins Kapitol. Nach ihrem vierten WM-Titel ließen es die Fußballerinnen ordentlich krachen.

Nach dem Sieg der USA bei der Fußballweltmeisterschaft in Frankreich hat die ranghöchste Demokratin, Nancy Pelosi, die Spielerinnen ins Kapitol eingeladen. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses gratulierte der Mannschaft auf Twitter zum Sieg und erklärte, auf vielfachen Wunsch aus beiden Parteien lade sie die Spielerinnen einzeln oder als Team ins Kapitol ein.

Unklar ist hingegen noch, ob Präsident Donald Trump der Mannschaft eine Einladung ins Weiße Haus aussprechen wird. Trump sagte am Sonntag, man habe noch nicht richtig darüber nachgedacht. "Wir werden uns das sicherlich anschauen", fügte er hinzu.

Auseinandersetzung mit Donald Trump

Die Spielführerin Megan Rapinoe hatte kürzlich deutlich gemacht, dass sie kein Interesse daran habe, den republikanischen Präsidenten zu treffen. Auf die Frage, ob sie sich nach einem möglichen Gewinn des WM-Titels über eine Einladung Trumps ins Weiße Hause freuen würde, sagte sie: "I'm not going to the fucking White House" (deutsch: "Ich werde nicht in das beschissene Weiße Haus gehen").

Trump reagierte daraufhin wie so oft gereizt und erklärte, Rapinoe solle das Land, das Weiße Haus und die amerikanische Flagge nicht missachten, insbesondere weil so viel für sie und das Team getan worden sei.

Auf einer WM-Pressekonferenz nahm Rapinoe das Schimpfwort zurück, stand aber weiterhin klar zu ihrer Aussage, nicht ins Weiße Haus gehen zu wollen. Sie ermutigte auch ihre Teammitglieder, eine Einladung nicht anzunehmen, um Trump keine Bühne zu bieten.


Rapinoes Teamkollegin Ali Krieger, die zwischen 2007 und 2012 für den 1. FFC Frankfurt in der Bundesliga spielte, erklärte, dass sie eine Trump-Einladung nicht annehmen werde. Direkt nach dem vierten Gewinn des WM-Titels spielte etwas anderes aber eine viel größere Rolle: Die ausgelassene Feier in der Mannschaftskabine (im Video oben).

Verwendete Quellen:
  • Omnisport
  • dpa

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