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U21-EM: Die bisherigen Gewinner & Verlierer des deutschen Teams


Nach Sieg im Auftaktspiel  

Das sind die bisherigen Gewinner und Verlierer der U21-EM

21.06.2017, 08:44 Uhr | ako, t-online.de

U21-EM: Die bisherigen Gewinner & Verlierer des deutschen Teams. Serge Gnabry (l.) spielte gegen Tschechien groß auf, Davie Selke hat dagegen noch Luft nach oben. (Quelle: dpa/Andreas Arnold/Andreas Gebert)

Serge Gnabry (l.) spielte gegen Tschechien groß auf, Davie Selke hat dagegen noch Luft nach oben. (Quelle: Andreas Arnold/Andreas Gebert/dpa)

Der Start ist geglückt: Beim 2:0-Auftaktsieg gegen Tschechien brannte die deutsche U21 zwar kein Feuerwerk ab, zeigte allerdings einen souveränen Auftritt. t-online.de analysiert vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Dänemark am Mittwoch: Wer hat bisher besonders überzeugt? Wer muss sich noch steigern?

Die Gewinner:

Max Meyer hat bereits viermal für die deutsche A-Nationalmannschaft gespielt. (Quelle: dpa/Arne Dedert/dpa)Max Meyer hat bereits viermal für die deutsche A-Nationalmannschaft gespielt. (Quelle: Arne Dedert/dpa/dpa)

Max Meyer 

Der Schalker zog im Mittelfeld die Fäden und sorgte mit einer schönen Einzelleistung für das 1:0 gegen Tschechien – allerdings sah Keeper Lukas Zima dabei nicht gut aus. Meyers Leistung ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass er zuvor durch eine Sommergrippe geschwächt war.

Mit 19 Partien ist der Mittelfeldspieler der erfahrenste im U21-Kader. Nach einer schwierigen Saison auf Schalke blüht er im Team von Trainer Stefan Kunz förmlich auf: "Ich fühle mich hier einfach pudelwohl und bekomme das Vertrauen vom Trainer ", erklärte Mayer, der vor dem Turnier zugab, dass er auch gerne mit dem A-Team den Confed Cup gespielt hätte.

Serge Gnabry

Kurz vor der EM wurde sein Wechsel zum FC Bayern bekannt. Dort steht Serge Gnabry vor einer ungewissen Zukunft: Derzeit ist völlig unklar, ob er verliehen wird oder sich im Star-Ensemble der Münchner beweisen darf.

Doch das scheint den 21-Jährigen nicht zu beeindrucken. Im Gegenteil: Gegen Tschechien war er der beste Mann auf dem Platz, erzielte das 2:0 selbst, traf zudem einmal den Pfosten und beeindruckte mit tollen Dribblings. Ob Ballannahme, Tempo oder Technik – Gnabry wirkt für sein Alter extrem weit. Trainer Kuntz lobt: "Er ist schwer auszurechnen, fintenreich und hat ein tolles Gespür, wo der Ball hingeht." 

Die Verlierer:

Davie Selke bei seinem Elfmeter gegen Tschechien, mit dem er an Keeper Zima scheiterte. (Quelle: dpa/Jan Woitas/dpa-Zentralbild)Davie Selke bei seinem Elfmeter gegen Tschechien, mit dem er an Keeper Zima scheiterte. (Quelle: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa)

Davie Selke

Vor der EM hatte Coach Kuntz noch gesagt, man müsse Selke zwei Feuerlöscher ins Zimmer stellen, weil dieser so auf das Turnier brenne. Gegen Tschechien zeigte der Neu-Berliner zwar eine engagierte Leistung, letztendlich fehlte allerdings Zählbares.

Bitter: In der 85. Minute verschoss er einen Elfmeter. U21-Teamkollege und -Kapitän Maximilian Arnold verriet danach: "Eigentlich war ich eingeteilt, aber Davie wollte ihn unbedingt machen. Die nächsten Elfer wird er nicht schießen!"

Odisseas Vlachodimos (l.) hat bisher einmal für die deutsche U21-Nationalmannschaft gespielt, Marvin Schwäbe viermal. (Quelle: imago images/MIS/DeFodi)Odisseas Vlachodimos (l.) hat bisher einmal für die deutsche U21-Nationalmannschaft gespielt, Marvin Schwäbe viermal. (Quelle: MIS/DeFodi/imago images)

Odisseas Vlachodimos & Marvin Schwäbe

Nach der verletzungsbedingten Absage von Jannik Huth schien der Kampf um den Platz zwischen den Pfosten offener denn je zu sein. Letztendlich entschied sich Kuntz für Kaiserslauterns Julian Pollersbeck. Torwarttrainer Klaus Thomforde dazu: "Die Entscheidung war nicht einfach, es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Wir haben die Jungs seit längerem beobachtet und mehrere Kriterien bewertet."

Odisseas Vlachodimos und Marvin Schwäbe blieb nur die Bank. Auch wenn Pollersbeck gegen Tschechien einige Unsicherheiten offenbarte, wird das wohl so bleiben. Dabei hätten sich beide einen Einsatz verdient: Vlachodimos absolvierte beim griechischen Spitzenklub Panathinaikos Athen in der abgelaufenen Saison 26 Superleague-Partien in denen er 16-mal zu Null spielte. So oft behielt Schwäbe bei Dynamo Dresden zwar nicht eine "weiße Weste", zeigte aber ebenfalls eine gute Saison. Beide hatten sich Hoffnungen auf einen Stammplatz bei Kuntz gemacht.

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