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So hat sich Deutschlands Gegner Brasilien nach 7:1 neu erfunden


Löw erklärt DFB-Gegner  

So hat sich Brasilien nach dem 7:1 neu erfunden

Von Luis Reiß, Berlin

26.03.2018, 22:32 Uhr
So hat sich Deutschlands Gegner Brasilien nach 7:1 neu erfunden. Jogi Löw: Der Bundestrainer ist begeistert von der Entwicklung der brasilianischen Mannschaft. (Quelle: dpa/Christian Charisius)

Jogi Löw: Der Bundestrainer ist begeistert von der Entwicklung der brasilianischen Mannschaft. (Quelle: Christian Charisius/dpa)

Die deutschen Fans verbinden mit Brasilien das legendäre 7:1 im WM-Halbfinale 2014. Doch Bundestrainer Löw warnt vor dem Testspiel am Dienstag vor neuen Qualitäten.

Immer und immer wieder wurde Jogi Löw auf dieses eine Spiel angesprochen, das WM-Halbfinale am 8. Juli 2014 in Belo Horizonte. Und genau so häufig betonte der deutsche Fußball-Nationaltrainer: Die brasilianische Mannschaft von heute hat aus dem 1:7-Debakel gegen das deutsche Team gelernt und ist wieder absolute Weltklasse. 

Löw: "Sie sind zu alter Stärke zurückgekehrt, haben sich dabei aber auch ein Stück neu erfunden." Das will die "Seleção" am Dienstag beim Testspiel im Berliner Olympiastadion (20.45 Uhr, live in der ARD und im Ticker bei t-online.de) beweisen. 

Diese Gründe nannte Löw für sein Lob.

Neue Mentalität

Löw: "Seit dem Trainerwechsel zu Tite haben sie eine andere Mentalität. Sie spielen jetzt sehr diszipliniert. Ihr Motto ist, dass alle Spieler verteidigen können müssen." Tite hatte das Team 2016 übernommen, nachdem Brasilien in der Vorrunde der Copa America gescheitert war. Der neue Trainer legt höchsten Wert auf Disziplin. Wer sich hängen lässt, riskiert seinen Platz im Kader.

Keine taktischen Freiheiten mehr für die Superstars

Löw: "Die individuelle Klasse der Brasilianer ist in diesem Ausmaß wahrscheinlich in keinem anderen Land zu finden. Aber es gibt keinen Superstar mit allen Freiheiten mehr." Auch 222-Millionen-Mann Neymar, der am Dienstag verletzt fehlen wird, oder Philippe Coutinho vom FC Barcelona arbeiten für die Stabilität sehr intensiv nach hinten. Das ist einer der größten Unterschiede zur WM 2014, wo Neymar, Hulk oder Bernard sich vor allem in der gegnerischen Hälfte aufhielten.

Mehr Qualität im Mittelfeld

Löw: "Besonders im Mittelfeld ist Brasilien besser besetzt als 2014. Jetzt spielen sie mit Casemiro, Paulinho, Fernandinho." Zum Vergleich: An der Seite von Fernandinho spielten damals Spielmacher Oscar und der defensivstarke Abräumer Luiz Gustavo im Zentrum. Ihre Nachfolger, Paulinho (Barcelona) und Casemiro (Real), bringen sowohl offensive als auch defensive Qualitäten ins brasilianische Spiel ein. Löw meint: "Alle Spieler dort haben körperliche Stärke und Robustheit, sind aber fußballerisch auch sehr gut."

Mit welcher taktischen Ausrichtung der Bundestrainer den starken Brasilianern entgegentreten will, ließ er offen. Dafür legte er sich bereits auf einigen Positionen fest: Torwart Marc-André ter Stegen wird mit Problemen an der Patellasehne geschont. Für ihn sollen Kevin Trapp und Bernd Leno je eine Halbzeit spielen.

Als Linksverteidiger wird Marvin Plattenhardt auflaufen, Ilkay Gündogan darf im zentralen Mittelfeld ran, Leroy Sané auf der linken Seite. Zudem ist in der Innenverteidigung Jeromé Boateng gesetzt, er könnte den angeschlagenen Sami Khedira als Kapitän vertreten. 

So könnten Sie spielen:

Trapp - Plattenhardt, Ginter, Boateng, Kimmich - Gündogan, Kroos - Sané, Stindl, Goretzka - Werner

Verwendete Quellen:
  • eigene Recherche

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