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Privilegien trotz Corona? Turniere, Training, Reisen – Das dürfen Profi-Sportler


Was Profi-Sportler trotz Corona alles dürfen

Von t-online, dd

Aktualisiert am 26.02.2021Lesedauer: 3 Min.
Die Stars des FC Bayern beim Mannschaftstraining: Bereits mehrere Spieler des Rekordmeisters wurden positiv auf das Coronavirus getestet.Vergrößern des BildesDie Stars des FC Bayern beim Mannschaftstraining: Bereits mehrere Spieler des Rekordmeisters wurden positiv auf das Coronavirus getestet. (Quelle: imago-images-bilder)
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Die Corona-Krise spielt dem Amateursport übel mit. Für Otto Normalverbraucher ist organisierter Sport aktuell nicht möglich, für Profis dagegen läuft alles – fast – normal. Ein Überblick: Das dürfen Fußballer, Tennis-Stars oder Formel-1-Piloten jetzt noch.

Der Amateur- und Breitensport ächzt unter den Corona-Maßnahmen. Fußballplätze liegen brach, Fitnessstudios sind leer, Sporthallen verlassen. So sehr, dass nun Alarm geschlagen wird. "Kleine Vereine können keine Wettbewerbe machen. Dementsprechend fehlen am Ende auch Talente. Es fehlt die professionelle Anleitung und eines Tages haben wir einfach keine Top-Sportler mehr", warnt Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler im Interview mit t-online.

Was für Amateure nicht möglich ist, gehört für viele Profi-Sportler aber weiter zum Alltag dazu: Training und Wettkämpfe. "Was ich relativ schwierig finde, ist der Fakt, dass wir trainieren und so viele Menschen da draußen keinen Sport machen dürfen", sagt Röhler.

Wie sieht es in den großen Sportarten aus? Welche "Privilegien" genießen Fußballer, Tennisspieler, Formel 1-Fahrer? Ein Ausschnitt aus dem Profi-Sport.

Fußball

Der Spielbetrieb in den Profi-Ligen läuft seit geraumer Zeit weiter, Mannschaften reisen national, aber auch europaweit zu Spielen. Mitten in der Corona-Krise wurde in Katar die umstrittene Klub-WM ausgetragen, mit Mannschaften aller Kontinentalverbände, auch der FC Bayern München war als Champions-League-Sieger dabei. Der Spielbetrieb läuft also weiter.

Durch das umfangreiche Hygienekonzept der DFL ist in Deutschland eine weitgehend normale Durchführung von Trainingseinheiten und Spielen möglich, fast wie in Vor-Corona-Zeiten – aber mit regelmäßigen Tests aller Beteiligten und unter Berücksichtigung der gängigen Maßnahmen.

Es gilt: Spieler trainieren zusammen, reisen mit ihren Mannschaften gemeinsam zu den Spielen – und dürfen ihren Sport ausüben.

US-Basketball

Um die Saison 2019/20 zu Ende spielen zu können, wurden 22 Teams in die Disney World "Bubble" in Florida geschickt. Reisen über die oft großen Distanzen im Land wurden so verhindert. Die Organisation und Einrichtung des abgeschirmten Bereichs auf dem Gelände kostete insgesamt 170 Millionen US-Dollar. Allerdings: Spieler konnten bei zu großen Bedenken hinsichtlich einer Corona-Infektion, Verletzungsgefahr oder aus familiären Gründen ihre Teilnahme absagen.

In der aktuellen Saison tragen die Toronto Raptors ihre Heimspiele nicht in Kanada, sondern in Tampa im US-Bundesstaat Florida aus – denn aufgrund der Corona-Maßnahmen ist das Überqueren der Grenze zwischen den USA und Kanada weiter nicht erlaubt.

Es gilt: Spieler trainieren zusammen, reisen mit ihren Mannschaften gemeinsam zu den Spielen – und dürfen ihren Sport ausüben.

Tennis

Die Australian Open, das traditionell erste Grand-Slam-Turnier des Jahres, fanden unter verschärften Bedingungen statt: Spielerinnen und Spieler der WTA und ATP mussten für das am 8. Februar startende Turnier bereits Mitte Januar – mit maximal zwei Teammitgliedern – anreisen und sich in Quarantäne begeben, dazu sechs negative Corona-Tests vorweisen. Und: Fünf Stunden Training am Tag waren erlaubt – der Rest der Zeit musste im Hotel verbracht werden.

Es gilt: Spielerinnen und Spieler – wenn nicht infiziert – dürfen reisen, müssen aber auch die Quarantäne in Kauf nehmen.

Formel 1

In der vergangenen Saison wurden rund 80.000 Corona-Tests bei allen Beteiligten durchgeführt, weniger als 100 davon stellten sich als positiv heraus. Die Teams wurden in Blasen von maximal 12 Personen aufgeteilt, jedes Team durfte dazu maximal 80 Personen, statt der sonst üblichen fast 200 pro Rennen, umfassen. Jede Person im Fahrerlager wurde alle fünf Tage getestet.

Es gilt für 2021: Die Rennserie macht weiter – unter den gegebenen Umständen – auf der ganzen Welt halt.

Verwendete Quellen
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