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Bericht: München wackelt als EM-Spielort

Wegen Uefa-Vorgaben  

Bericht: München wackelt als EM-Spielort

07.04.2021, 18:31 Uhr | ak, dpa, sid

Bericht: München wackelt als EM-Spielort. Die Allianz Arena: Hier sollen im Sommer EM-Spiele stattfinden. (Quelle: imago images/Christoph Reichwein)

Die Allianz Arena: Hier sollen im Sommer EM-Spiele stattfinden. (Quelle: Christoph Reichwein/imago images)

Noch immer ist unklar, wie es mit der Europameisterschaft im Sommer weitergeht. Die Forderung des Uefa-Präsidenten nach Zuschauern in den Stadien verkompliziert die Situation. Laut einem Bericht soll dies besonders München Probleme bereiten.

Die Europameisterschaft im Sommer ohne eine deutsche Ausrichterstadt – das ist für viele hiesige Fußballfans schwer vorstellbar. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung steht es um die geplanten Spiele in München allerdings gar nicht gut.

Das Blatt behauptet, erfahren zu haben, dass derzeit zwei der insgesamt zwölf EM-Standorte "wackeln". Neben München wird in diesem Zusammenhang auch Dublin genannt.

Die Begründung: Beide Städte könnten nicht "wie von Uefa-Boss Aleksander Ceferin (53) gefordert, Spiele (11. Juni – 11. Juli) vor Fans garantieren".

Söder: Spiele mit Zuschauern "kann ich mir nicht vorstellen"

Am Mittwoch reichte München ein Zuschauer-Konzept für die drei Gruppenspiele der Nationalmannschaft gegen Frankreich (15. Juni), Portugal (19. Juni) und Ungarn (23. Juni) sowie für das Viertelfinale am 2. Juli ein. Allerdings ohne sich auf eine konkrete Zuschauerzahl unter Corona-Bedingungen festzulegen. Am 19. April entscheidet die Uefa über die Standorte.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54) sieht derzeit kaum eine Chance auf ein gefülltes Münchener Stadion während der EM: „Im Moment kann ich mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen mit großartigen Zuschauerzahlen zu operieren, es dauert ja nicht mehr lange.“

Spiele vor leeren Rängen hätten sich im vergangenen Jahr als wirksames Präventionsmittel bewiesen, führte Söder an, doch auch hier bleiben Zweifel: "Wir haben in der Frage der sogenannten Geisterspiele gute Erfahrung gemacht. Aber auch da zeigt sich doch immer wieder, dass Spieler Corona infiziert sind. Und deswegen: In einem großen Stadion, in gesamt Europa, bei der extremen Mobilität, ob das eine gute Idee ist, das wage ich zu bezweifeln."

Die Reaktion des irischen Fußballverbands

In Bezug auf Dublin äußerte sich am Mittwoch der irische Fußballverband FAI. Dieser hegt Zweifel, dass die Partien dort vor Publikum ausgetragen werden können.

Nach Rücksprache mit der irischen Regierung habe man die Uefa darüber informiert, dass der Verband wegen der anhaltenden Corona-Pandemie keine Mindestanzahl von Zuschauern in der Dublin-Arena zusichern könne, teilte die FAI mit. Man werde die Situation beobachten und weiter mit der Uefa im Austausch bleiben, hieß es.

Verwendete Quellen:

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