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EM 2021 | Hoeneß: "Die Engländer verhalten sich in jeder Hinsicht unmöglich"


Bayerns Ex-Präsident  

Hoeneß: "Die Engländer verhalten sich in jeder Hinsicht unmöglich"

11.07.2021, 14:42 Uhr
Hoeneß über Toni Kroos: "Seine Art zu spielen ist total vorbei"

Im "Doppelpass" von Sport 1 ist neben t-online-Kolumnist Stefan Effenberg auch Uli Hoeneß zu Gast. Bayerns Ex-Präsident wütete dort unter anderem über Ex-Nationalspieler Toni Kroos.

Uli Hoeneß: "Toni Kroos hat in diesem Fußball nichts mehr verloren." (Quelle: Sport1)


Im "Doppelpass" von Sport 1 war Uli Hoeneß am Sonntagvormittag zu Gast. Bayerns Ex-Präsident hat dabei mehrfach klare Haltung gezeigt – und nicht nur Nationalspieler Toni Kroos attackiert. 

Am Sonntagabend findet im Wembleystadion vor 60.000 Fans das EM-Finale zwischen Italien und England statt. Eine Partie, die bereits im Vorhinein für viel Zündstoff sorgt. Ähnlich, wie Uli Hoeneß am Sonntagvormittag im "Doppelpass" von Sport1. Der Ex-Präsident des FC Bayern attackierte in bester Laune die Fans im Wembleystadion, Ex-Nationalspieler Toni Kroos, den aktuellen DFB-Profi Robin Gosens, aber auch der DFB kam nicht gut weg. 

Hoeneß attackiert die Engländer 

Neben dem sportlichen Ereignis wurde im "Doppelpass" bei Sport1 am Sonntagvormittag zu Beginn auch über die vielen Anhänger in Großbritannien und die aktuelle Situation dort in Bezug auf die Corona-Pandemie und die Delta-Variante gesprochen.

Auch Bayerns Ex-Präsident Uli Hoeneß hatte dazu eine klare Meinung, sagte: "Die Engländer verhalten sich in jeder Hinsicht unmöglich. Dazu einen Premierminister (Boris Johnson, Anm. d. Red.), den ich überhaupt nicht mag und dazu 60.000 Leute, die Infektionen provozieren." Hoeneß ergänzte: "Man darf nicht vergessen, dass es in England am Donnerstag 30.000 neue Infizierte gab. Jeder Tote ist einer zu viel."

Hoeneß attackiert Kroos

Natürlich wurde danach auch die sportliche Begegnung am Abend besprochen. t-online-Kolumnist Stefan Effenberg war ebenfalls vor Ort und drückt am Abend den Italienern die Daumen. Effenberg: "Der italienische Fußball hat sich verändert. Im Positiven. Sie gehen nach dem 1:0 aufs 2:0 und danach auf das 3:0. Das beeindruckt mich."

Doch neben dem EM-Finale diskutierte die Runde um Moderator Thomas Helmer auch über die Zukunft der deutschen Nationalmannschaft und auf welche Spieler Bundestrainer Hansi Flick setzen sollte und wen er möglicherweise nicht mehr in seinem Kader benötigt. Die Frage der Woche lautete: "Kroos-Rücktritt nach EM-Debakel. Auf wen sollte Flick in Zukunft noch verzichten?".

"Seine Art zu spielen ist total vorbei. Toni Kroos hat in diesem Fußball nichts mehr verloren", wütete Uli Hoeneß über den Ex-Nationalspieler, der erst kürzlich sein Karriereende in der Nationalmannschaft verkündete. Und fügte dann noch an, dass der Profi von Real Madrid "mit seinem Querpassspiel nicht mehr zum heutigen Fußball" passe.



Hoeneß attackiert Gosens 

Danach kritisierte Hoeneß noch Robin Gosens, der nach der Partie gegen Portugal hochgelobt wurde. "In allen anderen Spielen hast du von Gosens nichts gesehen, weil er technisch zu schwach ist", bilanzierte der Ehrenpräsident des FC Bayern.

t-online-Kolumnist Stefan Effenberg hat die Körpersprache der Deutschen und der fehlende Kampfgeist während der EM nicht gefallen: "Ich habe es nicht gesehen." Ein Verhalten, das Effenberg bei den Italienern schon bei der Hymne wahrgenommen hat. Das Team von Roberto Mancini sang vor jedem Spiel bisher mit vollem Elan mit. Daher ergänzte der frühere Nationalspieler: "Und genau so spielen die Fußball."

Hoeneß attackiert den DFB 

Ein Elan, den sich Effenberg neben der Nationalmannschaft auch vom DFB wünscht. Die t-online-These von Stefan Effenberg wurde ebenfalls diskutiert, diese lautet: "Beim DFB müssen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit sich Rummenigge oder Hoeneß ein Engagement dort vorstellen können." 

Hoeneß selbst sagte dazu: "Wenn vernünftige Leute auf uns zugehen würden und sagen: 'Komm, lasst uns mal eine Gruppe bilden, die sich einmal im Monat trifft und die richtigen Leute sucht', dann können wir uns dem fast nicht verschließen." Und fügte an, dass Philipp Lahm beim DFB "mindestens mal ins Präsidium gehöre."

Und setzte noch hinzu: "Es kann nur funktionieren, wenn zum Beispiel der Oliver Bierhoff endlich aus dieser Versenkung verschwindet und nicht nur alle drei Monate irgendein Interview gibt, sondern sich aktiv mit einschaltet, damit das ganze Projekt läuft."

Verwendete Quellen:
  • Aussagen von Stefan Effenberg und Uli Hoeneß im "Doppelpass"

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