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Thomas Tuchel zu Paris St. Germain? Scheich überstimmte Klub-Chefs

Vom Scheich überstimmt?  

Streit um Tuchel: Paris-Bosse wollten einen Anderen

06.04.2018, 11:43 Uhr | lr, t-online

Thomas Tuchel zu Paris St. Germain? Scheich überstimmte Klub-Chefs. Thomas Tuchel im Mai 2017 als BVB-Trainer: Nach einem Jahr Pause soll er nun Paris zum weltbesten Klub formen. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Thomas Tuchel im Mai 2017 als BVB-Trainer: Nach einem Jahr Pause soll er nun Paris zum weltbesten Klub formen. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Dass Thomas Tuchel neuer Trainer von Paris St. Germain wird, gilt als sicher. Jetzt kommt heraus: Zwei Klub-Verantwortliche sollen gegen ihn gewesen sein.

Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, Emir von Katar, soll höchstpersönlich die Verpflichtung von Thomas Tuchel als Trainer von Paris St. Germain durchgesetzt haben. Einem Bericht des internationalen Sport-Senders "ESPN" zufolge befürworteten die Verantwortlichen vor Ort zunächst andere Kandidaten.

Thomas Tuchel im Mai 2017 als BVB-Trainer: Nach einem Jahr Pause soll er nun Paris zum weltbesten Klub formen. (Quelle: imago images/Sven Simon)Thomas Tuchel im Mai 2017 als BVB-Trainer: Nach einem Jahr Pause soll er nun Paris zum weltbesten Klub formen. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Scheich wollte einen Taktik-Fachmann

Sportdirektor Antero Henrique soll sich als Portugiese demnach für seine Landsmänner Paulo Fonseca (Donezk) und Leonardo Jardim (Monaco) ausgesprochen haben. Der Klub-Vorsitzende Nasser al Khelaifi habe die Namen Antonio Conte (Chelsea), Massimiliano Allegri (Juventus) sowie die beiden aktuell vereinslosen Carlo Ancelotti und Luis Enrique ins Gespräch gebracht.

Doch am Ende entschied der Emir offenbar höchstpersönlich. Hintergrund: Paris befindet sich mehrheitlich in Besitz des katarischen Staatsfonds. Laut früherer Berichte soll Tuchel allerdings später nicht nur den Emir, sondern auch seine Kritiker Henrique und al Khelaifi im persönlichen Gespräch mit seiner Spielidee überzeugt haben

Entscheidend soll laut "ESPN" gewesen sein, dass der Scheich einen ausgewiesenen Taktik-Fachmann wollte. Dies sei ihm wichtiger gewesen als jahrelange Erfahrung oder viele Titel. Zudem sei die spektakuläre Spielweise von Borussia Dortmund in Tuchels Amtszeit positiv in Erinnerung geblieben. Diese krönte der frühere Mainz-Trainer mit dem DFB-Pokalsieg, musste dann aber im Streit mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gehen.

Tuchel war zuvor auch als Nachfolger von Jupp Heynckes beim FC Bayern München im Gespräch, sagte nach einer monatelangen Hängepartie aber ab.

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