Sie sind hier: Home > Sport > Fußball > Fußball international >

Lionel Messi erhält nach Kritik am Verband eine lange Strafe

Superstar fehlt im DFB-Spiel  

Nach Kritik am Verband: Harte Strafe für Messi

03.08.2019, 12:07 Uhr | t-online, sid

Lionel Messi erhält nach Kritik am Verband eine lange Strafe . Muss erst einmal zuschauen: Lionel Messi. (Quelle: imago images/Action Plus)

Muss erst einmal zuschauen: Lionel Messi. (Quelle: Action Plus/imago images)

Bei der Copa America hat Lionel Messi auch abseits des Rasens Aufsehen erregt. Scharf kritisierte der Argentinier die Schiedsrichter und den Verband, sprach sogar von Korruption. Das hat nun Konsequenzen.

Der Fußball-Klassiker Deutschland gegen Argentinien am 9. Oktober in Dortmund findet ohne Lionel Messi statt. Der Superstar wurde am Freitag wegen seines verbalen Rundumschlags bei der Copa America von Südamerikas Verband Conmebol für drei Monate bis Anfang November aus der Seleccion verbannt und muss zudem 50.000 US-Dollar (rund 45.000 Euro) Geldstrafe zahlen.

Was Messi gesagt hat

Nachdem Messi vor gut einem Monat beim Kontinentalturnier im Spiel um Platz drei gegen Chile (2:1) erst zum zweiten Mal in seiner Karriere die Rote Karte gesehen hatte, wetterte der 32-Jährige: "Die Korruption und die Schiedsrichter haben es nicht zugelassen, dass wir bei der Show mitmachen. Die Copa ist ein abgekartetes Spiel für Brasilien." Und weil er nicht "Teil dieser Korruption" sein wollte, verweigerte er gar die Entgegennahme der Bronzemedaille.

Lionel Messi und Gary Medel geraten aneinander: Für beide war das Spiel nach dieser Szene beendet. (Quelle: Reuters/Amando Perobelli)Lionel Messi und Gary Medel geraten aneinander: Für beide war das Spiel nach dieser Szene beendet. (Quelle: Amando Perobelli/Reuters)

Da die Strafe jedoch auf Zeit und nicht auf Pflichtspiele Anwendung findet, steht Messi den Argentiniern immerhin bei den Testspielen Mitte November und ab der zweiten Partie der im kommenden März beginnenden WM-Qualifikation in Südamerika zur Verfügung. Wegen der Rote Karte gegen Chile muss er im ersten Eliminatorias-Spiel pausieren.
   

   
Die Conmebol ging mit Messi damit weitaus milder um als mit Argentiniens Verbandspräsidenten Claudio Tapia. Der AFA-Boss war vor knapp zwei Wochen von seinem Posten im Council des Weltverbandes FIFA abberufen worden, weil er nach der 0:2-Halbfinalniederlage gegen den Copa-Gastgeber und späteren Sieger Brasilien "ernste und schwerwiegende Schiedsrichterfehler" moniert und "die Prinzipien von Ethik, Loyalität und Transparenz" infrage gestellt hatte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: