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Amokläufe in den USA: US-Nationalspieler nutzt Torjubel zum Protest

Nach Attentaten mit vielen Toten  

US-Nationalspieler nutzt Torjubel zum Protest

05.08.2019, 10:36 Uhr | t-online.de , BZU

MLS: Philadelphia Union at D.C. United (Quelle: imago)
US-Fußballer demonstriert gegen Schusswaffen

Nicht einmal drei Minuten sind gespielt, als der Ball im Netz zappelt. Alejandro Bedoya bringt Philadelphia Union in Führung und rennt zur Eckfahne. Dort sorgt er für einen einzigartigen Protest gegen Waffengewalt. (Quelle: Perform/ePlayer)

Was für eine Szene: Hier sehen Sie Alejandro Bedoyas einzigartigen Protestmoment im Video. (Quelle: Scott Taetsch/Reuters, Perform/ePlayer)


Nicht einmal drei Minuten sind gespielt, als der Ball im Netz zappelt. Alejandro Bedoya bringt Philadelphia Union in Führung und rennt zur Eckfahne. Dort sorgt er für einen einzigartigen Protest gegen Waffengewalt.

Zwei Anschläge mit Schusswaffen haben am Wochenende die USA erschüttert. 29 Tote sind es insgesamt. 20 in El Paso (Texas) und neun in Dayton (Ohio). Das Thema Waffengewalt ist wieder einmal an der Tagesordnung in den Vereinigten Staaten. Auch in den Fußball-Stadien in der Major League Soccer, der besten Liga der USA.

"Ich habe etwas zu verkünden"

Beim Spiel zwischen D.C. United und Philadelphia Union in der US-Hauptstadt Washington D.C. nutzte Alejandro Bedoya sein Tor in der dritten Minute zum politischen Protest. Der Kapitän der Gäste aus Philadelphia rannte zur Eckfahne, wo ein Außenmikrofon des übertragenen TV-Senders lag und brüllte in jenes hinein: "Ich habe etwas zu verkünden: Stoppt Waffengewalt!" Ein klares Zeichen gegen die aktuelle Politik, die nicht an die Regulierung von Schusswaffen denkt.

Schon vor dem Spiel äußerte sich Bedoya via Twitter. Der 66-fache Nationalspieler der USA schrieb dort: "Amerika wird zu einer dystopischen Gesellschaft. Wir müssen etwas tun!!! Es reicht!!!"
   

   
Für seinen Protest, sowohl im Internet als auch auf dem Platz erntete Bedoya viel Lob, aber auch einiges an Kritik. Einig werden sich die US-Amerikaner in Sachen Schusswaffen auch trotz der Ereignisse am Wochenende offenbar nicht.

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