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Eden Hazard: Real Madrids Rekordtransfer wird zum Mysterium

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Reals Rekordtransfer wird zum Mysterium

16.03.2021, 12:28 Uhr | t-online, dsl

Eden Hazard: Real Madrids Rekordtransfer wird zum Mysterium. Eden Hazard: Der Belgier war bisher in Madrid eine Enttäuschung. (Quelle: imago images/ZUMA Wire)

Eden Hazard: Der Belgier war bisher in Madrid eine Enttäuschung. (Quelle: ZUMA Wire/imago images)

Keine drei Tage nach seinem Liga-Comeback fehlt Eden Hazard seinem Klub Real Madrid erneut verletzt. Die Kritik am Belgier wird immer lauter und Trainer Zinédine Zidane zunehmend genervter.

Eden Hazard wird Real Madrid erneut für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen. Eine Blessur der rechten Oberschenkelmuskulatur legt den Belgier auf unbestimmte Zeit lahm. Erst am Samstag feierte er beim 2:1-Sieg gegen Elche ein 15-minütiges Comeback nach einer sechswöchigen Zwangspause wegen einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel.

Schon seit geraumer Zeit rutscht der 30-Jährige von einer Zwangspause in die nächste. Seit seinem Rekordwechsel für 115 Millionen Euro vom FC Chelsea 2019 kam Hazard nur in 36 von 87 Pflichtspielen für Real zum Einsatz. "Irgendetwas ist los. Er ist ein Spieler, der sich vor Madrid in seiner Karriere nie oder sehr selten verletzt hatte. Es ist etwas Neues für ihn. Ich kann das nicht weiter erklären", sagte Trainer Zinédine Zidane auf der Pressekonferenz vor dem Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Atalanta am heutigen Dienstag (21 Uhr, im Liveticker bei t-online).

Auf Nachfragen der Journalisten bezüglich Hazard reagierte der Franzose genervt: "Was soll ich noch mehr sagen? Nichts." Man wolle ihm natürlich so gut wie möglich helfen, so Zidane, denn "er hat noch einen langen Vertrag und ich will, dass alle Eden Hazard hier noch als richtigen Spieler sehen. Früher oder später wird dieser Spieler kommen."

Wie unwohl fühlt sich Hazard in Madrid?

Den Glauben daran verlieren jedoch immer mehr Fans und Beobachter. Auch weil sich die Berichte darüber, dass Hazards körperlicher Zustand auch mit seinem mentalen zusammenhängt häufen. So heißt es etwa in der "Sports Illustrated", der 30-Jährige und seine Familie (Hazard ist verheiratet und hat mit seiner Frau drei Kinder) werden einfach nicht glücklich in Madrid, zu sehr vermisse er das Leben in London, wo er sieben Jahre für den FC Chelsea spielte. Dadurch fehle es ihm auch am unbedingten Willen, sich bei Real vollkommen zu beweisen.

Auch sein früherer Chelsea-Teamkollege Filipe Luis beschreibt Hazard als einen Fußballer, dessen größte Motivation Spaß und Freude am Spiel und nicht etwa das Schaffen eines legendären Vermächtnisses sei. "Er hat die natürlichen Fähigkeiten von Lionel Messi, aber es fehlt ihm der Ehrgeiz, der beste der Welt zu sein", erklärte Luis im Gespräch mit der britischen "Daily Mail". Ein Ehrgeiz, der dem Klub, der seit der Jahrtausendwende zehn Mal den Weltfußballer des Jahres stellte, immanent ist.

Hazards Vertrag bei den "Königlichen" läuft noch bis 2024. Gut möglich jedoch, dass ausgerechnet der Mann, dessen Ersatz er eigentlich werden sollte, seinen Abgang bereits diesen Sommer ermöglichen könnte: Cristiano Ronaldo. Gerüchte, wonach der Portugiese seine Zelte bei Juventus Turin abbrechen und nach Madrid zurückkehren möchte, befeuerte zuletzt auch Zidane. "Es ist möglich. Wir kennen Cristiano, wir kennen ihn als Mensch und wissen alles, was er für Real Madrid getan hat", sagte der Erfolgscoach erst vor wenigen Tagen. 

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