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Rad-Star Marcel Kittel beendet Saison und spricht über Kristina Vogel


„Mieses Gefühl auf dem Rad“  

Kittel beendet Saison und spricht über Kristina Vogel

09.09.2018, 11:52 Uhr | dpa, t-online.de

Rad-Star Marcel Kittel beendet Saison und spricht über Kristina Vogel . Saison-Aus: Marcel Kittel beendet aus gesundheitlichen Gründen die Saison. (Quelle: imago images)

Saison-Aus: Marcel Kittel beendet aus gesundheitlichen Gründen die Saison. (Quelle: imago images)

Marcel Kittel hat überraschend seine Saison beendet. Der Radprofi kämpfte zuletzt immer wieder mit gesundheitlichen Problemen. Auch zum Schicksal von Kristina Vogel äußerte sich der Rad-Star.

Der zuletzt gesundheitlich angeschlagene Radprofi Marcel Kittel aus Erfurt hat seine missglückte Saison vorzeitig beendet. Er habe sich in Berlin durchchecken lassen, teilte der 30-Jährige am Samstag auf seiner Facebook-Seite mit. "Die Ursachen für mein mieses Gefühl auf dem Rad sind leider nicht so einfach zu benennen. Es ist zum Glück nicht irgendein Virus im Spiel, aber es ist klar, dass mein Körper im Moment einfach Ruhe braucht." Er freue sich "auf ein paar ruhige Wochen, um danach wieder auf's Rad zu gehen."
 


Kittel hatte zuletzt seine Teilnahme an der Tour of Britain abgesagt. Bei der Deutschland Tour musste er nach der ersten Etappe aussteigen, weil er sich nicht gut gefühlt hatte. Der Fahrer des Teams Katusha-Alpecin konnte diese Saison nur zwei Siege im März feiern. Die Tour de France musste der Top-Sprinter wegen Zeitüberschreitung verlassen.

Vogel sei "die größte Inspiration"

In seinem Statement ging Kittel auch auf das Schicksal der Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel ein, die am Freitag ihre Querschnittslähmung nach einem Unfall öffentlich gemacht hatte. "Wenn ich darüber nachdenke, werden meine Probleme so winzig klein und jeder Frust über meine Saison 2018 wirkt auf einmal lächerlich", sagte er.

Vogel sei "die größte Inspiration", betonte Kittel. "Was für eine Powerfrau! Wenn sie nach so einem tragischen Erlebnis so viel Kämpferherz und Optimismus zeigt, dann kann ich ja wohl mal 2018 schnell vergessen und 2019 wieder voll angreifen."

Verwendete Quellen:
  • dpa

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