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Dominanter Djokovic sichert sich neunten Australian-Open-Titel

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 21.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Novak Djokovic: Der Weltranglistenerste holte sich im Finale von Melbourne seinen nÀchsten Grand-Slam-Titel.
Novak Djokovic: Der Weltranglistenerste holte sich im Finale von Melbourne seinen nÀchsten Grand-Slam-Titel. (Quelle: Hasenkopf/imago-images-bilder)
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Novak Djokovic hat das Endspiel der Australian Open fĂŒr sich entschieden. Der Weltranglistenerste erteilte Finalisten Daniil Medvedev eine Lehrstunde und feierte seinen 18. Grand-Slam-Titel.

Mit einer eindrucksvollen Machtdemonstration hat Novak Djokovic seinen neunten Titel bei den Australian Open perfekt gemacht. In einem unerwartet spannungslosen Finale gewann der serbische Vorjahressieger am Sonntag 7:5, 6:2, 6:2 gegen Herausforderer Daniil Medwedew und wird immer mehr zum ĂŒberragenden Tennisspieler der Melbourne-Historie. Der Serbe beendete gnadenlos den Erfolgslauf des 25-jĂ€hrigen Russen, der zuvor 20 Partien nacheinander gewonnen hatte, und schaffte seinen nĂ€chsten Titel-Hattrick in Australien.

Zum zweiten Mal hat Djokovic in der Millionen-Metropole am Yarra River dreimal in Serie triumphiert. 2008, 2011, 2012, 2013, 2015, 2016, 2019 und 2020 hatte er den Norman Brooks Challenge Cup ebenfalls in den HĂ€nden gehalten. All seine Endspiele in der Rod-Laver-Arena hat er gewonnen - eine denkwĂŒrdige Bilanz. Djokovic kassierte ein Preisgeld von rund 1,8 Millionen Euro. Mit seinem 18. Grand-Slam-Titel rĂŒckte er nĂ€her an die Bestmarken seiner Rivalen Roger Federer und Rafael Nadal heran, die jeweils 20 haben.

Medwedew ließ die Chance aus, seine zuletzt bestechende Form fĂŒr seinen ersten großen Titel zu nutzen. In der Weltrangliste wird er sich am Montag auf Platz drei verbessern.

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Djokovic dominiert Medwedew

In der mit rund 7.500 Zuschauern etwa zur HĂ€lfte gefĂŒllten Rod-Laver-Arena reichte Medwedew im Finale nicht an das heran, was von ihm erwartet worden war. Djokovic dominierte ĂŒberraschend einseitig den Beginn, nach nur acht Minuten stand es 3:0. Von seiner Bauchmuskelverletzung, die ihn im Turnierverlauf nicht unantastbar wirken ließ, war nichts zu spĂŒren. ZunĂ€chst ließ sich Medwedew vom RĂŒckstand nicht irritieren und glich wieder aus. Doch ein leichter Vorhandfehler sicherte Djokovic den ersten Satzgewinn.

Auch im zweiten Satz zwang Djokovic den 1,98 Meter großen Schlaks aus Moskau zu Fehlern. Zwar ging Medwedew in FĂŒhrung, doch der serbische Topfavorit spielte aggressiv und nahm Medwedew gleich zweimal den Aufschlag ab. Zu selten zeigte der Russe, wie er seine Siegesserie zuvor eindrucksvoll auf 20 Erfolge ausgebaut hatte. Beim ihm wuchs der Frust, bei 2:5 zerstörte er wĂŒtend seinen SchlĂ€ger. Der 25-JĂ€hrige wirkte dem Druck nicht gewachsen.

In seinem ersten Major-Finale bei den US Open 2019 hatte Medwedew gegen Nadal mit 0:2-SĂ€tzen zurĂŒckgelegen und den Favoriten dann doch noch in den fĂŒnften Durchgang gezwungen. Diesmal erteilte Djokovic ihm eine Lektion - und die Dominanz der prĂ€genden Figuren im Herren-Tennis geht weiter.

Den einzigen Grand-Slam-Titel, der in den vergangenen vier Jahren nicht an Djokovic, Nadal oder Federer gegangen war, sicherte sich im vergangenen September Dominic Thiem. Der Österreicher gewann im Endspiel gegen Alexander Zverev, nachdem sich Djokovic selbst aus dem Turnier genommen hatte, weil er mit dem Ball unabsichtlich eine Linienrichterin traf und disqualifiziert wurde.

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Von David Digili
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