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Australiens Premierminister macht Djokovic Hoffnung

Von dpa, t-online, MEM, np

Aktualisiert am 17.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Novak Djokovic: Der Weltranglisten-Erste hat bisher 20 Grand-Slam-Titel gewonnen, steht damit auf einer Stufe mit Roger Federer und Rafael Nadal.
Novak Djokovic: Der Weltranglisten-Erste hat bisher 20 Grand-Slam-Titel gewonnen, steht damit auf einer Stufe mit Roger Federer und Rafael Nadal. (Quelle: Paul Zimmer/imago-images-bilder)
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Novak Djokovic hat Australien nach dem Wirbel um seine Einreise verlassen. Eigentlich unterliegt er nun einem dreijährigen Einreisebann, doch der australische Ministerpräsident machte ihm Hoffnung.

Novak Djokovic ist nach seiner erzwungenen Ausreise aus Australien in Belgrad angekommen. Das Flugzeug mit dem 34-Jährigen sei am Montagmittag um 12.10 Uhr in der Hauptstadt seines Heimatlandes ankommen, berichtete die Nachrichtenagentur AP.


Die Geldrangliste im Herren-Tennis

Platz 10 – Kei Nishikori: Nishikoris höchstes Ranking war bisher Platz vier. Damit ist er der bestplatzierte Japaner aller Zeiten. Er erspielte bisher ein Preisgeld von 25.065.492 US-Dollar.
Platz 9 – Juan Martín del Potro: Der Argentinier begann seine Profikarriere 2006 und gewann bisher Preisgelder in Höhe von 25.889.600 US-Dollar.
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Djokovic war am Montagmorgen zunächst in Dubai gelandet. Der Weltranglisten-Erste war am Sonntagabend aus Melbourne abgereist, nachdem das Bundesgericht Australiens seinen Einspruch gegen die Annullierung des Visums abgelehnt hatte. Seine Hoffnungen auf den zehnten Titel bei den Australian Open waren damit einen Tag vor dem Turnierauftakt zu Ende gegangen.


Der nicht gegen das Coronavirus geimpfte Djokovic wollte mit einer medizinischen Ausnahmegenehmigung am Grand-Slam-Turnier teilnehmen, die Behörden hatten ihm aber die Einreise verweigert. Nach seinem Einreise-Wirbel und der Entscheidung von Einwanderungsminister Alex Hawke unterliegt der Weltranglisten-Erste nun einem Einreise-Bann. Demzufolge darf er die nächsten drei Jahre nicht ins Land reisen.

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Das würde bedeuten: Eine Teilnahme an den Australian Open wäre 2023, 2024 und 2025 nicht möglich. Für den Weltranglisten-Ersten, der Grand-Slam-Titel sammeln möchte, eine Katastrophe. Doch nun machte ihm ausgerechnet Australiens Premierminister Scott Morrison Hoffnung.

"Gibt Möglichkeit, dass jemand unter richtigen Umständen zurückkehrt"

"Natürlich geht es um einen Zeitraum von drei Jahren. Aber es gibt die Möglichkeit, dass jemand unter den richtigen Umständen zurückkehrt, was dann zum jeweiligen Zeitpunkt geprüft werden müsste", sagte er am Montagmorgen.

Djokovic war am Sonntagabend aus Melbourne abgereist, nachdem das Bundesgericht Australiens seinen Einspruch gegen die Annullierung des Visums abgelehnt hatte.

Seine Hoffnungen auf den zehnten Titel bei den Australian Open waren damit einen Tag vor dem Turnierauftakt zu Ende gegangen. Der nicht gegen das Coronavirus geimpfte Djokovic wollte mit einer medizinischen Ausnahmegenehmigung am Grand-Slam-Turnier teilnehmen, die Behörden hatten ihm aber die Einreise verweigert (mehr dazu lesen Sie hier).

Kecmanovic widmet Djokovic seinen Sieg

Klar ist jedoch, dass sein Landsmann Miomir Kecmanovic dem Weltranglisten-Ersten zur Seite steht. Eigentlich wären die beiden in der ersten Runde der Australian Open aufeinandergetroffen, wäre Djokovic nicht ausgewiesen worden. So spielte der 22-jährige Serbe nun gegen Salvatore Caruso (mehr zum Djokovic-Ersatzmann lesen Sie hier).

Der Serbe gewann sein Erstrundenmatch gegen Caruso (mehr dazu lesen Sie hier). Im Vorfeld hatte er angekündigt, seinen Sieg Djokovic zu widmen. "Ich werde Novak immer dankbar sein für seine Unterstützung und Selbstlosigkeit", so Kecmanovic.

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