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Ski Alpin der Herren: Der Favoriten-Check zur neuen Saison


Ski Alpin 2018/19  

Neue Chance: Volle Attacke auf den Unschlagbaren

Von Tobias Ruf

24.10.2018, 16:44 Uhr
Ski-Star Marcel Hirscher: "Schlussendlich bin ich ein Auslaufmodell" (Quelle:
Marcel Hirscher: "Schlussendlich bin ich ein Auslaufmodell"

Der österreichische Ski-Star und Olympiasieger Marcel Hirscher äußert sich zu seiner Knöchelverletzung, seiner Karriere, Felix Neureuther und dem Weltcup-Auftakt in Sölden. (Quelle: t-online.de)

"Schlussendlich bin ich ein Auslaufmodell": Ski-Star Marcel Hirscher spricht zum Weltcup-Start über die Fortsetzung seiner Karriere. (Quelle: t-online.de)


Mit dem Riesenslalom in Sölden beginnt für die Herren der alpine Ski-Weltcup zur Saison 2018/19. Auch in diesem Jahr lautet die Frage: Wer kann Marcel Hirscher schlagen?

Der Weltcup-Winter 2018/19 beginnt für die Herren mit dem Riesenslalom in Sölden (Sonntag, ab 10 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de). Im Kampf um den Gesamtweltcup geht Marcel Hirscher als klarer Favorit ins Rennen.

Doch kampflos wird sich die Konkurrenz nicht ergeben. t-online.de macht den Favoriten-Check und schätzt die Chancen der hoffnungsvollsten deutschen Athleten ein.

Marcel Hirscher (Österreich): Alles andere als der achte Gesamtweltcup-Sieg in Serie des 29-Jährigen Superstars wäre eine faustdicke Überraschung. Der Achte? Ja, Sie haben richtig gelesen. Hirscher ist ein Jahrhundert-Skifahrer. Eigentlich unschlagbar.

Der Österreicher kam gut durch den Sommer und geht erstmals als Olympiasieger in einen Weltcup-Winter. Seine Paradedisziplinen sind der Slalom und der Riesenslalom. Sollte er auf die Punkte in der Alpinen Kombination und den City-Events angewiesen sein, ist er auch hier Mitfavorit. Und sogar im Super-G ist Hirscher die ein oder andere Überraschung zuzutrauen. Er geht als Top-Favorit auf den Gesamtweltcup in die neue Saison.


Henrik Kristoffersen (Norwegen): Haupt-Konkurrent Hirschers ist der Norweger Henrik Kristoffersen. Der 24-Jährige war in der Vorsaison der einzige Athlet, der annähernd mit dem Österreicher schritthalten konnte. Der Riesenslalom-Silberemedaillengewinner aus Pyeongchang hat seine Stärken ebenfalls im Slalom und im Risenslalom. 

Aksel Lund Svindal (Norwegen): Ein Knorpelschaden im Knie machte dem Norweger im Sommer zu schaffen. Zudem ist der Abfahrtsolympiasieger von Pyeongchang schon 35 Jahre alt. Dennoch will es der alte Wikinger noch einmal wissen und kündigte bereits an, beim ersten Speed-Rennen der Saison am 24. November in Lake Louise an den Start gehen zu wollen. Svindal ist auf Abfahrt und Super-G spezialisiert, kann aber auch die im Weltcup mit nur drei Events berücksichtigte Kombination.

Kjetil Jansrud (Norwegen): Zwei Jahre jünger als Svindal ist sein Landsmann Kjetil Jansrud. Die beiden Norweger ähneln sich im Profil, auch Jansrud hat seine Stärken in Abfahrt und Super-G. In einem Interview vor der Saison kündigte der 33-Jährige an, künftig auch in anderen Disziplinen punkten zu wollen. Damit meinte er die City-Events, den Riesenslalom und die Kombination. Gelingt ihm das, kann er Hirscher und Kristoffersen gefährlich werden.


Alexis Pinturault (Frankreich): Der Franzose ist der geborene Allrounder, hat aber in den letzten Jahren den Anschluss an die absolute Weltspitze in seinen eigentlichen Paradedisziplinen Slalom und Riesenslalom verpasst. Wenn der 27-Jährige diesen Rückstand nicht kompensiert, wird er auch in dieser Saison kein Wort im Kampf um den Gesamtweltcup mitsprechen.

Felix Neureuther (Deutschland): Nach seinem Kreuzbandriss im November 2017 wird sich Neureuther behutsam an den Weltcup herantasten. Das Ziel des deutschen Superstars ist die Rückkehr in die Weltspitze in Slalom und Riesenslalom, den Gesamtweltcup hat der 34-Jährige nicht im Visier. Neureuther wird sich wieder an die hohe Belastung des Weltcup-Winters gewöhnen müssen und auch gezielt auf die Weltmeisterschaft im Februar im schwedischen Are hinarbeiten.

Thomas Dreßen (Deutschland): Deutschlands bester Speed-Fahrer heißt Thomas Dreßen und geht als Mitfavorit auf den Kampf um die Disziplin-Wertung in der Abfahrt in die neue Saison. Auch im Super-G muss man den 24-Jährigen auf der Rechnung haben, für das Podium im Gesamtweltcup ist der Kitzbühel-Sieger aber kein Kandidat.

Stefan Luitz (Deutschland): Wie auch Felix Neureuther verpasste der Allgäuer durch einen Kreuzbandriss die Olympischen Spiele. Bis dahin gehörte der 26-Jährige zur Weltspitze im Riesenslalom, galt als Medaillenkandidat für Pyeongchang. Im Interview mit t-online.de kündigte Luitz an, dass er zurück zu alter Form finden will, weitesgehend beschwerdefrei durch den Sommer kam und auch im Slalom angreifen will. 


Josef Ferstl (Deutschland): An seinen sensationellen Sieg im Super-G von Gröden im Dezember 2017 konnte der 29-jährige Traunsteiner zwar im Rest der Saison nicht mehr anknüpfen, dennoch ist dem Speed-Spezialisten in seiner Paradedisziplin Super-G und auch in der Abfahrt die eine oder andere Überraschung zuzutrauen.

Linus Straßer (Deutschland): Der 25-jährige Münchner hat eine absolute Spezialdisziplin. Bei den sogenannten City-Events stand er in der Vorsaison bei zwei Weltcups jeweils als Dritter auf dem Podium. Auch in dieser Saison stehen zwei Einzel-Weltcups in jener Disziplin an, dort gehört er erneut zu den Sieganwärtern.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen
  • Ergebnisübersicht des Internationalen Skiverbandes

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