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Ski alpin: Christina Ackermann schrammt knapp am Podium vorbei


Slalom in Killington  

Ackermann schrammt knapp am Podium vorbei

01.12.2019, 20:43 Uhr | sid

Ski alpin: Christina Ackermann schrammt knapp am Podium vorbei. Gutes Ergebnis: Christina Ackermann wurde in Killington im Slalom Vierte. (Quelle: imago images)

Gutes Ergebnis: Christina Ackermann wurde in Killington im Slalom Vierte. (Quelle: imago images)

Die DSV-Starterinnen haben beim Slalom im US-amerikanischen Killington starke Leistungen gezeigt. Christiana Ackermann lag bis kurz vor Schluss in den Top 3, wurde in letzter Sekunde allerdings von einem Superstar überholt.

Christina Ackermann durfte für ein paar wenige Minuten auf den dritten Podestplatz ihrer Karriere hoffen, doch "Wonder Woman" Mikaela Shiffrin zerstörte ihren Traum. Als Vierte schrammte die 29 Jahre alte Allgäuerin beim Weltcupslalom in Killington/USA knapp am "Stockerl" vorbei, sorgte nach dem siebten Platz von Viktoria Rebensburg im Riesenslalom aber für das Highlight aus deutscher Sicht.

62. Weltcupsieg für Shiffrin

Während Shiffrin, am Samstag noch Dritte, ihren 62. Weltcupsieg feierte, zeigte Ackermann ihren besten Spezialslalom seit fast acht Jahren.


Nur 0,35 Sekunden fehlten zu Rang drei, die überragende Shiffrin war 3,08 Sekunden schneller und zog an Siegen mit der legendären Annemarie Moser-Pröll (Österreich) gleich. Nur Lindsey Vonn (USA/82 Erfolge) liegt noch vor der 24-Jährigen, die auch den vierten in Killington gefahrenen Slalom gewann.

Shiffrins stolzer Vorsprung auf Dauerrivalin Petra Vlhova (Slowakei) beim zweiten Erfolg im zweiten Saisonslalom: 2,29 Sekunden. "Das war eine wilde Fahrt", sagte sie, "ich war voll am Limit."

Rebensburgs Siebter Platz

Rebensburg fehlten am Samstag beim ersten Weltcupsieg der Italienerin Marta Bassino 0,69 Sekunden zum Treppchen. "Das war ein Schritt in die richtige Richtung", sagte die Vancouver-Olympiasiegerin, die beim Saisonstart in Sölden nur 13. geworden war: "Ich werde weiter an mir arbeiten, um wieder ganz nach vorne zu kommen. Jetzt aber freue ich mich auf die Speed-Rennen in Lake Louise." In den kanadischen Rocky Mountains finden am kommenden Wochenende die ersten Abfahrten des Winters statt.


Marlene Schmotz (Leitzachtal) kam im "Riesen" auf den ordentlichen 21. Rang, im Slalom packte sie als 14. noch einen drauf und stellte ihr bestes Weltcupergebnis ein. Lena Dürr (Germering), in Levi zuletzt noch gute Slalom-Zehnte, verpasste am Samstag die Punkteränge und enttäuschte mit Platz 25 auch 24 Stunden später.


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