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Ikone des Feminismus: Frauenzeitschrift "Emma" wird 40


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Das "Emanzenkampfblatt" hat sich gut gehalten

Von dpa
25.01.2017Lesedauer: 2 Min.
Alice Schwarzer ist die streitbare Galionsfigur der Zeitschrift "Emma".
Alice Schwarzer ist die streitbare Galionsfigur der Zeitschrift "Emma". (Quelle: dpa-bilder)
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"Emma " war vor 40 Jahren ein Schimpfwort für biestige Emanzen, heute ist es der beliebteste Mädchenname für Kinder - weltweit. Vor 40 Jahren wurde die feministische Zeitschrift "Emma" gegründet, ihr Slogan hieß "Von Frauen für Frauen". Die Galionsfigur damals wie heute ist Alice Schwarzer.

Die umstrittene und streitlustige Gründerin Alice Schwarzer hat beruflich und privat schon manchen Shitstorm überstanden. Sie ist nach wie vor Verlegerin und Chefredakteurin. Mit ihrem Namen ist das Blatt eng verknüpft. Die 74-Jährige beabsichtigt nicht, das bald zu ändern: "'Emma' war immer meine oberste Priorität", sagte sie. "Da bin ich auch stolz drauf. Ich will mich gar nicht trennen."

Zum Jubiläum gratulieren zahlreiche deutsche Prominente - Politiker, Bischöfe, Schauspieler und Musiker. Vom aktuellen Cover strahlen neben der pinken Zahl 40 unter anderen Bundeskanzlerin Angela Merkel, Familienministerin Manuela Schwesig, Harald Schmidt, Reinhard Mey, Fußball-Bundestrainerin Steffi Jones, Kabarettist Dieter Nuhr, Bap-Musiker Wolfgang Niedecken, TV-Köchin Sarah Wiener und Sigmar Gabriel.

Die "Emma" ist immer noch unkonventionell

Die Zeitschrift, deren erste Ausgabe am 26. Januar 1977 erschien, schreibt nach wie vor schwarze Zahlen. Die Druckauflage liege relativ stabil bei 50.000 Exemplaren, wovon 24.000 Abos seien, plus 8000 bis 10.000 am Kiosk. "'Emma' ist die weltweit letzte feministische Zeitschrift im Kioskverkauf", sagte Schwarzer. Worauf sie besonders stolz ist: "Jede vierte unserer Leserinnen ist unter 30."

Kunst, Sex und Donald Trump - die Themenvielfalt

Eine überraschende Erfolgsstory im hart umkämpften Zeitschriftenmarkt. "Ich hätte ja früher auch nie gedacht, dass ich das 40 Jahre lang machen würde", sagte die Journalistin. "Ich bin einfach durch die ganzen 40 Jahre von einem Heft zum nächsten gegangen. Inzwischen werden wir von drei Generationen gelesen." Die Themen orientieren sich am aktuellen Geschehen. Donald Trump, die Kölner Silvesternacht, Kunst, Liebe, Lust, Sex - alles aus Frauensicht.

Schwarzer ist gut gelaunt. Aufhören kommt für sie nicht in Frage. Vor ein paar Jahren hatte sie die Chefredaktion einmal in andere Hände zu geben, aber nach ein paar Wochen kehrte sie zurück. Die 74-Jährige findet es bezeichnend, dass in jedem Artikel ihr Alter genannt wird.

Feministische Themen sind immer noch gefragt

Die Zukunft des Blattes schätzt sie optimistisch ein. Feministische Themen seien heute wieder gefragter als vor zehn Jahren. "Man hat in den 90ern geglaubt, man hätte schon alles erreicht. Und jetzt sehen wir: So schnell geht das nicht."

Themen sind genug da, sagt sie. Und ebenso engagierte Autorinnen. Wie aber sieht es - man kommt einfach immer wieder darauf zu sprechen - mit der Nachfolge aus? Könnte es vielleicht doch damit zu tun haben, dass sie keine andere neben sich duldet? "Das ist doch das dümmste Klischee", ist ihre Antwort. "Es geht doch um etwas ganz anderes." Zwei Drittel ihrer Arbeit könnten auch andere machen. Aber das letzte Drittel... "Vielleicht spiele ich wirklich eine Rolle, die so leicht nicht ersetzbar ist. Leider." Alice Schwarzer wird also weitermachen.

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