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Astrid Lindgren - Inspiration fĂŒr jedes Kinderzimmer

Von dpa
Aktualisiert am 28.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren (1987).
Die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren (1987). (Quelle: picture alliance / Jörg Schmitt/dpa./dpa)
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Stockholm (dpa) - Egal ob Pippi Langstrumpf oder Ronja RÀubertochter, Karlsson vom Dach oder Michel aus Lönneberga: Astrid Lindgrens Kinderbuchfiguren sind auch lange nach ihrem Tod Klassiker in fast jedem Kinderzimmer geblieben.

Die Schwedin hat der Welt der Kinder- und Jugendliteratur eine Vielfalt an SchÀtzen geschenkt wie kaum eine Zweite. Auch zwei Jahrzehnte nach ihrem Tod am 28. Januar 2002 im stolzen Alter von 94 Jahren lebt ihr Erbe weiter - nicht zuletzt in Deutschland.

Das Sehnsuchtsland Schweden, zu dessen Image Lindgren mit ihrem BullerbĂŒ-Idyll einen entscheidenden Beitrag geleistet hat, hat sich seitdem verĂ€ndert. Politisch sind es keine einfachen Zeiten in Stockholm, auch die grassierende BandenkriminalitĂ€t hat den Ruf des skandinavischen EU-Landes beschĂ€digt. Gleichzeitig veröffentlichte Deutschlands liebste Schweden-Band Abba zuletzt ihr erstes Studioalbum seit fast 40 Jahren, außerdem haben die Schwedinnen und Schweden in der Klimaaktivistin Greta Thunberg eine neue, weltbekannte Persönlichkeit erhalten.

"Gebt Kindern Liebe"

Gerade an Thunberg zeigt sich, wie allgegenwĂ€rtig Astrid Lindgren bis heute geblieben ist. Als die junge Aktivistin international immer bekannter wurde, fĂŒhlten sich viele auch aufgrund ihrer damaligen beiden Zöpfe an Pippi Langstrumpf erinnert. Thunberg sei "wie eine trotzige und zutiefst nachdenkliche Pippi Langstrumpf", sagte Abba-Star Björn Ulvaeus ĂŒber sie. Und weiter: "Ich glaube, Astrid Lindgren hĂ€tte Greta gemocht."

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Astrid Lindgren mochte alle Kinder. "Gebt den Kindern Liebe, mehr Liebe und noch mehr Liebe, dann stellen sich die guten Manieren ganz von selbst ein" - dieses Zitat der Schwedin aus dem Jahr 1948 prangt auch auf der Webseite des Verlags Friedrich Oetinger, der jĂŒngst eine neu illustrierte Ausgabe des Lindgren-Klassikers "Mio, mein Mio" herausbrachte. Im Jahr 1970 sagte sie in einem Interview der Zeitung "Expressen", sie schreibe so, wie sie das Buch gerne haben wĂŒrde, wĂ€re sie selbst noch ein Kind. "Ich schreibe fĂŒr das Kind in mir."

Ihre eigene - glĂŒckliche - Kindheit verbrachte die am 14. November 1907 geborene Astrid Anna Emilia Ericsson auf dem Bauernhof ihrer Eltern in der sĂŒdschwedischen Provinz SmĂ„land. Aus diesem Leben auf dem Land zog sie viel Inspiration fĂŒr ihre Schilderungen, nicht zuletzt fĂŒr das fiktive Dorf BullerbĂŒ.

Frau mit eigenem Kopf

Lindgrens Leben portrĂ€tierte 2018 auch ein biografischer Kinofilm. "Astrid" zeigt eine junge, von Alba August gespielte Frau, die wie ihre spĂ€tere Romanfigur Pippi Langstrumpf einen ganz eigenen Kopf hat. Sie erfindet gerne Geschichten, um ihre Geschwister Gunnar, Stina und Ingegerd zu unterhalten. Sie schreibt frĂŒh, was sie als VolontĂ€rin zu einer Lokalzeitung fĂŒhrt, wo sie das journalistische Handwerk lernt. Vom Chefredakteur der Zeitung wird sie in jungen Jahren schwanger. Mit nur 18 Jahren verlĂ€sst sie ihre provinzielle Heimat, weil sie unverheiratet ein Kind erwartet.

Den Rest ihres Lebens verbringt sie in der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Dort lĂ€sst sie sich in den 1920er Jahren zur SekretĂ€rin ausbilden - dieser Beruf fĂŒhrt sie letztlich zum schwedischen Automobilclub KAK, wo sie ihren kĂŒnftigen Ehemann Sture Lindgren kennenlernt. Die beiden heiraten 1931, drei Jahre spĂ€ter bekommt Astrid Lindgrens Sohn Lasse eine Halbschwester namens Karin, die ihre Mutter eines Tages krank im Bett aufforderte, ihr von "Pippi LĂ„ngstrump" zu erzĂ€hlen. Der Name ist da nur ein spontaner Einfall.

Welterfolg mit Pippi

1944 erhielt Karin schließlich das Manuskript zu Pippi Langstrumpf - jenem Kinderbuch, das spĂ€ter zunĂ€chst von mehreren deutschen Verlagen abgelehnt wurde und am Ende doch zum Welterfolg wurde. In Deutschland erschien das Werk erstmals 1949 im Hamburger Oetinger Verlag. Weitere Kinderbuchklassiker folgten, als letzte große ErzĂ€hlung 1981 "Ronja RĂ€ubertochter". Bis heute sind Astrid Lindgrens Werke in ĂŒber 100 Sprachen ĂŒbersetzt worden - von Afrikaans bis Zulu. Wie viele Exemplare verkauft wurden, lĂ€sst sich unmöglich genau sagen. GeschĂ€tzt wird, dass es weltweit um die 165 Millionen sind. Am populĂ€rsten dabei: die BĂŒcher ĂŒber Pippi Langstrumpf.

"Eine Kindheit ohne BĂŒcher, das wĂ€re keine Kindheit", sagte Lindgren einmal, und die Liste der klugen Wortmeldungen der Autorin lĂ€sst sich beliebig fortfĂŒhren. Darunter ist auch ein Lehrsatz, den sich jede angehende Kinderbuchautorin und jeder -autor hinter die kreativen Ohren schreiben kann: "Es kann Dinge in einem Buch geben, die nur Kinder lustig finden, es kann auch Dinge geben, die sowohl Kinder als auch Erwachsene lustig finden. Aber es darf absolut nichts in einem Kinderbuch geben, das nur Erwachsene lustig finden, weil das unverschĂ€mt gegenĂŒber dem Kind ist - das das Buch lesen soll."

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