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Iris Berben warnt vor "Menschenfängern" in Corona-Krise

Schauspielerin besorgt  

Iris Berben warnt wegen Corona vor "Menschenfängern"

29.10.2020, 18:19 Uhr | sow, t-online

Iris Berben warnt vor "Menschenfängern" in Corona-Krise . Iris Berben: Die Schauspielerin sorgt sich um das Schicksal der Kultur in Corona-Zeiten. (Quelle: dpa/Jens Kalaene)

Iris Berben: Die Schauspielerin sorgt sich um das Schicksal der Kultur in Corona-Zeiten. (Quelle: Jens Kalaene/dpa)

Die 70-jährige Schauspielerin hat sich angesichts der immer dramatischeren Lage in der Coronavirus-Pandemie geäußert. Sie leidet unter der Krise, hat aber Verständnis für die Maßnahmen – und spricht eine Warnung aus.

Iris Berben leidet unter der angespannten Corona-Lage. "Mich belastet es extrem, in den täglichen Nachrichten zu sehen, wie die Führungen mancher Länder mit diesem Virus umgehen, was es mit unserer Gesellschaft und unserem Zusammenleben macht und die Welt spaltet", sagte Berben der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Freitag. "Es gibt gerade viele Gründe, um in Sorge zu sein."

Wenig Verständnis zeigte die 70-Jährige für Menschen, die die Schutzmaßnahmen für überzogen halten. "Wir sind ja da, wo wir im Moment sind, weil wir uns so diszipliniert verhalten haben", sagte die Schauspielerin. "Ich bin jemand, der vertraut – sowohl unserer Politik als auch unseren Virologen und auch den Ärzten und allen anderen, die sich in verantwortlichen Positionen befinden."

Die Pandemie sei Neuland für alle, auch für die Politik und für die Ärzte, gab Berben zu bedenken. "Deswegen halte ich es für wichtig, sie zu unterstützen, auch wenn ich weiß, wie extrem schwer es denjenigen fallen muss, die in dieser Situation durchs Raster fallen." Äußerst gefährlich sei es, "wenn jetzt Menschenfänger ihre große Chance sehen, Verunsicherung, Angst und Unwissen für sich zu nutzen".

75 Prozent des Umsatzausfalls soll ersetzt werden

Am Mittwoch hatte die Bundesregierung angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen beschlossen, in den kommenden vier Wochen mit einem sogenannten "Wellenbrecher-Lockdown" das öffentliche Leben lahmzulegen. Der Kultursektor reagierte auf die neuerlichen Einschränkungen mit "Fassungslosigkeit", wie es unter anderem Christine Berg vom Hauptverband Deutscher Filmtheater (HDF Kino) ausdrückte. Theater, Opern- und Konzerthäuser sowie Kinos müssen im November für einen Monat schließen.

Der Bund sichert wegen des Lockdowns Hilfsgelder in Höhe von zehn Milliarden Euro zu. So sollen Firmen, die besonders von den neuen Regeln betroffen sind, 75 Prozent ihres Umsatzausfalls ersetzt bekommen. 

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