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Fynn Kliemann redet sich um Kopf und Kragen

Von t-online, mbo

Aktualisiert am 07.05.2022Lesedauer: 4 Min.
Fynn Kliemann unter Verdacht: Wer ist eigentlich der Mann hinter der Maskenaffäre? (Quelle: t-online)
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Nach Recherchen von Jan Böhmermann und dem "ZDF Magazin Royale" steht Influencer Fynn Kliemann unter Druck. Nun hat er sich zu den Vorwürfen des Maskenbetrugs geäußert. Doch seine Behauptungen werden teilweise als unwahr dargestellt.

Fynn Kliemann hat sich zu den Behauptungen geäußert, er habe Fans und Geschäftspartner mit Masken betrogen, die in Bangladesch und Vietnam genäht wurden und von ihm als "fair" und "in Europa" produziert verkauft wurden. Manches stimme nicht, so Kliemann. Der Onlinehändler About You wiederum hat inzwischen bereits auf die Aussagen des Influencers reagiert.


Jahrgang 1988: Diese Stars wurden im selben Jahr geboren

Schlagerprinzessin Beatrice Egli: 21. Juni 1988
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Wer ist Fynn Kliemann?
Fynn Kliemann ist YouTuber und Influencer. Er wurde zunächst mit seinen Heimwerkervideos bekannt. Auf Instagram folgen ihm über 820.000 Menschen. Kliemann besitzt das sogenannte Kliemannsland, einen ehemaligen Reiterhof in Niedersachsen. Hier ist er tätig und kreativ, hat dort eine Werkstatt sowie ein Atelier. Der 34-Jährige ist auch Webdesigner, Unternehmer und Musiker. Mehr über Kliemann erfahren Sie hier.

Kliemann entschuldigt sich

"Ich möchte mich für einiges entschuldigen und anderes dringend richtig stellen, da die Betrugsvorwürfe einfach nicht stimmen", schreibt Kliemann, der von Böhmermann in Verbindung zu dem Textilhersteller Global Tactics gebracht wird, zu einem über sieben Minuten langen Statementvideo, das er am Freitagabend über Instagram veröffentlicht hat. "An alle Personen, Organisationen und Institutionen, die nun 'auf den ersten Blick' enttäuscht und geschockt sind, es tut mir leid! Ich bin offen für Transparenz und Aufklärung, und werde weiterhin alles dafür tun, Klarheit in all das zu bringen", ist dazu weiterhin zu lesen.

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Er "bitte um Verzeihung und um einen differenzierten Blick auf alle Perspektiven", so der 34-Jährige. Die Vorwürfe gegen ihn nehme er ernst, er betonte: "Ja, Global Tactics hat auch in Bangladesch Masken herstellen lassen. Nein, ich habe diese Masken nie verkauft oder beworben." Er habe in seinem Onlineshop ausschließlich Masken angeboten, die zu "100 Prozent aus Portugal" kamen, erklärte Kliemann.

Hat er den Überblick verloren?

"Die Masken, die über Global Tactics in Bangladesch produziert wurden, waren ein reines Großhandelskontingent", erzählte er weiter und stellte klar, dass alle Abnehmer dieser Masken, auch About You, im Vorfeld über die Herkunft dieser informiert worden seien. Dem "Spiegel" sagte Kliemann dazu noch: "Das war in einer Phase, in der mehrere Partner mit meinem Namen Werbung machen wollten, ohne dass ich das genau überblickt habe. Ich wusste zwar, dass in Bangladesch Masken produziert werden, aber ich wusste nicht, an wen sie genau verschickt werden."

About You ließ am Freitag auf Nachfrage von t-online verlauten: "Das 'ZDF Magazin Royale'-Video hat uns erreicht und ist uns bekannt. Aktuell prüfen wir den Fall intern, um uns ein genaues Bild von dem Sachverhalt zu verschaffen." Man habe Kliemanns Masken deshalb im ersten Schritt offline genommen.

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Auf Kliemanns Statementvideo reagierte am Freitagabend Tarek Müller, der Mitgründer von About You, auf Twitter. Er erklärte: "Dass die Masken teilweise nicht in Europa produziert wurden, war uns bis heute nicht bekannt. [...] Nach den uns vorliegenden Informationen hat uns Global Tactics weder im Jahr 2020, noch danach, darüber informiert, oder uns darauf hingewiesen, dass die Masken außerhalb Europas hergestellt werden. Sogar der Verantwortliche von Global Tactics hat unserer Einkäuferin am Telefon heute bestätigt, dass wir nie eine Info erhalten haben über Produktionen außerhalb Europas."

Müller habe Kliemann darüber informiert, dass sein Statement dahingehend falsch sei. "Leider war das Statement und Insta-Video da schon raus und konnte laut Fynn nicht mehr zurückgenommen werden."

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Kliemann sagte dem Spiegel auch: "Es ist falsch gewesen, nicht zu sagen, dass auch in Bangladesch produziert wird. [...] Fakt ist aber auch: Ich wurde nie gefragt." Er sei nur "die Galionsfigur" gewesen und habe "nicht daran verdient". Weiter sagte er dem Medium: "Betrogen habe ich nicht, hier geht es höchstens um Falschdarstellungen auf Webseiten. Da wurde ich vielleicht missbraucht."

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Stellte er sich als Opfer dar? Nein, das wolle er "überhaupt nicht", so Kliemann. Doch in dem Interview, konfrontiert mit der Recherche des "ZDF Magazin Royale", scheint er sich um Kopf und Kragen zu reden. Letztlich gibt zu: "Wenn man Kosten und Gebühren abzieht, bleiben beim Gewinn vor Steuern etwa 415.083 Euro."

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"Ich schäme mich, dass ich mich überall damit gebrüstet habe"

Auch die Vorwürfe, Kliemann habe 100.000 fehlerhafte Masken bewusst an ein Geflüchtetencamp gespendet, geht er ein. Diese Anschuldigungen träfen ihn besonders schwer, erklärte er und das stimme nicht: "Mir wurde gesagt, sie seien einfach nur etwas größer als die Vorgabe." Von der Fehlerhaftigkeit habe er nichts gewusst. "Ich schäme mich trotzdem, dass ich mich überall damit gebrüstet habe. Ich hätte mir viel mehr Klarheit schaffen müssen. Selbstverständlich verdient jeder Mensch denselben Schutz." Er habe seinen Wertekompass in der Hektik aus den Augen verloren. Kliemann sagt, er wolle in Zukunft "nur noch das machen, was ich wirklich zu 100 Prozent in der Hand habe".

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Die Recherche von Böhmermann und seinem Team führte neben der Reaktion von About You bereits zu weiteren Konsequenzen. Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis teilte mit, dass sie eine Auszeichnung aberkenne, die Kliemann 2020 erhalten habe.

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Unter Kliemanns Entschuldiungspost haben sich bereits zahlreiche Kommentare gesammelt und seit Freitag hat er über 11.000 Follower auf Instagram verloren. Die Sängerin Madeline Juno schreibt: "Erschütternd und auch einfach nur sehr schade."

Moderator Thore Schölermann kommentiert: "Ich weiß gar nicht, was ich mehr verachte, das Vertrauen seiner Community und den Glauben ins Gute zu missbrauchen oder jetzt auch noch seinen 'Geschäftspartnern/Freunden' in den Rücken zu fallen und sie dafür gerade stehenzulassen." Auch zu lesen: "Sorry, aber das wird nicht mehr gut."

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Von Nicole Morgenstern
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