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Serie auf Vox - "Milk and Honey": Vier Freunde müsst ihr sein

Serie auf Vox  

"Milk and Honey": Vier Freunde müsst ihr sein

12.11.2018, 12:00 Uhr | dpa

Serie auf Vox - "Milk and Honey": Vier Freunde müsst ihr sein. Nils Dörgeloh (l-r), Nik Xhelilaj, Deniz Arora, und Artjom Gilz spielen in "Milk & Honey" die Hauptrollen.

Nils Dörgeloh (l-r), Nik Xhelilaj, Deniz Arora, und Artjom Gilz spielen in "Milk & Honey" die Hauptrollen. Foto: Georg Wendt. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Auch auf dem Lande, und vielleicht gerade da, gibt es spezielle Bedürfnisse von Frauen, die allein sind oder denen ihr eingefahrenes (Ehe-)Leben nicht mehr genug zu sein scheint. Was liegt also näher für ein paar Jungs, als einen Escort-Service zu gründen?

Was dabei so alles passiert, zeigt nun die neue Serie "Milk and Honey" mit zehn Folgen, die an diesem Mittwoch (21.15 Uhr) auf Vox startet.

In Brandenburg ist es schön, aber Milch und Honig fließen auch dort nicht gerade im Überfluss. Das bekommt Johnny (Artjom Gilz) schnell zu spüren, der nach Jahren im Ausland heim zu seiner kleinen Schwester Charlie (Marlene Tanczik) kommt, die ihn charmant begrüßt: "Kommt zu spät zurück und ist noch bekloppter als vorher". Johnny stellt rasch fest, dass die Imkerei ihres verstorbenen - und bereits beerdigten - Vaters pleite ist.

Das hat Arian (Nik Xhelilaj) als einzig übrig gebliebener Mitarbeiter schon früher bemerkt - und dort ein lukratives Nebengeschäft als Callboy aufgezogen. Das findet Johnny zwar zunächst befremdlich, doch als er merkt, dass ein solcher Escort-Service letztlich nur eine andere Form der Dienstleistung darstellt, bei der zudem ordentlich Geld reinkommt und der Schuldenberg rasant schmilzt, steigt er mit ein.

Nach einigem Zögern machen auch seine Jugendfreunde Michi (Nils Dörgeloh) und Kobi (Deniz Arora) mit. Das Geschäft mit dem Sex läuft unerwartet gut an, erweist sich jedoch zunehmend als problematisch. Johnny trauert immer noch seiner Jugendliebe Katharina (Katharina Schlothauer) nach, die jetzt mit ihrem neuen Freund Tim (Bernhard Piesk) zusammenlebt. Der arbeitslose Michi konnte zwar seine Frau Andrea (Anne Weinknecht) vom neuen, dringend benötigten Nebenverdienst überzeugen, doch so ganz kommt sie damit nicht klar. Und Kobi enttäuscht seinen Vater (Oliver Breite), der ihn lieber in seiner Bäckerei arbeiten sähe.

Keine Frage - die zweite eigenproduzierte Serie (nach "Club der roten Bänder" mit drei Staffeln) passt gut zum Sender Vox, strahlt sie doch eine besondere Lebensfreude aus. Sie zeigt eine gelungene Mischung aus Leichtigkeit und Schwere, der Zuschauer befindet sich zumeist auf Augenhöhe mit den Figuren. Die etwas vordergründige Handlung macht ganz offensichtlich viel mit den Seelen der vier Freunde, die allerhand (Liebes-)Wirrungen ausgesetzt sind, was auch für die Schicksale der Kundinnen gilt. Die Schauspieler sind sichtlich mit viel Spaß bei der Sache, agieren gut zusammen und vermögen es, ihre inneren Wendungen und auch ihre Nöte um die Themen Freundschaft und Liebe sichtbar zu machen.

Das Original wurde aus Israel adaptiert, doch in der deutschen Serie werden neue Figuren eingeführt und andere Konflikte erzählt. Als Headautor zeichnet Klaus Wolfertstetter ("Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei") verantwortlich, die Regie der ersten vier Folgen übernahm Peter Gersina ("Der Lehrer"), weitere Regisseure sind Nina Wolfrum ("Jenny - echt gerecht!") und Edzard Onneken ("Hotel Heidelberg"). Sie haben im idyllischen Beelitz in Brandenburg gedreht, noch dazu im Frühling, dabei aber jeglichen Heimatkitsch vermeiden können. Alles wird leise und ruhig erzählt, zu sehen sind eifersüchtige Gattinnen, verliebte Kundinnen, falsche Freundinnen - und Sex im fahrenden Auto. Viel Intimes also, aber natürlich nichts Schlüpfriges. Eine zweite Staffel wäre denkbar - die ist aber bislang nicht in Planung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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