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Preisexplosion in USA: Macht Chipmangel jetzt Autos unbezahlbar?

Preisexplosion in USA  

Macht Chipmangel jetzt Autos unbezahlbar?

11.09.2021, 09:08 Uhr
Preisexplosion in USA: Macht Chipmangel jetzt Autos unbezahlbar?. Fließband bei VW: Viele Neuwagen liegen inzwischen auf Halde, weil ihnen die benötigten Chips fehlen. (Quelle: imago images/Star-Media)

Fließband bei VW: Viele Neuwagen liegen inzwischen auf Halde, weil ihnen die benötigten Chips fehlen. (Quelle: Star-Media/imago images)

Ruhende Bänder, Monteure in Kurzarbeit: Der Chipmangel legt die Autobranche lahm. Bezahlen müssen dafür die Kunden: In den USA sind Neuwagen bereits deutlich teurer. Kommt der Preisanstieg auch zu uns?

Längst bremst er die gesamte Konjunktur: Der Chipmangel in der Autoindustrie führt dazu, dass Deutschlands Wirtschaft langsamer wächst als möglich (hier erfahren Sie die Gründe). Und eine Wende ist nicht in Sicht. Mindestens noch im ersten Halbjahr 2022, vielleicht aber noch länger, werden die Auswirkungen der Krise zu spüren sein, sagen Experten. Auswirkungen wie ruhende Fließbänder, Mitarbeiter in Kurzarbeit, lange Lieferfristen, knappe Neuwagen.

Das hat Folgen: "Ich war in den letzten Wochen in den USA, und da hat es mich wirklich erstaunt, wie teuer Autos dort gerade sind", erzählt Richard Gutjahr. Gemeinsam mit Don Dahlmann moderiert er den Podcast "Ladezeit" von t-online, in dem die Mobilitätsexperten alle Fragen rund ums Elektroauto beantworten. Und der Grund für die saftigen Preise sei der Chipmangel, ergänzt er. Kommt diese Preisexplosion auch auf uns zu?

Hören Sie hier die gesamte Folge des Podcasts und abonnieren Sie den Podcast kostenlos:

Langes Warten auf den Neuwagen

Wohl nicht, sagt Dahlmann. "Aber die Verfügbarkeit wird ein Problem." Das sich nicht von jetzt auf gleich lösen lasse. Zwar würden neue Produktionsstätten entstehen. Man dürfe aber nicht vergessen: "Es dauert bis zu acht Monate, bis ein Chip fertig ist."

Selbst wenn die Produktion augenblicklich deutlich steigen würde, gäbe es also noch immer eine lange Wartezeit, bis die fertigen Chips schließlich in den Werken der Autohersteller ankommen. Dementsprechend müssten sich auch Autofahrer darauf einstellen, teils deutlich länger als üblich auf ihren Neuwagen zu warten. "Und davon könnten besonders E-Autos betroffen sein", sagt Dahlmann im Podcast live von der IAA in München.

Die "Ladezeit"-Macher: Don Dahlmann (links) schreibt regelmäßig über Technologie, das Internet und die Zukunft unserer Mobilität. Seit Jahren begleitet er die Entwicklungen bei autonomen Fahrzeugen, Elektrifizierung und Carsharing. Richard Gutjahr (rechts) begleitet das Geschehen in Politik und Wirtschaft als Moderator, Reporter und Autor. Daneben gründete er unter anderem das Elektroautoportal emobly.com. (Quelle: t-online)Die "Ladezeit"-Macher: Don Dahlmann (l.) schreibt regelmäßig über Technologie, das Internet und die Zukunft unserer Mobilität. Seit Jahren begleitet er die Entwicklungen bei autonomen Fahrzeugen, Elektrifizierung und Carsharing. Richard Gutjahr (r.) begleitet das Geschehen in Politik und Wirtschaft als Moderator, Reporter und Autor. Daneben gründete er unter anderem das Elektroautoportal emobly.com. (Quelle: t-online)

Dort werden natürlich viele weitere heiße Eisen diskutiert – nicht zuletzt geht es dabei um die Messe selbst. Mit neuem Standort, erstmals in Bayerns Landeshauptstadt, und neuem Konzept kämpft die früher einmal wichtigste Automesse der Welt um ihre Zukunft. Das merkt man ihr an. Besucher sehen eine Menge an E-Bikes und viele Lastenräder, dafür aber so gut wie keine Autos mit Verbrennungsmotoren. Und noch etwas fehlt: Tesla. Ausgerechnet das Zugpferd der Elektromobilität ist nicht auf der vermeintlich grünen IAA vertreten.

Was hat es damit auf sich? Wie lässt sich das Fernbleiben erklären? Hat die IAA, das Schaufenster der deutschen Automobilwirtschaft, eine Zukunft? Und welche Modelle sind die wirklich wichtigen und interessanten Neuheiten der Messe? Die Antworten darauf erfahren Sie im Podcast.

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