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Die wichtigsten Neuen der IAA 2019

t-online, Ralf Bielefeldt

Aktualisiert am 10.09.2019Lesedauer: 4 Min.
VW ID.3: Er soll künftig die Rolle spielen, die früher der Käfer und bislang noch der Golf übernommen haben.
VW ID.3: Er soll künftig die Rolle spielen, die früher der Käfer und bislang noch der Golf übernommen haben. (Quelle: Patrick Scheiber/imago-images-bilder)
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Die Megastars der IAA 2019 fahren allesamt elektrisch. Vor allem Volkswagen setzt auf Saus und Braus. Vorhang auf für ID.3 und Porsche Taycan.

Der Rhythmus der IAA schlägt im 15-Minuten-Takt. Mehr Zeit gönnt der ausrichtende Verband der Automobilindustrie (VDA) den Herstellern nicht für ihre Pressekonferenzen. Da wundert es kaum, dass schon am Abend vor dem ersten Pressetag fleißig enthüllt wird. Traditionell mit viel Tamtam bei Big-Playern wie Volkswagen und Mercedes-Benz – oder im kleinen Kreis bei Newcomern wie dem Startup Byton, das zur Sneak-Preview des serienreifen Crossovers M-Byte lud.


So sieht der neue VW ID.3 aus

Das neue Elektroauto ID.3 der Marke Volkswagen.
Vor dem Start der Automesse IAA stellte der Konzern die Neuentwicklung am Montagabend, den 9. September, vor.
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VW ID.3: Er soll künftig die Rolle spielen, die früher der Käfer und bislang noch der Golf übernommen haben.
VW ID.3: Er soll künftig die Rolle spielen, die früher der Käfer und bislang noch der Golf übernommen haben. (Quelle: Patrick Scheiber/imago-images-bilder)

Die Vorabsause und Weltpremiere seines Messestars ID.3 übertrug Volkswagen zeitgemäß ins Web. Das erste vollelektrische Modell auf Basis der neuen MEB-Plattform darf offiziell das neue VW-Logo einführen – luftiger, leichter, unbeschwert von der Last der Dieselaffäre. „Mit dem ID.3 fährt Volkswagen in die Zukunft“, sagte Klaus Bischoff, Chefdesigner der Marke Volkswagen, bei der Group Night in Halle 3.0. „Die natürliche Formensprache und das absolut intuitive Fahrerlebnis zeigen eine neue, elektrische Denkweise.“

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Bis zu 550 km elektrische Reichweite

Großer Andrang: Auf seinem Messestand zeigt VW die künftige ID-Familie.
Großer Andrang: Auf seinem Messestand zeigt VW die künftige ID-Familie. (Quelle: Ralf Bielefeldt)

Auf die Preise scheint sich diese Denkweise positiv auszuwirken: Für „unter 30.000 Euro“ gibt es den Basis-ID.3 inklusive Navi, 45-kWh-Batterie und bis zu 330 km Reichweite (nach WLTP-Standard), die First Edition mit 58 kWh und 420 km Reichweite liegt rund 10.000 Euro darüber. In beiden Fällen geht können Sie noch die E-Prämie von derzeit 4.000 Euro abziehen. Das klingt ganz passabel. Die dritte und größte Batterievariante kommt mit 77 kWh bis zu 550 km weit. Dank 100 kW Ladeleistung lassen sich am Schnelllader innerhalb von 30 Minuten rund 290 Strom-km nachladen.


Bereits der Ansturm am ersten Pressetag offenbart: Der designierte Nachfolger von Käfer und Golf ist einer DER Zuschauermagneten auf der IAA 2019. Mehr als 30.000 Reservierungen lägen bereits für die „First Edition“ vor. „Dieser Erfolg zeigt, dass der ID.3 zum richtigen Zeitpunkt kommt. Mehr und mehr Menschen wollen auf die E-Mobilität umsteigen“, sagt Vertriebschef Jürgen Stackmann, der gleich mal ein Leckerli aus der Tasche zaubert: Den kleinen e-up! gibt es bis Ende Oktober zum Aktionspreis von 159 Euro im Monat – reichweitenerstarkt auf 260 km und ohne Anzahlung. Skoda schickt den nahezu baugleichen Citigo iV für 145 Euro/Monat ins Leasingrennen.

Mitte 2020 kommen die ersten ID.3

Ende 2019 startet die Produktion des ID.3 1ST (160 km/h Spitze, 310 Nm). Die ersten Fahrzeuge werden Mitte 2020 ausgeliefert. Drei Ausstattungen gibt es für den 150-kW-Stromer (204 PS): Das Basismodell kommt u.a. mit Sitz- und Lenkradheizung und Mode-2-Ladekabel. „Plus“ bietet zusätzlich Goodies wie Rückfahrkamera, automatische Distanzregelung ACC und LED-Matrix-Scheinwerfer. Die Top-Version „Max“ hat on top z.B. ein Augmented Reality (AR-) Head-up-Display, Panorama-Glasdach, Spurhalte- und Spurwechselassistent sowie Telefonie mit induktivem Laden. Die Radgrößen klettern schrittweise von 18 auf 20 Zoll.

Innen ist der ID.3 penibel aufgeräumt, geradezu entrümpelt. „Open Space“ nennt Volkswagen das Konzept: viel Platz, wenig Ablenkung, keine Schnörkel. Zwei große Bildschirme, Spracheingabe, kabellose Smartphone-Anbindung innerhalb von drei Sekunden – alles, wie es sein soll. Die neue Cockpit-Funktion ID. Light unterstützt mit einem LED-Band bei der Navigation und warnt den Fahrer bei Gefahr. Sämtliche Bedienelemente werden über Touch-Funktionen mit berührungssensitiven Tasten bedient. Nur für die Fensterheber und das Warnblinklicht gibt es noch haptische Schalter.

Ladetycoon Taycan

Die Fahrer des neuen Porsche Taycan erwartet haptisch ein ähnliches Bedienerlebnis. Und ein Ladewunder. Ihr Elektro-Prachtstück ist das erste Serienfahrzeug, das mit einer Systemspannung von 800 Volt antritt anstelle der bei E-Autos üblichen 400 Volt. In gut fünf Minuten ist mit Gleichstrom (DC) im Schnellladenetz Energie für bis zu 100 km WLTP-Reichweite nachgeladen, frohlocken die Schwaben. 80 Prozent Ladestrom inhalieren die Taycan-Akkus bei Idealbedingungen in 22,5 Minuten. Die Zeit kann man nutzen, um den Formenmix aus 911 und Panamera auf sich wirken zu lassen. Die Gesamtkapazität der Performance-Batterie Plus beträgt stattliche 93,4 kWh.

Porsche Taycan: Vorn und hinten stecken je ein E-Motor plus Gepäckfach (81 bzw. 366 Liter). Die Preise: Turbo ab 152.136 Euro, Turbo S ab 185.456 Euro.
Porsche Taycan: Vorn und hinten stecken je ein E-Motor plus Gepäckfach (81 bzw. 366 Liter). Die Preise: Turbo ab 152.136 Euro, Turbo S ab 185.456 Euro. (Quelle: onemorepicture/imago-images-bilder)

Die Leistung des Tesla-Schrecks ist Porsche-typisch über jeden Zweifel erhaben: In der Topversion Turbo S – so viel Namens-Anachronismus muss erlaubt sein in Zuffenhausen, auch ohne Turbomotor – kommt der Taycan auf bis zu 560 kW (761 PS) Overboost-Leistung im Zusammenspiel mit der Launch-Control. Der „kleine“ Taycan Turbo rackert mit 500 kW (680 PS) über die Straßen. Von null auf Tempo 100 rauscht der Taycan Turbo S in 2,8 Sekunden, das Turbo-Brüderchen braucht 3,2 Sekunden. Die offizielle Reichweite beträgt bis zu 412 km beim Turbo S bzw. 450 km beim Turbo. Höchstgeschwindigkeit bei beiden: 260 km/h.

„Hey Porsche“, mach mal Mucke

Cockpit des Taycan: Hier sind beinahe mehr Displays als Knöpfe verbaut.
Cockpit des Taycan: Hier sind beinahe mehr Displays als Knöpfe verbaut. (Quelle: Hersteller-bilder)

Auch innen läutet der Taycan eine neue Porsche-Ära ein: voll digital und nahezu frei von klassischen Tasten, dafür flächendeckend Bildschirme, vier an der Zahl. Am imposantesten: das „Curved Display“ in 16,8 Zoll vorm Fahrer. Direkten Zugriff ermöglichen jetzt Gesten und Sprachkommandos („Hey Porsche“). Neu ist auch das innovative Zweigang-Getriebe: Der erste Gang kümmert sich um die Beschleunigung, der zweite sorgt für mehr Effizienz bei hohem Tempo. Vier konfigurierte Fahrmodi stehen zur Wahl: Range, Normal, Sport und Sport Plus. Für Abstimmungsfreigeister gibt es zudem den Modus Individual. Tierfreunde können politisch korrekt eine lederfreie Veggie-Einrichtung ordern.

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Der Defender ist zurück

Land Rover Defender: Vor rund 70 Jahren kam der Offroader auf den Markt. Auf der IAA wird sein Nachfolger enthüllt.
Land Rover Defender: Vor rund 70 Jahren kam der Offroader auf den Markt. Auf der IAA wird sein Nachfolger enthüllt. (Quelle: Ralf Bielefeldt)

Nach der wird im neuen Land Rover Defender vermutlich keiner fragen. Rund sieben Jahrzehnte nach dem Erstaufschlag des britischen Allradurviechs steht endlich der moderne Nachfolger auf den Rädern, einer der Stars in Halle 11.0. Mit urwüchsigen Tugenden und robustem Äußeren zeigt er den allgegenwärtigen SUV, was wirklich zählt da draußen auf der Straße.

Neuer Defender: Seine Formen erinnern an den Vorgänger – aber der Charme der alten Zeit fehlt.
Neuer Defender: Seine Formen erinnern an den Vorgänger – aber der Charme der alten Zeit fehlt. (Quelle: Ralf Bielefeldt)

Mehr dazu in der nächsten Folge über die Stars der IAA.

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