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Radarwarner als App oder im Navi: Wann Sie erlaubt sind

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Im Ausland bis zu bis 7.000 Euro Strafe  

So teuer können Radarwarner im Auto werden

18.04.2018, 16:01 Uhr | dpa-tmn

Am Mittwoch geht die Polizei auf die Jagd nach Rasern. In diesen Bundesländern wird geblitzt. (Quelle: imago)
Blitzmarathon am Mittwoch: In diesen Bundesländern wird geblitzt.

Blitzmarathon am Mittwoch: In diesen Bundesländern wird geblitzt. (Quelle: t-online.de)

Blitzmarathon am Mittwoch: In diesen Bundesländern wird geblitzt. (Quelle: t-online.de)


Nach dem heutigen Blitzermarathon überlegt sich der eine oder andere Autofahrer, wie sich mit einem Radarfallenwarner zukünftige Bußgelder vermeiden lassen. Doch in Deutschland sind Radarwarnfunktionen beim Navi oder sogenannte Blitzer-Apps verboten. Das kann bis zu 75 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg nach sich ziehen. 

Blitzerwarner-Nutzern drohen 75 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. Theoretisch darf die Polizei diese Geräte sogar beschlagnahmen. In der Praxis geschieht das aber kaum. Anders bei speziellen Radarwarnern, die keine andere Funktion haben: Diese sind strikt verboten und werden einkassiert. Bei Navis oder Handys ist das Beschlagnahmen hingegen unverhältnismäßig.

Blitzerwarner: Beifahrer darf Gerät betreiben

Die Straßenverkehrsordnung verbietet nur dem Fahrer, ein Gerät zu betreiben oder betriebsbereit mitzuführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen. Ein Beifahrer kann also nicht bestraft werden, wenn er sein eigenes Navigationsgerät mit aktiviertem Blitzerwarner oder ein Smartphone mit entsprechender App im Auto anbringt. Solange der Fahrer nicht darüber Bescheid weiß, dass sein Mitfahrer die Warnfunktion nutzt, kann er nicht bestraft werden.

Im Ausland drohen bis zu sechs Monate Haft

In Belgien, Frankreich, Luxemburg und Spanien beispielsweise darf ein Navi vor stationären Blitzern warnen. Doch warnt die Prüfgesellschaft vor vielen Grauzonen und hohen Strafen. Am besten informieren sich Autofahrer ganz genau über die jeweils geltenden Bestimmungen – etwa auf den Webseiten der Autoclubs, Botschaften, Konsulate oder Fremdenverkehrsämter. Im Zweifel gehen sie lieber von einem Verbot aus.

Für ebenfalls in Deutschland verbotene spezielle Radarwarngeräte drohen im Ausland drakonische Strafen: Wer in Tschechien damit erwischt wird, muss mit bis zu 7.000 Euro Strafe rechnen. Zwischen einem und sechs Monaten Haft können in Luxemburg, Schweden und Belgien dafür verhängt werden.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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