Sie sind hier: Home > Auto > Recht & Verkehr >

Wiesbaden: Keine Dieselfahrverbote – Streit mit Umwelthilfe beigelegt

Streit mit der Deutschen Umwelthilfe  

Dieselfahrverbote in Wiesbaden abgewendet

13.02.2019, 18:23 Uhr | dpa-AFX

Wiesbaden: Keine Dieselfahrverbote – Streit mit Umwelthilfe beigelegt. Straßenverkehr in Wiesbaden: Dieselfahrzeuge werden als Hauptursache für hohe Stickstoffdioxidwerte in Innenstädten ausgemacht. (Quelle: dpa/Silas Stein)

Straßenverkehr in Wiesbaden: Dieselfahrzeuge werden als Hauptursache für hohe Stickstoffdioxidwerte in Innenstädten ausgemacht. (Quelle: Silas Stein/dpa)

Urteilsverkündung in Wiesbaden: Das Verwaltungsgericht hat über ein mögliches Dieselfahrverbot in der hessischen Landeshauptstadt entschieden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte zuvor wegen überschrittener Grenzwerte für Stickstoffdioxid geklagt.

Der Streit über Dieselfahrverbote in Wiesbaden ist beigelegt. Die Deutsche Umwelthilfe erklärte vor dem Verwaltungsgericht, dass die bisher umgesetzten sowie die geplanten Maßnahmen zur Luftreinhaltung der Kommune voraussichtlich ausreichten, um die Belastung mit Stickstoffdioxid zu senken. Im Sommer werde die DUH aber mit den bis dahin erreichten Messwerten eine Zwischenbilanz ziehen, kündigte der Kläger an. Damit wird es zunächst nicht zu Dieselfahrverboten kommen.

Andere Maßnahmen reichen aus

DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch sagte im Anschluss, der Luftreinhalteplan sei so gut wie bundesweit keiner bisher. "Er ist aber arg auf Kante genäht, deshalb werden wir monatlich die Maßnahmen abfragen und mit den prognostizierten Werten abgleichen." Resch lobte die Bemühungen der Stadt, etwa den Fahrradverkehr zu stärken und Elektrobusse einzuführen.

Der Wiesbadener Umweltdezernent Andreas Kowol (Grüne) sagt nach der Verhandlung, es sei eine wichtige Etappe erreicht worden und er sei zuversichtlich, dass die Stadt die richtigen Schritte zum Senken der Schadstoffbelastung unternommen habe.

Weitere Gerichtsverhandlungen stehen bevor

Bislang hat die DUH gegen die Luftreinhaltepläne von bundesweit 35 Städten Klage eingereicht. In Hessen gehören außer Wiesbaden und Frankfurt noch Darmstadt, Offenbach und Limburg dazu. Für Darmstadt haben sich DUH und Land darauf geeinigt, zwei Straßen ab Juni 2019 für ältere Diesel zu sperren. In Frankfurt wird es bis zu einer endgültigen gerichtlichen Klärung keine Dieselfahrverbote geben.

Die Verhandlung für Wiesbaden war Mitte Dezember vertagt worden, weil sich das Gericht noch weitere Informationen über die von der Stadt bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Luftreinhaltung einholen wollte. Unter anderem ging es darum, welchen Effekt eine Hardwarenachrüstung von städtischen Dieselbussen hat.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Ihre Meinung zählt!

Wir freuen uns auf angeregte und faire Diskussionen zu diesem Artikel.
Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

Gefällt 0 Gefällt nicht0
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Gebrauchtwagensuche

Anzeige
Der Sommer zieht ein: shoppe Outdoor-Möbel u.v.m.
jetzt auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Auto > Recht & Verkehr

shopping-portal