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Neue EU-Kraftstoffkennzeichnung – Deutschland reißt Frist

Falschtanken noch nicht passé  

Neue EU-Kraftstoffkennzeichnung – Deutschland verpasst Umsetzungsfrist

27.10.2018, 13:10 Uhr | AFP

Neue EU-Kraftstoffkennzeichnung – Deutschland reißt Frist . Tanken: Eine neue EU-weite Kraftstoffverordnung soll die Auswahl des richtigen Sprits erleichtern – nur Deutschland ziert sich noch. (Quelle: Getty Images/deepblue4you)

Tanken: Eine neue EU-weite Kraftstoffverordnung soll die Auswahl des richtigen Sprits erleichtern – nur Deutschland ziert sich noch. (Quelle: deepblue4you/Getty Images)

Neue Symbole und Bezeichnungen für Kraftstoff sollen den Autofahrern das Betanken ihrer Autos erleichtern. Fehlbetankungen sollen somit der Vergangenheit angehören. Eigentlich, denn Deutschland lässt sich Zeit.

Die EU-weit geltende Kraftstoffkennzeichnung soll in Deutschland erst im kommenden Jahr eingeführt werden. "Wir werden Anfang 2019 einen Verordnungsentwurf vorlegen", sagte ein Sprecher des zuständigen Bundesumweltministeriums. Es gebe derzeit noch "Klärungsbedarf zu einigen Aspekten der Kennzeichnung und Zulassung von Kraftstoffen", führte er zur Begründung der zeitlichen Verzögerung an.

Bessere Orientierung – eigentlich

Die neue einheitliche Kraftstoffkennzeichnung gilt eigentlich seit Freitag, sie soll eine bessere Orientierung bieten und Fehlbetankungen vermeiden. Sie muss in allen EU-Staaten sowie in den Ländern Island, Liechtenstein, Norwegen, Mazedonien, Serbien, der Schweiz und der Türkei umgesetzt werden. Vorgesehen sind Kennzeichnungen an allen öffentlichen Tankstellen sowie an Neufahrzeugen und in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs.

Deutschland verpasst Frist

Schon am Dienstag hatte der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBE) beklagt, dass Deutschland die Umsetzungsfrist verpasst. Nach einer aktuellen Länder-Umfrage, die AFP vorliegt, sind auch Großbritannien, die Türkei, Ungarn und Griechenland in Verzug. Länder wie Österreich, Frankreich und Polen konnten die Umsetzungsfrist hingegen nach letztem Stand einhalten.

Für die Umsetzung der EU-Vorgaben in Deutschland ist die Anpassung einer Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz nötig – dafür ist das Umweltministerium verantwortlich. Zu den Kosten für die Umstellung sagte der Ministeriumssprecher, eine Abschätzung dazu erfolge erst "im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens".

Die neue einheitliche Form für Benzin ist ein Kreis mit den Symbolen E5, E10 und E85. Dieselkraftstoffe erhalten ein Quadrat mit den Symbolen B7, B10 und XTL, gasförmige Kraftstoffe bekommen ein gedrehtes Quadrat mit den Bezeichnungen H2, CNG, LPG und LNG.


Verwendete Quellen:
  • AFP

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