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Ufo über Deutschland: Himmelsphänomen gesichtet – war es die "Ariane 6"?


Unbekanntes Flugobjekt
Himmelsphänomen über Deutschland gesichtet – war es die "Ariane 6"?

Von t-online, sha

Aktualisiert am 11.07.2024Lesedauer: 2 Min.
Bei der Ufo-Meldestelle Cenap wurden zahlreiche Fotos und Videos zum Himmelsphänomen eingereicht.Vergrößern des BildesBei der Ufo-Meldestelle Cenap wurden zahlreiche Fotos und Videos zum Himmelsphänomen eingereicht. (Quelle: Screenshot / CENAP)
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Am Dienstagabend startete die europäische Trägerrakete "Ariane 6" zu ihrem Erstflug. Kurz darauf wurde deutschlandweit ein Himmelsphänomen gemeldet. Gibt es einen Zusammenhang?

Kurz zusammengefasst:

  • Deutschlandweit wurde am Dienstagabend ein Himmelsphänomen gesichtet.
  • Das Ereignis überschneidet sich mit dem Start der Trägerrakete "Ariane 6".
  • Experten vermuten, dass es sich um Teile der Rakete gehandelt haben könnte.

Bei der Ufo-Meldestelle "Cenap" (Centrales Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene) in Süddeutschland sind am Dienstagabend ungewöhnlich viele Meldungen wegen eines Himmelsphänomens eingegangen. Das schreibt die Forschungsgruppe auf ihrer Internetseite. Es seien in kurzer Zeit mehr als 40 Anrufe und E-Mails eingegangen – teilweise mit Fotos und Videos.

Auf den Aufnahmen ist ein weißer Punkt zu sehen, der an den Seiten von weißen Streifen begleitet wird – von der Farbe her ähneln diese den Kondensstreifen, die Verkehrsflugzeuge manchmal hinterlassen.

Aber was ist tatsächlich auf den Aufnahmen zu sehen? Die Cenap vermutet, dass es sich um Teile der neuen europäischen Trägerrakete "Ariane 6" handeln könne. "Ein Oberstufen BurnUp des vor Stunden gestarteten ESA Ariane6 Raketen-Testfluges löste über Deutschland großes Rätselraten aus", heißt es.

Video | Trägerrakete "Ariane 6" erfolgreich ins All gestartet
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Quelle: reuters

"Sehr wahrscheinlich die Ariane 6"

Auch Astra-YouTuber und Experte für Weltraumrecht Tim Ruster vermutet, dass es sich bei dem am Himmel beobachteten Objekt um Teile der "Ariane 6" gehandelt haben könnte. Was da zu sehen gewesen sei, "ist sehr wahrscheinlich die Ariane 6", so Ruster in einem Video auf dem Kurznachrichtendienst X.

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Es handele sich vermutlich um die Booster der Rakete, die zur Erde zurückkehrten, dabei rotierten und in der Erdatmosphäre verglühten, so Ruster.

Die Raketenbooster, auch erste Stufe genannt, werden wenige Minuten nach dem Start von der Rakete getrennt. Anders als bei den wiederverwendbaren Raketen von SpaceX landen die Booster der "Ariane 6" nicht automatisch auf der Erde, sondern verbrennen größtenteils.

Rakete startete am Abend zum Erstflug ins All

Dass es sich um Teile der "Ariane 6" gehandelt haben könnte, ist ziemlich sicher. Zwar hatte die europäische Raumfahrtbehörde Esa betont, dass der Start der Rakete sehr wahrscheinlich nicht von Deutschland aus zu sehen sein werde, aber ausgeschlossen war das nicht.

Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat mittlerweile bestätigt, dass es sich um Teile der "Ariane 6" gehandelt hat. Es seien aber nicht die Booster gewesen, sondern die Oberstufe der Rakete, die von Europa aus sichtbar gewesen war.

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"Gestern Abend gegen 23:00 Uhr befand sich die Oberstufe von #Ariane6 in einer Höhe von rund 600 Kilometern vor der Südwestküste Norwegens", heißt es in einem Eintrag auf "X". In Deutschland sei sie "durch die Reflexion des von West nach Ost wandernden Sonnenlichts weit über dem Horizont" beobachtbar gewesen.

Die "Ariane 6" war am Dienstagabend um 21 Uhr mit vier Jahren Verspätung zu ihrem Jungfernflug vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana aus ins All gestartet. Auf ihrem Weg überquerte sie Großbritannien, wie die Esa mitteilte.

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