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Computer: Ex-Google-Experte soll bei Apple Siri voranbringen

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Ex-Google-Experte soll bei Apple Siri voranbringen

12.07.2018, 11:11 Uhr | dpa

Computer: Ex-Google-Experte soll bei Apple Siri voranbringen. Apples Sprachassistentin Siri wird immer wieder dafür kritisiert, dass sie schlechter funktioniere als ihre Konkurrenten Google Assistant und Alexa von Amazon.

Apples Sprachassistentin Siri wird immer wieder dafür kritisiert, dass sie schlechter funktioniere als ihre Konkurrenten Google Assistant und Alexa von Amazon. Foto: Daniel Reinhardt. (Quelle: dpa)

Cupertino (dpa) - Apple legt seine Assistenzsoftware Siri in die Hand eines Neuzugangs von Google. John Giannandrea wird künftig sowohl die Arbeit an lernenden Computern als auch der Siri-Technologie beaufsichtigen, wie aus dem neu eingestellten Profil des Managers auf der Apple-Website hervorgeht.

Er ist laut seinem offiziellen Titel für maschinelles Lernen und die Strategie bei künstlicher Intelligenz verantwortlich. Giannandrea gilt als ein führender Experte für künstliche Intelligenz und war im April nach acht Jahren bei Google zu Apple gewechselt.

Für Apple ist es ein wichtiger Neuzugang, da der iPhone-Konzern von Branchenbeobachtern bei künstlicher Intelligenz hinter Google und Amazon gesehen wird. Vor allem Apples Sprachassistentin Siri wird immer wieder dafür kritisiert, dass sie schlechter funktioniere als ihre Konkurrenten Google Assistant und Alexa von Amazon. Künstliche Intelligenz kommt auch zum Beispiel bei der Erkennung von Personen und Gegenständen in Fotos zum Einsatz.

Apple versucht - anders als zum Beispiel Google - seine selbstlernenden Maschinen mit Rücksicht auf den Datenschutz stärker mit weitgehend anonymisierten Nutzerdaten zu trainieren und viel Analysearbeiten direkt auf den Geräten statt in der Cloud zu erledigen. Das wird von einigen Experten als Hindernis gesehen, während Apple selbst betont, man habe keine Nachteile dadurch. Bei Giannandreas Verpflichtung im April betonte Apple-Chef Tim Cook, der Manager teile die Überzeugungen des Konzerns zu einem strikteren Schutz der Privatsphäre.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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