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Alexa, Google Assistant und Siri: Smart Speaker haben mehr drauf als den Wetterbericht


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So machen Sie Ihr Zuhause clever

Von t-online, str

Aktualisiert am 27.12.2018Lesedauer: 5 Min.
Smart Speaker von JBL: Die Lautsprecher mit digitalen Assistenzsystemen von Amazon, Google oder Apple können mehr, als nur den Wetterbericht vorlesen.
Smart Speaker von JBL: Die Lautsprecher mit digitalen Assistenzsystemen von Amazon, Google oder Apple können mehr, als nur den Wetterbericht vorlesen. (Quelle: JBL/Hersteller-bilder)
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Lautsprecher mit Sprachsteuerung gibt es inzwischen in fast jeder Größe, Klangqualität und Preisklasse. Hier sind ein paar Tipps, wie Sie die smarten Lautsprecher optimal nutzen.

Smart Speaker sind Lautsprecher, die mit Mikrofonen in den Raum hineinlauschen, auf Zuruf anspringen und Sprachkommandos ausführen. Die meisten haben die digitale Assistentin "Alexa" von Amazon oder den Google Assistant an Bord. Apples Siri findet spricht nur auf dem hauseigenen "HomePod" zum Nutzer.


Alle Formen, Farben und Preisklassen: Smart-Speaker-Vielfalt

Der Audio-Spezialist Libratone bringt seinen Smart Speaker Zipp 2 nach Deutschland. Die Lautsprecher-Säule mit dem auffälligen Design soll ab Oktober erhältlich sein und kommt in zwei Varianten, einmal mit sechs und einmal mit drei Lautsprechern. Kostenpunkt: 299 beziehungsweise 249 Euro. Anders als das Vorgängermodell reagiert Zip2 auf das Signalwort "Alexa": Amazons Sprachassistentin wurde in das Gerät integriert. Außerdem lassen sich jetzt über das Touchpad auf der Oberseite mehr Funktionen bedienen.
Überraschend präsentierte die Deutsche Telekom einen eigenen Smart Speaker. Das erste Gerät aus Deutschland dieser Art wird 150 Euro kosten. Derzeit können sich 1.000 Telekom-Kunden als Tester für das Gerät bewerben.
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Die eigentliche Sprachverarbeitung findet dabei auf den Servern der Tech-Konzerne statt. Viele Menschen haben dagegen Datenschutzbedenken. Alle Geräte geben dem Nutzer aber die Möglichkeit, die Mikrofone stumm zu schalten und alle vergangenen Anfragen aus dem virtuellen Gedächtnis zu löschen.

Die intuitive Sprachsteuerung macht Neulingen den Einstieg sehr leicht. Unter der Anleitung der digitalen Assistenten ist der Lautsprecher fix zu Hause eingerichtet. Danach gewöhnt man sich schnell daran, den Wetterbericht oder die neuesten Nachrichten einfach abzufragen, statt im Internet oder auf dem Smartphone nachzuschlagen. Die Smart Speaker können aber noch viel mehr als das. Sie haben vergessen, wo Sie Ihr Handy hingelegt haben? Der schlaue Lautsprecher kann beim Suchen helfen, indem er das Smartphone laut klingeln lässt.

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Und es gibt noch mehr. Fünf Tipps, wie man alles aus den Geräten herauskitzelt:

1. Multiroom-Soundsystem einrichten

Smart Speaker lassen sich ohne großen Aufwand zu einem Multiroom-Soundsystem verbinden. So kann man Inhalte im ganzen Haus oder auch nur in ausgewählten Zimmern gleichzeitig streamen – und das ohne nerviges Kabel-Chaos. Wenn die entsprechenden Anschlüsse vorhanden sind, können sogar bereits vorhandene Stereoanlagen integriert werden. Die nötige Hardware – Streaming- oder Bluetooth-Sticks – werden von den Herstellern kostengünstig angeboten.

In der Google Home App können problemlos Lautsprecher verschiedener Hersteller gruppiert werden. Man ist also nicht an eine Marke gebunden. Auch wer Amazons Alexa bevorzugt, hat eine große Modellauswahl.

Einsteigergeräte gibt es für unter 50 Euro. Diese kleinen Helfer sind als Empfangsgeräte in der Küche oder im Badezimmer gut aufgehoben. Klangwunder wie der neue Google Home Max oder Amazons neues Echo Plus-Lautsprecher samt Subwoofer können den Wohnbereich beschallen (Preis ca. 400 Euro).

Apples HomePods lassen sich ebenfalls problemlos als Stereo- oder Multiroom-System aufstellen. Wer aber einen anderen Lautsprecher mit dem HomePod koppeln möchte, muss entweder darauf achten, dass dieser AirPlay 2 unterstützt oder Hardware nachrüsten.

2. Sprachassistent zweisprachig machen

Die Hersteller erweitern den Funktionsumfang ihrer Sprachsysteme laufend. Leider kommen neue Funktionen immer erst mit Verzögerung auf dem deutschen Markt – wenn überhaupt. Mit einem einfachen Trick können deutsche Google Home-Nutzer schon früher darauf zugreifen. Dazu müssen sie in den Einstellungen zwei Sprachen auswählen: Deutsch und US-Englisch.

Danach stehen weitere Funktionen zur Verfügung, die allerdings auf Englisch aufgerufen werden müssen. Man kann dem Assistant zum Beispiel kleine Notizen diktieren und später wieder abrufen. Im Grunde muss man sich dafür nur die Befehlsformel auf Englisch merken.

Praktisch ist auch der englische Koch- und Back-Assistent, der Rezepte aus dem Internet raussucht und Schritt für Schritt vorliest. Dazwischen wird der Musikstream fortgesetzt. Amazons Alexa soll das auch bald können – natürlich zuerst nur in den USA.

3. Abläufe einrichten

Aufstehen, Kaffee machen, zur Arbeit fahren: Die meisten Menschen haben ihre mehr oder weniger festen Morgenroutinen. Digitale Assistenten können dabei behilflich sein – durch automatisierte Abläufe, die sich in der App anpassen lassen. Auf ein bestimmtes Stichwort hin führt der digitale Assistent dann eine Reihe von festgelegten Aktionen durch.

Morgens können smarte Lautsprecher beispielsweise das Licht anknipsen, den Wetterbericht und anstehende Termine vorlesen und schließlich zum Lieblingsradiosender oder den Nachrichten des Tages wechseln. Abends stellt der Sprachassistent den Wecker, dimmt das Licht, wünscht eine gute Nacht und spielt entspannende Naturgeräusche oder Einschlafmusik ab.

Tipp: Sie können auch das Audio-Angebot von t-online.de zu Ihrem Tagesablauf hinzufügen. In der Google Home App gehen Sie dazu auf "Weitere Einstellungen" > "Abläufe" > "Guten Morgen" und wählen unter der Option "Schlagzeilen" den T-Online Tagesanbruch aus. Der News-Podcast von t-online.de hält Sie von Montag bis Freitag und am Wochenende auf dem Laufenden.

Auch für den Weg nach Hause oder zur Arbeit gibt es passende Abläufe. Auf dem Google Assistant etwa können Familienmitglieder ihre baldige Ankunft mit einer automatischen Durchsage auf dem Heimlautsprecher ankündigen lassen.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Smart Speaker an die eigenen Wünsche und Bedürfnisse anzupassen. Mit jedem smarten Heimgerät – etwa Fernsehgeräte, Thermostate oder smarte Steckdosen für die Kaffeemaschine – kommen weitere hinzu.

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4. Den persönlichen Assistenten personalisieren

Natürlich verwenden Smart Speaker die immer gleichen Standardformeln. Mit ein paar Tricks lassen sich die Dinge aber etwas auflockern. Amazons Alexa hört beispielsweise auch auf die Rufnamen "Computer", "Echo" oder "Amazon".

Der Google Assistant lässt sich zwar auch bereitwillig mit einem liebevollen "Hey, Bubu" wecken. Das ist aber keine Absicht. Die Weckformel lautet eigentlich "Hey, Google" oder "Ok, Google" und daran gibt es nichts zu rütteln.

Dafür können Nutzer aber ihren Geräten unterschiedliche Fantasienamen geben. Standardmäßig vergibt die App Bezeichnungen wie "Familienzimmer", "Küche" oder "Schlafzimmer". "Hey, Google, spiele meine Lieblings-Playlist im Schloss" oder "auf dem Mars" klingt aber viel witziger.

Auch bei der Auswahl des eigenen Namens können Nutzer kreativ werden. Der Assistant soll Sie ab sofort mit "Eure Majestät", "Meister" oder "Coole Sau" anreden? Kein Problem: Der Nutzername, oder Alias, lässt sich in der Google Home App unter "Einstellungen" > "personenbezogene Daten" ändern. In der Englischen Version kann man dem Lautsprecher auch einfach mitteilen, dass man künftig anders angesprochen werden möchte.

5. Gäste unterhalten

Wer sich heute einen Smart Speaker zulegt, kann sich in Deutschland noch zur Avantgarde zählen. Laut einer Statista-Umfrage unter deutschen Internetnutzern haben bisher weniger als acht von Hundert Nutzern einen smarten Lautsprecher zu Hause.

Gäste sind meistens neugierig, was die Geräte können. Bei Siri und Alexa ist das kein Problem: Sie reagieren auf das Sprachkommando, egal von wem es kommt. Doch gerade bei Siri birgt das Risiken. Das System liest auf Aufforderung bereitwillig SMS und WhatsApp-Nachrichten vor oder tätigt Anrufe – es sei denn, man verbietet ihm diese Funktionen.

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Mit dem Google Assistant soll es dank einer automatischen Stimmerkennung nicht passieren, dass Fremde Kalendereinträge oder andere private Daten abfragen können. Google-Lautsprecher hören nur auf die Stimme der zuvor registrierten Besitzer. Besucher können aber per Bluetooth oder durch den Gastmodus Inhalte von ihrem Mobilgerät auf den Lautsprecher streamen. Bei Apples HomePod geht das nur über AirPlay 2.

Auch Spiele bieten einen kurzweilige Zeitvertreib, wenn man Besuch hat. Bei "Triviatschi" etwa, einer Art Quiz-App für den Google Assistant können bis zu vier Spieler gegeneinander antreten.

Ansonsten lohnt es sich, einfach verschiedene Dinge auszuprobieren und jede noch so dumme Frage zu stellen. Die Antwort könnte überraschen. Die Entwickler haben sich unzählige sogenannte "Easter Eggs", also lustige Reaktionen und versteckte Funktionen einfallen lassen, die den Nutzer unterhalten sollen.

Bei Alexa sorgen sogenannte "Skill"-Entwickler regelmäßig für neue Inhalte. Neue und beliebte Funktionen werden meist in der verbundenen App prominent vorgeschlagen. Auf der Suche nach Inspirationen wird der Nutzer hier schnell fündig.

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  • Eigene Recherche
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