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Alexa, Google und Siri: Die Sprachassistenten im Vergleich


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Für diesen Sprachassistenten sollten Sie sich entscheiden

Von t-online, sle

Aktualisiert am 03.01.2020Lesedauer: 4 Min.
Die Logos von Amazon Alexa und dem Google Assistant zeigen am 10.01.2019 auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas (USA) an, dass ein Gerät mit Sprachassistenten ausgerüstet ist.
Die Logos von Amazon Alexa und dem Google Assistant zeigen am 10.01.2019 auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas (USA) an, dass ein Gerät mit Sprachassistenten ausgerüstet ist. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-bilder)
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"Hallo Siri", "Ok Google", "Guten Tag Alexa". Die drei Sprachassistenten sind mittlerweile auf vielen Geräten vorinstalliert. Doch welcher ist der beste und für welchen sollten Sie sich entscheiden? t-online.de gibt Ihnen Tipps.

Digitale Sprachassistenten sollen uns den Alltag erleichtern. Dazu müssen die Geräte den Nutzer aber erst einmal verstehen. Hier zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Alexa, Siri und Google Assistent.


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Welcher Dienst versteht seine Nutzer am besten?

Ein Test von loupventures.com zeigt, dass Amazons Alexa zwar aufgeholt hat, aber dennoch nur 61 Prozent der 800 Fragen richtig beantwortet. Siri erreichte einen Wert von 79 Prozent und Google schaffte es auf 86 Prozent richtig beantworteter Fragen. Die falsch beantworteten Fragen betrafen Eigennamen, etwa die eines Geschäfts. Sie waren für die Sprachassistenten schwer zu identifizieren.

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Die Tester haben die Sprachassistenten in fünf verschiedenen Kategorien befragt: Lokal, Einkauf, Navigation, Information und Befehl. In insgesamt vier Kategorien war Google am besten. Nur in der Kategorie Befehl, also beispielsweise "Erinnere mich morgen um zwei an den Termin mit Ben", war Apples Siri deutlich besser. Alexa erreichte hier nur einen Wert von 69 Prozent. Dass Alexa noch nicht alle Befehle versteht, zeigte sich auch in unserem Test zum Amazon Fire TV Cube, den Sie hier noch mal nachlesen können.

Welche Geräte können damit bedient werden?

Bei der Auswahl stellt sich nicht nur die Frage, wie gut die Sprachassistenten Fragen beantworten können, sondern auch, auf welchen Geräten diese bedienbar sind.

Amazon hat dafür diverse eigene Geräte im Angebot, wie den Fire TV Cube oder den Echo Dot Smart Speaker, und jedes Jahr werden es mehr. Der Preis dieser Geräte ist zudem meist geringer als bei der Konkurrenz. Daneben bietet Amazon auch fremden Herstellern an, Alexa in ihre Produkte zu integrieren und viele nutzen dieses Angebot. Deshalb gibt es mittlerweile auch Saugroboter, Drucker und sogar eine Mikrowelle, auf der Alexa unterstützt wird. So lässt sich theoretisch das gesamte Zuhause mit Alexa steuern.

Apples Siri ist dagegen fast nur auf Apples eigenen Geräten installiert, die dazu auch noch deutlich teurer sind als Geräte von Amazon. So kostet der HomePod im Apple Store 329 Euro, während es Amazons Echo Studio bereits für 199,99 Euro gibt. Dafür lässt sich Siri aber über Apple CarPlay zusätzlich auch im Auto nutzen. Laut Apple sind dazu über 500 Automodelle in der Lage.

Während sich Siri nicht auf Android-Smartphones installieren lässt, gibt es Google Assistant sowohl für Android als auch für iOS-Geräte. Auch eine Bedienung im Auto ist mit Google ebenfalls möglich. Genau wie die beiden Konkurrenten bietet auch Google eigene Produkte an, die sich per Sprachsteuerung bedienen lassen. Der Smart Speaker Google Home kostet bei Cyberport aktuell 85,90 Euro. Die größere Variante Google Home Max gibt es für 280 Euro. Unseren Test dazu lesen Sie hier. Darüber hinaus ist Google Assistant auf Android-TV-Geräten bereits installiert. Kompatible Fernseher gibt es beispielsweise von Sony und Sharp.

Eine ausführliche Liste von Befehlen für Alexa, die sich aber auch ähnlich bei Siri und Google anwenden lassen, finden Sie hier.

Nutzerfreundlichkeit – wie lässt sich das Gerät einrichten

Geht es um Bedienerfreundlichkeit liegt Google deutlich vor Amazon, das zeigte unser Vergleich der beiden Smart Speaker Amazon Echo Dot und Google Nest Mini. Während die Einrichtung des Google-Systems innerhalb weniger Sekunden erledigt war, müssen bei Amazon diverse Skills erst geladen werden. Den ausführlichen Vergleich der beiden Geräte lesen sie hier.

Noch schneller als bei Google funktioniert die Einrichtung bei Apple. Beispielsweise übernimmt der HomePod das WLAN-Passwort, sobald dieser sich mit dem iPhone über AirPlay 2 verbindet. Dafür benötigt man mindestens ein iPhone 5s.

Datenschutz

Theoretisch sollten die Sprachassistenten nur auf die Signalwörter wie "OK Google" oder "Alexa" anspringen und ansonsten nicht mithören. Dass dies aber nicht der Fall ist, zeigten Mitschnitte, die belgischen Journalisten zugespielt wurden. So waren auch intime Gespräche auf den Bändern. Die Geräte zeichneten diese Gespräche jedoch nicht nur auf, ein Teil der Daten wurde auch zu Analysezwecken von Mitarbeitern transkribiert und ausgewertet. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Fazit

Google versteht von allen drei Diensten die meisten Befehle, doch die anderen zwei verbessern sich zunehmend. Die größte Produktvielfalt bietet Amazon mit Alexa und ist auch deutlich günstiger als Apple. Dagegen lassen sich Siri und Google Assistant leichter einrichten. Beim Thema Datenschutz sollte jedem klar sein, dass Gespräche auch von anderen Menschen mitgehört werden können. Neben diesen Punkten hängt die Entscheidung für oder gegen einen dieser Sprachassistenten vor allem davon ab, welche Geräte bereits vorhanden sind.

Wer ein iPhone besitzt, hat Siri bereits vorinstalliert. Wer einen Fire TV Stick von Amazon besitzt, hat bereits ein Gerät mit Alexa zu Hause und dementsprechend wäre es sinnvoll, sich die Alexa-App auch aufs Handy zu laden, denn noch sind die Dienste nicht miteinander kompatibel. Das könnte sich ab 2021 allerdings ändern. Amazon, Apple und Google haben angekündigt, im Bereich Smart Home miteinander zu kooperieren.

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Verwendete Quellen
  • Loupventures.com: Annual Digital Assistant IQ Test
  • Amazon: Alexa und Smart Home
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