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Das sind die 11 größten Krypto-Verbrechen

Von t-online, sha

Aktualisiert am 19.04.2022Lesedauer: 5 Min.
Bitcoin-Symbol: Die drohende Evergrande-Insolvenz setzt auch den Kryptomärkten zu.
Bitcoin-Symbol: Die beliebte Kryptowährung ist das Ziel von Cyberkriminellen. (Quelle: NurPhoto/imago-images-bilder)
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Kryptow√§hrungen wie Bitcoin und Ethereum werden immer wertvoller ‚Äď und ziehen so auch Cyberkriminelle an. Hacker erbeuteten in der Vergangenheit auf beliebten Tauschb√∂rsen bereits hohe Summen. Ein √úberblick √ľber die bekanntesten F√§lle.

"Mt. Gox", "Bitfinex", "KuCoin" ‚Äď diese Krypto-Tauschb√∂rsen haben eins gemeinsam: Sie waren das Ziel von Hackerangriffen, bei denen Kriminelle digitales Geld im Wert von Milliarden US-Dollar erbeuteten. Obwohl diese B√∂rsen ihre Plattformen sch√ľtzen, gelingt es Angreifern immer wieder, in die Dienste einzudringen.

Der bekannteste Angriff liegt acht Jahre zur√ľck. 2014 stahlen Unbekannte Kryptow√§hrungen im Wert von 480 Millionen Euro von der Handelsplattform Mt. Gox. Doch der Hack auf Mt. Gox war nicht das erste Krypto-Verbrechen und sollte nicht das letzte sein. Hier ist eine √úbersicht mit den gr√∂√üten Krypto-Diebst√§hlen aller Zeiten.

1. "Ronin Network", 2021, Beute: 625 Millionen US-Dollar

Der gr√∂√üte und bislang letzte bekannte Krypto-Hack war der Angriff auf das "Ronin Network" des Videospiels "Axie Infinity" im M√§rz 2022. Dabei sollen Hacker 625 Millionen US-Dollar erbeutet haben. Mit dem Fall besch√§ftigt sich unter anderem das FBI. Diese hat die nordkoreanischen Hackergruppen "Lazarus" und "APT38" f√ľr den Angriff verantwortlich gemacht.

"Ronin" ist ein Netzwerk, √ľber das Spieler ihr Geld gegen andere Kryptow√§hrungen eintauschen k√∂nnen. "Ronin" und der dazugeh√∂rige Token "RON" laufen auf einer sogenannten Sidechain von Ethereum. Eine Sidechain ist eine Technologie, die parallel zu einer dazugeh√∂rigen Blockchain wie zum Beispiel der von Ethereum l√§uft, aber unabh√§ngig davon betrieben wird.

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2. "Poly Network", 2021, Beute: 611 Millionen US-Dollar

Beim zweitgrößten Krypto-Hack wurden digitale Währungen im Wert von rund 600 Millionen US-Dollar gestohlen. Ziel der Hacker war das US-Unternehmen "Poly Network" im August 2021.

"Poly Network" teilte damals mit, dass Unbekannte die Sicherheitsvorkehrungen geknackt und die Einlagen von "Zehntausenden" Kunden auf von ihnen kontrollierte Konten umgeleitet hätten.

Gl√ľck im Ungl√ľck f√ľr die Kunden: Die unbekannten Hacker stellten sich sp√§ter als nur ein einziger Angreifer heraus, der die erbeuteten Kryptow√§hrungen wieder an das Unternehmen zur√ľckgab.

3. "Coincheck", 2018, Beute: 547 Millionen US-Dollar

Im Januar 2018 fand der drittgrößte Krypto-Hack statt. Die japanische Handelsplattform "Coincheck" meldete damals den Verlust der digitalen Währung "NEM" im Wert von 547 Millionen US-Dollar.

Wenig sp√§ter teilte "Coincheck" mit, dass es Sicherheitsl√ľcken gegeben habe. Die rund 260.000 betroffenen Kunden wollte das Unternehmen entsch√§digen.

Zum Zeitpunkt des Angriffs war "Coincheck" eine der bekanntesten B√∂rsen in Japan. Einige Monate sp√§ter wurde das Unternehmen vom Finanzdienstleister "Monex Group" √ľbernommen.

4. "Mt. Gox", 2014, Beute: 480 Millionen US-Dollar

Lange Zeit der größte und bekannteste Krypto-Hack war der auf die japanische Handelsplattform "Mt. Gox" im Jahr 2014. 480 Millionen US-Dollar konnten die Angreifer damals erbeuten.

Die gestohlenen 850.000 Bitcoin h√§tten heute einen Wert von rund 34 Milliarden Euro. "Mt. Gox" startete 2010 als Dienst f√ľr den Handel mit "Magic the Gathering"-Spielkarten und wickelte bis 2014 √ľber 70 Prozent aller Bitcoin-Transaktionen ab.

5. "Wormhole", 2022, Beute: 320 Millionen US-Dollar

Beim f√ľnftgr√∂√üten Diebstahl von Kryptow√§hrung hatten Hacker bei einem Angriff auf die Plattform "Wormhole" 320 Millionen US-Dollar gestohlen. Die Hacker hatten einen Software-Fehler auf der Plattform ausgenutzt.

Die Plattform ermöglicht den Datenaustausch zwischen verschiedenen Kryptowährungsnetzwerken. Bei "Wormhole" handelt es sich um ein sogenanntes DeFi-Netzwerk (Decentralized Finance).

Dem Branchendienst "Elliptic" zufolge hatten die Hacker dort 120.000 digitale M√ľnzen von "wETH" erzeugt. Dabei handelt es sich um eine Variante der nach Bitcoin zweitwichtigsten Cyber-Devise Ethereum.

6. "KuCoin", 2020, Beute: 285 Millionen US-Dollar

Beim Angriff auf die chinesische Handelsplattform "KuCoin" im Jahr 2020 haben Hacker rund 285 Millionen US-Dollar illegal von der Plattform entnommen.

Die Angreifer waren laut "KuCoin" an die privaten Schl√ľssel der digitalen Brieftaschen (Wallets) auf der Plattform gelangt. Ein Gro√üteil der erbeuteten Digitalw√§hrungen konnte wieder zur√ľckgeholt werden. Den Rest konnte "KuCoin" √ľber eine Versicherung an die betroffenen Nutzer zur√ľckzahlen.

7. "Bitmart", 2021, Beute: 200 Millionen US-Dollar

Bei einem Angriff auf die Handelsplattform Bitmart hatten Hacker im Dezember 2021 digitale W√§hrungen im Wert von rund 200 Millionen US-Dollar erbeutet. In einer Mitteilung hatte Bitmart bekanntgegeben, dass es seine B√∂rse bis auf Weiteres f√ľr Abhebungen gesperrt habe. Die Gesch√§fte blieben deaktiviert, bis s√§mtliche Untersuchungen abgeschlossen waren.

Die gestohlene Summe beziffert das Unternehmen selbst auf √ľber 150 Millionen US-Dollar. Die Datenanalysefirma Peckshield dagegen sch√§tzte den Wert der gestohlenen Kryptow√§hrungen auf fast 200 Millionen US-Dollar.

8. "BitGrail", 2018, Beute: 170 Millionen US-Dollar

Die italienische Handelsplattform f√ľr Kryptow√§hrungen "BitGrail" hatte im Februar 2018 mitgeteilt, Digitalgeld im Wert von fast 195 Millionen US-Dollar an Hacker verloren zu haben. Es habe sich um den Verlust von rund 17 Millionen Nano-Tokens gehandelt.

Insider glaubten damals, der B√∂rsen-Betreiber selbst stecke hinter dem Diebstahl. Seit l√§ngerer Zeit hatten Nutzer das Gef√ľhl, dass mit "BitGrail" etwas nicht stimme. Transaktionssummen wurden zunehmend beschnitten, Registrierungsprozesse dauerten verd√§chtig lange.

Schließlich beschlagnahmte ein italienisches Gericht in Florenz die Bitcoin- und Nano-Bestände der Plattform, wie "BitGrail" im Im Juni 2018 mitteilte.

9. "Bitfinex", 2016, Beute: 72 Millionen US-Dollar

Auch die chinesischen Handelsplattform "Bitfinex" erlag 2016 einem Hacker-Angriff. Damals stahlen die Angreifer 120.000 Bitcoin im damaligen Wert von 72 Millionen US-Dollar gestohlen. Die Hacker hatten es geschafft, 2.000 Transaktionen in ihre Wallet umzuleiten. Aufmerksamkeit erlangte der Fall j√ľngst noch einmal, da die US-Beh√∂rden nach jahrelanger Arbeit die ersten Verhaftungen in dem Fall vorweisen konnten.

Die Ermittler hatten ein Ehepaar aus New York festgenommen, das versucht haben soll, die Bitcoin zu waschen, die von "Bitfinex" stammten.

Die sichergestellten Bitcoins hatten mittlerweile einen Wert von √ľber 3,6 Milliarden US-Dollar. Es habe sich um die bislang gr√∂√üte Beschlagnahmung von Finanzanlagen durch das US-Justizministerium gehandelt, hie√ü es.

10. "NiceHash", 2017, Beute: 64 Millionen US-Dollar

Die slowenische Krypto-B√∂rse "NiceHash" musste 2017 den Verlust von etwa 4.700 Bitcoin verk√ľnden. Der damalige Wert lag bei rund 68 Millionen US-Dollar. "NiceHash" sprach damals von einem "hochprofessionellen Angriff".

Demnach hatten die Hacker die privaten Schl√ľssel der Bitcoin-Wallets entwendet, die bei "NiceHash" gespeichert waren. Das Unternehmen hatte alle Nutzer dazu aufgerufen, ihre Passw√∂rter zu √§ndern.

"NiceHash" wurde 2014 gegr√ľndet und ist ein cloudbasierter Crypto-Mining-Marktplatz, √ľber den man seine ungenutzte Rechnerpower an andere Nutzer vermieten kann, damit diese Bitcoin erzeugen k√∂nnen.

11. "Zaif", 2018, Beute: 60 Millionen US-Dollar

Eine kleinere, aber immer noch schmerzhafte Summe musste die japanische Handelsplattform "Zaif" 2018 verkraften. Bei einem Hackerangriff entwendeten Unbekannte digitale Währungen im Wert von rund 60 Millionen US-Dollar. Die Hacker stahlen Bitcoin, Bitcoin Cash und Monacoin aus den Wallets von "Zaif".

Der Großteil der Digitalwährungen stammte von Nutzern der Börse. Das Unternehmen erstattete den Kunden ihre gestohlenen Coins.

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