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EU verlangt Antworten zum Facebook-Skandal in zwei Wochen


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Brüssel setzt Facebook ein Ultimatum

Von dpa-afx, afp
Aktualisiert am 27.03.2018Lesedauer: 2 Min.
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Mark Zuckerberg: Der kürzlich entdeckte massenhafte Missbrauch von Nutzerdaten zwingt den Facebook-Chef, in den Krisenmodus zu schalten und Interviews zu geben. (Quelle: Jeff Roberson/dpa-bilder)
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Die EU-Kommission hat dem Facebook-Konzern eine zweiwöchige Frist gesetzt, um die Fragen zum Datenskandal zu beantworten. Bisher flüchtet sich die Plattform vor allem in Versprechen. Auch eine Entschuldigung wurde in Deutschland veröffentlicht.

Justizkommissarin Vera Jourova richtete am Montagabend ein Schreiben an den Internetriesen mit der Aufforderung, die Rolle des Unternehmens Cambridge Analytica aufzuklären und die Frage zu beantworten, ob die persönlichen Daten europäischer Facebook-Nutzer betroffen waren. Cambridge Analytica soll die Daten von mehr als 50 Millionen Facebook-Nutzern illegal für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump ausgewertet und dann gezielt eingesetzt haben.

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Gut eine Woche nach Bekanntwerden des bisher größten Datenschutzskandals in der Unternehmensgeschichte, hat sich Facebook jetzt auch in Deutschland in ganzseitigen Zeitungsanzeigen an die Nutzer gewandt. Unternehmenschef Mark Zuckerberg hat sich darin bei den Nutzern in Deutschland entschuldigt.

"Du hast vermutlich gehört, dass die Quiz-App eines Wissenschaftlers im Jahr 2014 unerlaubt die Facebook-Daten von Millionen von Menschen weitergegeben hat", hieß es am Dienstag in der ganzseitigen, von Zuckerberg unterzeichneten Anzeige, die unter anderem in der "Süddeutschen Zeitung" und der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" stand.

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"Das war ein Vertrauensbruch, und ich möchte mich dafür entschuldigen, dass wir damals nicht mehr dagegen getan haben." Facebook unternehme nun die notwendigen Schritte um sicherzustellen, dass so etwas nicht noch einmal passiere.

Sprachlicher Fehler in der Überschrift

Mehrere Berichte bemängelten einen sprachlichen Fehler in der Überschrift. So stehe über dem Text nicht, dass Facebook seiner Verantwortung nicht gerecht werde, sondern Facebook habe "diese Verantwortung nicht verdient". Das sei sprachlich falsch.

Zuckerberg hatte sich am Sonntag bereits in mehreren britischen Zeitungen für den Datenskandal entschuldigt. Einen Auftritt vor dem britischen Parlament, dass den Vorgang untersucht, lehnte Zuckerberg dagegen ohne Begründung ab. Am Montag hatte sich Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) mit europäischen Facebook-Vertretern in Berlin getroffen.

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Mark Zuckerberg: Der kürzlich entdeckte massenhafte Missbrauch von Nutzerdaten zwingt den Facebook-Chef, in den Krisenmodus zu schalten und Interviews zu geben. (Quelle: Jeff Roberson/dpa-bilder)

Offener Brief an die Konzernspitze legt Bedenken dar

Vor rund einer Woche war bekanntgeworden, dass sich die britische Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica unerlaubt Zugang zu Daten von Millionen Facebook-Profilen verschafft hat. Mit Hilfe dieser Daten soll versucht worden sein, Wähler im US-Präsidentschaftswahlkampf zugunsten von Donald Trump gezielt zu beeinflussen.

EU-Kommissarin Vera Jourová warnte in einem Schreiben an Facebook vor negativen Auswirkungen durch Datenmissbrauch auf demokratische Wahlen. Das soziale Netzwerk sei seit vielen Jahren eine Plattform für Politmarketing, schreibt Jourová in einem Brief an Geschäftsführerin Sheryl Sandberg, der der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel vorliegt.

Die offiziellen Äußerungen des Konzerns und ihres Chefs Mark Zuckerberg hätten ihre Bedenken nicht ausräumen können. Der Brief wurde am Montagabend versandt.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa, AFP
  • Meldung von "The Independent"
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