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Spionage-Bericht: Bundesnetz offenbar doch nicht gehackt

Innenministerium  

Bundesnetz wurde offenbar doch nicht gehackt

18.03.2018, 18:42 Uhr | dpa, AFP

Spionage-Bericht: Bundesnetz offenbar doch nicht gehackt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): Laut Medienbericht wurde das speziell gesicherte Bundesnetz doch nicht gehackt. (Quelle: dpa/Oliver Berg)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): Laut Medienbericht wurde das speziell gesicherte Bundesnetz doch nicht gehackt. (Quelle: Oliver Berg/dpa)

Der vor knapp drei Wochen bekannt gewordene Hacker-Angriff auf das Datennetz des Bundes ist nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" fehlgeschlagen. Offenbar konnten auch keine Daten gestohlen werden.

Zwar hätten die Angreifer zwei Bundeseinrichtungen infiltrieren können, nicht aber das speziell gesicherte Datennetz des Bundes insgesamt, erklärte eine Sprecherin des Innenministeriums am Sonntag. Sie wiederholte, dass die Angreifer isoliert worden seien und nur unter der Kontrolle der Behörden hätten agieren können.

Den ausländischen Hackern sei es nicht gelungen, in das speziell gesicherte Datennetz des Bundes einzudringen, berichtete "Bild am Sonnntag" unter Berufung auf Sicherheitskreise am Sonntag.

Bei dem Hacker-Angriff sei zwar die Infrastruktur genutzt worden, um die Schadsoftware von der Hochschule des Bundes zum Auswärtigen Amt zu übertragen. Den Angreifern sei es nicht gelungen, Informationen mitzulesen oder gar Administratoren-Rechte zu erlangen.

Berichte über russische Hackergruppen 

Hinter dem Angriff soll eine Gruppe namens "Turla" stecken, wie "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR unter Berufung auf Sicherheitskreise berichteten. Dabei handele es sich nach Ansicht von IT-Sicherheitsexperten um eine der technisch versiertesten Hackergruppen, die im Auftrag der russischen Regierung agieren sollen.

Anfang März hatten ebenfalls SZ, NDR und WDR berichtet, bei dem Hackerangriff seien insgesamt 17 Rechner der Bundesregierung infiziert worden. Dabei sei eine geringe Anzahl von Dokumenten kopiert worden, einige davon mit Bezug zu Russland. Der Angriff auf das deutsche Regierungsnetz begann demnach bereits Ende 2016.

Der damalige geschäftsführende Bundesinnenminister Thomas de Maizière hatte den Angriff als "ernstzunehmenden Vorgang" bezeichnet, zugleich aber versichert, die Attacke sei isoliert und unter Kontrolle gebracht worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP

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