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Wenn "Microsoft" anruft, sollten Sie auflegen

Von t-online, str, avr

Aktualisiert am 25.06.2019Lesedauer: 4 Min.
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Phishing: So können sich EmpfĂ€nger verdĂ€chtiger E-Mails vor dem Datenklau schĂŒtzen. (Quelle: Glomex)
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Immer wieder versuchen BetrĂŒger, Internetnutzer mit erfundenen Nachrichten in die Falle zu locken. Dabei Ă€ndern sie hĂ€ufig ihre Strategie. Wir klĂ€ren ĂŒber aktuelle FĂ€lle auf.

Das Wichtigste im Überblick


Phishing-Nachrichten verbreiten Schadsoftware oder fragen Nutzerdaten ab. Nicht immer sind sie einfach zu erkennen. Vor allem in Deutschland ist das Spam-Problem groß, zeigt eine Analyse. Auf der Suche nach Opfern Ă€ndern die TĂ€ter hĂ€ufig ihre Strategie. Hier warnen wir vor aktuellen BetrugsfĂ€llen im Juni.


Phising: Vorsicht vor diesen aktuellen Betrugsversuchen

Die Seite "Mimikama.at" warnt derzeit vor Anrufen falscher Microsoft-Mitarbeiter. Auch auf der Website der Sparkassen wird auf solche Betrugsaktionen hingewiesen. Dabei rufen Unbekannte bei zufÀllig ausgewÀhlten Personen an und geben sich als Mitarbeiter von Microsoft aus. In anderen FÀllen erscheint ein Pop-up-Fenster auf dem Bildschirm, der Nutzer auffordert, eine Nummer anzurufen, die angeblich zu Microsoft gehört.
Wie "Mimimakama.at" berichtet, sind derzeit Nachrichten von BetrĂŒgern im Namen von WhatsApp in Umlauf. In den Mails werden Nutzer gewarnt, dass Nutzer ihr Konto innerhalb von 48 Stunden aktualisieren mĂŒssen – ansonsten wird es gesperrt.
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25. Juni: Vorsicht vor falschen Microsoft-Mitarbeitern

Die Seite "Mimikama.at" warnt derzeit vor Anrufen falscher Microsoft-Mitarbeiter. Auch auf der Website der Sparkassen wird auf solche Betrugsaktionen hingewiesen. Dabei rufen Unbekannte bei zufÀllig ausgewÀhlten Personen an und geben sich als Mitarbeiter von Microsoft aus. In anderen FÀllen erscheint ein Pop-up-Fenster auf dem Bildschirm, der Nutzer auffordert, eine Nummer anzurufen, die angeblich zu Microsoft gehört.

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Wer das tut, landet ebenfalls bei einem falschen Microsoft-Mitarbeiter. In den geschilderten FĂ€llen erschleichen sich diese Fernzugriff auf den Rechner ihrer Opfer. Dadurch können sie auf sensible Daten zugreifen. Auch ist es den BetrĂŒgern schon gelungen, an Codes von Geldkarten zu kommen, wie "Mimikama.at" berichtet.

Seriöse Softwarefirmen rufen nie unaufgefordert ihre Kunden Zuhause an. In Falle eines solchen Anrufs legen Sie am besten sofort auf.

Falsche WhatsApp-Mails im Umlauf

Wie "Mimimakama.at" berichtet, sind derzeit Nachrichten von BetrĂŒgern im Namen von WhatsApp in Umlauf. In den Mails werden Nutzer gewarnt, dass Nutzer ihr Konto innerhalb von 48 Stunden aktualisieren mĂŒssen – ansonsten wird es gesperrt. Dazu sollen Nutzer einem Link in der E-Mail folgen. Wer das tut, landet auf einer gefĂ€lschten WhatsApp-Seite. Wer hier seine Daten eintippt, gibt sie an BetrĂŒger weiter. WhatsApp verlangt generell keine Aktualisierung von Nutzerdaten per E-Mail. Solche Nachrichten sollten Sie also ignorieren. Im Zweifelsfall besuchen Sie die Website von WhatsApp direkt statt auf Links in unaufgefordert gesendeten Nachrichten zu klicken.

17. Juni: Polizei warnt vor Porno-Erpressung

Die Polizei Niedersachsen warnt derzeit vor einer abgewandelten Form der Porno-Erpressung: Unbekannte verschicken derzeit Mails, in denen sie behaupten, das Konto des EmpfÀngers gehackt zu haben. Angeblich sollen sie ihre Opfer beim Pornogucken gefilmt haben und drohen, das Material an Freunde und Bekannte zu schicken. Wer das verhindern möchte, soll 2.000 Euro Lösegeld in Bitcoin zahlen.

Dabei handelt es sich um Betrug, so ein Video existiert nicht. Die Polizei rÀt Nutzern, auf keinen Fall den geforderten Betrag zu zahlen.

Diese Masche der Pornoerpressung ist schon seit lĂ€ngerem bekannt. AuffĂ€llig bei aktuellen Nachrichten ist laut der Polizei Niedersachsen, dass der Absendername auf Kyrillisch genannt wird: "тĐČĐŸĐč ĐșĐŸŃˆĐŒĐ°Ń€" (deutsch: "Dein Alptraum"). Zudem sollen Kriminelle dank der Schwachstelle CVE-2018-10562 sich in das Konto von Nutzern gehackt haben können. Die E-Mail selbst ist auf Kyrillisch im Namen der Hackergruppe Anonymus signiert.

So sieht eine aktuelle Erpressungsmail aus.
So sieht eine aktuelle Erpressungsmail aus. (Quelle: Polizei Niedersachsen)

Mehr ĂŒber solche Pornoerpressungsmails und was Sie tun können, falls Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, lesen Sie in diesem Artikel.

Reich durch KryptowĂ€hrung? BetrĂŒger werben mit SĂ€ngerin Lena Meyer-Landrut

Facebook hat ein massives Problem mit Werbeanzeigen fĂŒr Fake-Shops und andere betrĂŒgerische Seiten. Hintergrund ist, dass sich Facebook dafĂŒr bezahlen lĂ€sst, bestimmte BeitrĂ€ge als sogenannte "Sponsored Posts" prominent im Newsfeed der Nutzer anzuzeigen. Dabei nimmt es der Konzern offenbar mit der ÜberprĂŒfung der Werbetreibenden nicht allzu genau. Dadurch haben Betreiber von Fake-Shops und BetrĂŒger leichtes Spiel.

Dem Portal "Mimikama" sind in letzter Zeit vor allem Anzeigen fĂŒr dubiose KryptowĂ€hrungs-Plattformen aufgefallen, die mit dem Gesicht von SĂ€ngerin Lena Meyer-Landrut werben. Die BeitrĂ€ge sind als nachrichtliche Artikel getarnt und mit reißerischen Überschriften wie "Sie kann die Wahrheit nicht mehr verbergen" versehen.

Das Clickbaiting lockt die Nutzer auf eine gefÀlschte Nachrichtenseite. In dem angezeigten Artikel geht es um eine "geheime" Investition der SÀngerin, durch die angeblich jeder reich werden kann: KryptowÀhrung. Die Nutzer sollen dazu verleitet werden, ebenfalls einem dubiosen KryptowÀhrungs-"Club" beizutreten.

Schon wĂ€hrend des Bitcoin-Hypes von 2017 und 2018 hatten Google, Facebook und andere Internetplattformen festgestellt, dass es sich bei solchen Angeboten oft um betrĂŒgerische Ponzi- oder Pyramiden-Spiele handelt. Werbung fĂŒr KryptowĂ€hrungen wurde daraufhin weitgehend verboten. Facebook hat dieses Werbeverbot allerdings wieder gelockert. Der Konzern arbeitet derzeit an einer eigenen KryptowĂ€hrung.

Laut "Mimikama" wird die irrefĂŒhrende Werbung mit Meyer-Landrut von Vietnam aus gesteuert und weltweit vertrieben. Wer wirklich dahinter steckt ist unklar.

"Trojaner-Alarm": "Heise Security" warnt vor falschen Mails vom "Beitragsservice"

Das Online-Fachmagazin "Heise Security" warnt vor falschen Mails, die vom Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio zu kommen scheinen. In der Nachricht wird dem EmpfÀnger wegen angeblich versÀumter Zahlungen des Rundfunkbeitrags eine Zwangsvollstreckung angedroht. Die Mail macht einen echten Eindruck. Die Domain in der Absenderadresse "mahnung@rundfunkbeitrag-deutschland.com" existiert jedoch gar nicht.

Es handelt sich dabei um einen Phishing-Versuch, durch den Windows-Rechner mit Schadsoftware infiziert werden sollen. Der Nutzer soll dazu gebracht werden, das Word-Dokument im Dateianhang zu öffnen und die Makros zu aktivieren. Dadurch wird der Trojaner auf dem Computer installiert.

Nicht jede Phishing-Nachricht kommt per Mail. Auch Facebook-Nutzer sind ein beliebtes Ziel fĂŒr BetrĂŒger. Das Portal "Mimikama.at" warnt derzeit von einer Facebook-Nachricht, die ĂŒber den Messenger verbreitet wird und Profile kapert.

Die Nachricht scheint von einem besorgten Freund zu kommen oder wird ĂŒber Facebook-Gruppen verschickt. Darin steht:

"Hallo. Wie geht's dir? Hoffe gut?! Kann es sein dass jemand deine Fotos benutzt??.Ich bekomme seit gestern viele Werbungsnachrichten von einer Seite namens “ARZTPRAXEN”. Auf der Seite unter Informationen steht deiner Name und Foto. Oder gehört die Seite dir bist Arzt? Nach unten scrollen. Auf Informationen klicken. Dort kannst dich sehen. LG"

Diese Nachricht soll die Neugier des Opfers wecken. Wer dem Link folgt, wird auf eine gefÀlschte Facebook-Seite umgeleitet. Dort soll sich der Nutzer mit seinen Facebook-Zugangsdaten einloggen.

Es handelt sich um einen klassischen Phishing-Versuch, denn so gelangen die Log-in-Informationen auf direktem Weg in die HÀnde von Kriminellen. Diese können sich nun in das Nutzerprofil einloggen und die Spam-Nachricht weiter verbreiten oder schlimmeren Schaden durch IdentitÀtsdiebstahl anrichten.

Nur eine aktivierte Zwei-Faktor-Authentifizierung könnte das Opfer noch vor dem Fremdzugriff schĂŒtzen. Gerade bei wichtigen Onlinekonten sollte man die Funktion, falls verfĂŒgbar, unbedingt aktivieren.

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  • Jan Moelleken
Von Jan Mölleken
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