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Wohnung mieten von privat: Mietvertrag und mehr

Immobilien  

Wohnung mieten von privat – darauf sollten Sie achten

24.04.2014, 14:24 Uhr | rb (TP)

Für einen Umzug gibt es viele Gründe. Die neue Wohnung mieten von privat, das bedeutet, dass keine zusätzlichen Kosten für einen Immobilienmakler und einen direkten Kontakt zum neuen Vermieter entstehen. Schon bei der ersten Wohnungsbesichtigung ist erkennbar, ob Sie mit Ihrem Vermieter ein gutes Mietverhältnis aufbauen können.

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Wohnung mieten von privat – Schutz vor Fehlern

Sie haben Ihre neue Wohnung besichtigt und sind bereit, einen Mietvertrag zu unterschreiben. Wohnung mieten von privat, das bedeutet in der Regel, es wird ein Standardmietvertrag verwendet. Das Mietrecht hat sich jedoch in den letzten Jahren gravierend verändert. Einige Klauseln, die in Standardmietverträgen noch vorhanden sind, sind nicht mehr relevant.

Wenn Sie eine Wohnung mieten, von privat oder über einen Immobilienmakler, ist es sinnvoll, einen individuellen Mietvertrag aufzusetzen. So haben Sie die Sicherheit, dass nur für die Wohnung und die Hausgemeinschaft relevanten Absprachen im Vertrag dargestellt sind.

Denken Sie an das Übernahmeprotokoll

Wer schon einmal in einer Genossenschaftswohnung gewohnt hat, kennt die Bedeutung des Übernahmeprotokolls. Hier wird detailliert festgehalten, in welchem Zustand sich die Wohnung befindet. Wenn Sie eine Wohnung mieten von privat, die nicht renoviert ist, übergeben Sie diese bei einem späteren Auszug ebenfalls ohne abschließende Renovierung. Das Übernahmeprotokoll sollte im Wesentlichen folgende Details beinhalten:

  • Zustand von Fenstern, Türen und fest eingebauten Schränken
  • Zustand der Decken, Bodenbeläge und Fliesen
  • Zustand von Lichtschaltern, Steckdosen und Heizkörpern
  • Besonderheiten, die zur Wohnung gehören

Das Übernahmeprotokoll unterzeichnen Mieter und Vermieter. Damit ist es für beide Seiten verbindlich.

Augen auf bei der Kaution

Wenn Sie eine Wohnung mieten von privat, verlangt der Vermieter häufig eine Kaution. Als Mieter haben Sie das Recht, diese Kaution in bis zu drei monatlichen Raten zu bezahlen. Außerdem muss der Vermieter nachweisen, dass er ein eigenes Konto für Ihre Kaution einrichtet und Ihnen die während der Mietdauer anfallenden Zinsen gutschreiben. Da die Kaution als Sicherheit für von Ihnen verursachte Beschädigungen dient und deshalb bei Ihrem Auszug unter Umständen ganz oder teilweise einbehalten werden kann, ist das Übernahmeprotokoll mit dem dokumentierten Zustand der Wohnung bei Beginn Ihres Mietverhältnisses von großer Bedeutung.

Wenn Sie ganz sichergehen wollen, dokumentieren Sie alles mit Fotos, deren Abzüge Sie auch Ihrem Vermieter übergeben. So werden Kautionsstreitigkeiten von vornherein ausgeschlossen.

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