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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Wie groß muss das Budget zum Hauskauf sein?

Von t-online, sm

Aktualisiert am 25.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Haus im Bau: Wie viel Haus kann ich mir leisten? Diese Frage muss sich jeder Immobilienbesitzer vor dem Kauf stellen. Die Antwort fĂ€llt fĂŒr jeden anders aus.
Haus im Bau: Wie viel Haus kann ich mir leisten? Diese Frage muss sich jeder Immobilienbesitzer vor dem Kauf stellen. Die Antwort fĂ€llt fĂŒr jeden anders aus. (Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa-bilder)
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Ein eigenes Heim ist ein Traum, den sich viele Menschen erfĂŒllen wollen. Wer so ein Projekt angeht, muss seine finanzielle Situation realistisch einschĂ€tzen – und möglichst schon etwas gespart haben.

Die Preise fĂŒr Immobilien sind regional sehr verschieden. Vor allem in den StĂ€dten aber auch den Randlagen sind die Kosten fĂŒr den Hauserwerb in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Ein Trend, der zunehmend auch im lĂ€ndlichen Raum zu beobachten ist.


FĂŒnf Spartipps fĂŒr KĂ€ufer und EigentĂŒmer

Tipp 1: Lange Zinsbindung. Ist das Zinsniveau niedrig, ist es sinnvoll, sich so lange wie möglich festzulegen – 15 Jahre oder mehr. Zwar steigt mit lĂ€ngerer Zinsbindung auch der Zinssatz, dafĂŒr haben KĂ€ufer aber die Gewissheit, dass sich die Zinsen in dieser Zeit nicht Ă€ndern.
Tipp 2: Kredite vergleichen. Auch wenn die Zinsen niedrig sind: Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, das erstbeste Kreditangebot zu unterschreiben. Selbst kleine Unterschiede in den Konditionen fĂŒhren dazu, dass Sie Tausende Euro an Zinsen sparen können.
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Doch auch in Zeiten niedriger Zinsen und gĂŒnstiger Kredite sollte der Kauf einer Immobilie gut durchdacht und geplant sein. Dreh- und Angelpunkt ist das Geld, das monatlich fĂŒr die Ratenzahlungen aufgebracht werden kann. Als Orientierungspunkt kann hier die monatliche Wohnungsmiete dienen.

Eigenkapital in Höhe der Kaufnebenkosten

FĂŒr die Berechnung der monatlichen Belastbarkeit sollten Kaufinteressenten die Kaltmiete zugrunde legen. Der Grund: Auch in einem Eigenheim fallen Betriebskosten an. Allerdings diese können höher ausfallen als in einer Mietwohnung. Zumeist ist die WohnflĂ€che grĂ¶ĂŸer und die Art der Heizung eine andere.

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Im nĂ€chsten Schritt gilt es zu prĂŒfen, ob und wie viel Eigenkapital vorhanden ist. Diese sollte zumindest die Kaufnebenkosten abdecken – also Maklerkosten, Grunderwerbsteuer, Grundbuchkosten und NotargebĂŒhren. Das macht nochmal bis zu 15 Prozent des Kaufpreises aus. Die Kaufnebenkosten sind sofort fĂ€llig.

Ansparen von Eigenkapital: Dazu braucht es in der Regel viel Zeit. So muss man zum Beispiel fĂŒr einen Betrag von 60.000 Euro ĂŒber einen Zeitraum von zehn Jahren jeden Monat 500 Euro beiseite legen.

Besser frĂŒh als spĂ€t

Es zeigt sich: Man kann nicht frĂŒh genug anfangen, fĂŒr die eigenen vier WĂ€nde zu sparen. Das gilt nicht nur fĂŒr den Kauf, sondern auch fĂŒr die Finanzierung einer Immobilie. In der Regel sollte diese bis zum Eintritt in das Rentenalter abgeschlossen sein. Je nach Zeitpunkt des Hauskaufs kann dies eine kĂŒrzere Laufzeit und höhere monatliche Belastung nach sich ziehen.

  • Anschlusskredit: Wann sich ein Forward-Darlehen fĂŒr Sie lohnt

Grundlegend ist es möglich, ein Immobiliendarlehen bei moderateren Monatsraten ĂŒber lĂ€ngere Laufzeiten abzuzahlen. Oder mit höheren Raten ĂŒber den lĂ€ngeren Zeitraum eine teurere Immobilie zu finanzieren.

Lebenserhaltung trotz Kredit berĂŒcksichtigen

FĂŒr die Berechnung des Anteils der Kreditrate am Nettoeinkommen kann folgende Faustregel zugrunde gelegt werden: Die Höhe der monatlichen Kreditzahlungen sollte nicht mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens ausmachen. Die ĂŒbrigen 60 Prozent sind fĂŒr die Lebenshaltung, kleinere gelegentliche Reparaturen und Neuanschaffungen fĂ€llig. AbhĂ€ngig von Einzelfall kann die Summe jedoch auch nach oben oder unten abweichen.

Zinsen und Laufzeit: In der derzeitigen Niedrigzinsphase ist es sinnvoll, nicht nur schnell Zinsen zurĂŒckzuzahlen, sondern gleichzeitig möglichst viel vom Darlehen zu tilgen. Denn: Die Zinsen können sich ĂŒber die Gesamtlaufzeit des Kredits Ă€ndern. Wird erst in zehn eine Anschlussfinanzierung verhandelt, können die Zinsen viel höher liegen.

Auf Weitsicht planen und EventualitÀten einkalkulieren

Bei der Planung der Finanzierung sollten auch kĂŒnftige EinkĂŒnfte wie Erbschaften, ausgezahlte Lebensversicherungen oder Schenkungen berĂŒcksichtigt werden – insofern man mit diesen rechnen kann. Wer weiß, dass solche Extraeinnahmen anstehen, kann mit der finanzierenden Bank das Recht auf Sondertilgungen vereinbaren.

Sondertilgung: Mit dem so genannten Entschuldungsturbo können außerplanmĂ€ĂŸige Zahlungen von fĂŒnf bis zehn Prozent der Kreditsumme pro Jahr geleistet werden. Damit lĂ€sst sich das Baudarlehen frĂŒher abzahlen. Wird die Option nicht gezogen, lĂ€uft die Tilgung weiter wie gehabt.

Baunebenkosten werden oft unterschÀtzt

Neben den beim Erwerb der Immobilie fĂ€llig werdenden Kaufnebenkosten können Baunebenkosten das Budget belasten. Darunter fallen unter anderem Bodengutachten, Vermessungsarbeiten, Erschließungskosten zum Anschluss des GrundstĂŒcks oder auch BaumfĂ€llungen. Nicht selten machen diese Kosten nochmal bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrags aus.


Ist die Baufinanzierung am Ende nicht großzĂŒgig genug angesetzt, droht eine FinanzierungslĂŒcke. Das kann entweder eine teure Nachfinanzierung oder im schlimmsten Fall gar einen Baustopp zur Folge haben.

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  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff
Zins
Eigentum


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